TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

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Montag, 13. September 2010

Moral, Ehre und Verantwortung.

Als Glenn Beck und Sarah Pain-lin zum Marsch auf Washington aufriefen, war sehr viel von Ehre die Rede.
Die Vorwürfe der Fox-Fundis an die US-Regierung sind größtenteils frei erfunden.

Im Fokus ihres Zorns steht der semiafroamerikanische Präsident, dem sie allerlei vorwerfen.
Er sei ein Moslem, ein Kommunist, ein Rassist, ein Nationalsozialist und keineswegs ein Amerikaner.



Auf Hawaii geboren zu sein ist nach Ansicht der Teebeutler der Beweis dafür, daß Obama ein Kenianer ist und somit auch „zurück“ nach Kenia geschickt werden müsse.

Es ist schwierig gegen „Vorwürfe“ dieser Art zu argumentieren, da jede Debatte die Teebeutler nur aufwertet.
Wie könnte der US-Präsident sich auf Augenhöhe solcher Fragen begeben?

Man stelle sich vor Frau Merkel würde bezichtigt in Wahrheit Russin zu sein, die den Hinduismus einführen wolle und es käme deshalb zu Massendemonstrationen auf denen „Zeig uns die Geburtsurkunde!“ skandiert würde.

Das ist das Creationismus-Dilemma der Wissenschaftler. Lange Zeit haben sie es für dermaßen abwegig und hirnverbrannt gehalten, jemand könne ernsthaft denken, die Erde sei erst 6000 Jahre alt und sei kürzlich noch von Dinosauriern und frommen Menschen in friedlicher Koexistenz bevölkert gewesen, daß sie Anhängern dieses Schwachsinns gar keine Aufmerksamkeit schenkten.

Inzwischen sind aber mindestens ein Drittel der Amerikaner geistig genügend retardiert, um das Creationismus-Märchen zu glauben.
Gegen Glauben kann man aber nicht argumentieren - im Gegenteil: Setzt man sich mit den Intelligent-Design-Apologeten an einen Tisch, wertet man ihre krude Denkverweigerung zur „Theorie“ auf.
Dann heißt es am Ende - „ihr glaubt dies und wir glauben das“ und man steht urplötzlich auf Augenhöhe mit den dümmsten Menschen der Erde.

Der einzige quasi-inhaltlich Vorwurf, der dem Präsidenten aus den Reihen der Ultrarechten gemacht wird, ist die Schuldenkeule.

In der Tat - um den amerikanischen Staatshaushalt steht es nicht gut.

Daß aber ausgerechnet die Republikaner den Demokraten (=Sozialisten = Kommunisten) übermäßiges Schuldenmachen vorwerfen, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Der republikanische Präsident G. H. Bush hinterließ seinem demokratischen Nachfolger im Januar 1993 ein fettes Haushaltsminus.
Nach acht Jahren Clinton hatten die Demokraten das Strukturminus in einen enormen Haushaltsüberschuss von 127 Milliarden Dollar verwandelt.

Diese sonnigen Zahlen übernahm dann wieder ein Republikaner - G.W. Bush im Januar 2001 und schuf daraus das größte Minus aller Zeiten.
Nach acht Jahren republikanischer Herrschaft im Oval Office erbte der Demokrat Obama eine am Boden liegende Wirtschaft und ein Haushaltsloch von über 1000 Milliarden Dollar.
Einige weitere klitzekleine Probleme - zwei aussichtslose Kriege, marode Infrastruktur, 40 Millionen nicht Versicherte, 11,5 Millionen Hungernde, kollabierende Industrien und Banken - kamen noch dazu.

Was also meinen Republikaner wie Sarah Palin, wenn sie ihren Millionen frenetisch jubelnden Anhängern zurufen, daß die „Ehre wiederhergestellt“ werden müsse?

Wie verbringen also Republikaner “ehrenvoll” ihren Tag?

Zunächst einmal müssen sie ihren tiefsitzenden Hass auf alle Andersdenkenden und Anderslebenden raus lassen.
Dies geschieht durch ununterbrochene Hetze gegen Minderheiten.
Insbesondere Schwule sind Ziel der republikanischen Hassattacken, aber je nach Laune, wird auch mal kübelweise Dreck über Ausländer, Muslime, Mexikaner, Atheisten oder Schwarze ausgegossen.
So wie der SUV des Teebeutlers seine 20 Liter Benzin braucht, um zu laufen - DRILL BABY DRILL- und dann Tonnen von CO2 ausbläst, funktioniert das (kleine) Gehirn eines Fox-Zuschauers nur durch ununterbrochenen Zulauf von Lügen, die dann in perfidestem Agitprop wieder ausgestoßen werden.

Richtig geölt wird das Hass-Getriebe regelmäßig in den Gottesdiensten der Fundi-Pfarrer, die wie Terry Jones zum Koran-Verbrennen aufrufen.

In seiner Freizeit rast der Teebeutler zu Waffenmessen und deckt sich mit allerlei Ballermännern für den bevorstehenden Endkampf ein.

Immerhin schon mal ein Wirtschaftszweig, der zweifellos von Obama stimuliert wird - in panischer Furcht davor, der US-Präsident könne den freien Waffenverkauf einschränken, decken sich alle reichlich ein.
Die Waffenmessen im Lande der höchsten Mord-Rate der westlichen Welt boomen wie nie.

Besonders beliebt ist das T-Shirt mit dem Konterfei von Präsident Barack Obama und dem Slogan "Verkäufer des Jahres". Denn für die amerikanische Waffenbranche laufen die Geschäfte besser als je zuvor, seit Obama zum Präsidenten gewählt wurde. Schon im Wahlkampf hatten seine politischen Widersacher den Präsidenten als radikalen Gegner der liberalen amerikanischen Waffengesetze gezeichnet. Mit Erfolg: Laut Umfragen glauben inzwischen über 40 Prozent der Amerikaner, dass der Präsident den freien Waffenverkauf weitgehend verbieten will - obwohl Obama nichts dergleichen angekündigt hatte. Im Gegenteil, der von strauchelnder Wirtschaft und schlechten Umfragewerten geplagte Präsident hat sich in seiner Amtszeit gar nicht zu dem in den USA traditionell emotional aufgeladenen Thema geäußert. Dennoch sind offenbar Millionen Amerikaner überzeugt, dass es allerhöchste Zeit ist, sich schleunigst mit möglichst vielen Waffen einzudecken, bevor der Präsident sich am Ende doch noch des Themas annimmt. Die Waffenbranche verdankt dieser Furcht einen immensen Aufschwung. "So etwas hat es noch nicht gegeben", jubelt der Branchendienst "Shooting Industry". Remington Arms etwa, einer der größten Waffenfabrikanten der USA, musste vergangenes Jahr eine vierte Produktionsschicht einführen, um die Nachfrage zu befriedigen. "Es ist ein Phänomen, das ich in meinen 30 Jahren in der Branche noch nicht gesehen habe", sagt Unternehmenssprecher Al Russo.
(DER SPIEGEL 13.09.10)

Waffen führen - wenig überraschend - auch zu Waffengebrauch.
US-Analysen zeigen, daß jemand, der mit einer Pistole bewaffnet ist, ein 450 % höheres Risiko hat verletzt zu werden.
Wer in Pennsylvania eine Waffe besitzt, hat eine 420 % höhere Chance getötet zu werden, als ein Unbewaffneter.
70 - 80 Millionen Amerikaner haben nach NRA-Schätzungen Schußwaffen zuhause.
Es werden sicherlich mehr werden in Zukunft.

Ende Juni verwarf das US-Verfassungsgericht zum Entsetzen vieler Kommentatoren das Anti-Waffen-Gesetz von Chicago, das den Einwohnern verbot, eine Waffe zu besitzen. Es gebe das verfassungsgemäße Recht, eine geladene Waffe im Haus zu haben, so die Richter in ihrem Grundsatzurteil. Die Folgen der Entscheidung sind weitreichend. Die strengen Gesetze in Washington und Chicago sind bereits quasi annulliert. Aber auch in vielen weiteren Städten werden nun die Waffenfreunde gegen Vorschriften zu Felde ziehen, die ihnen nicht passen. Damit dürfte es vielerorts noch einfacher werden, eine Waffe zu kaufen. Für die Waffenbranche ist ein Ende des Booms nicht abzusehen.
(DER SPIEGEL 13.09.10)

Was im Kleinen funktioniert, geht im großen Maßstab erst recht.
Die Militärbranche der USA boomt wie nie zuvor.
Soeben wurde ein 60-Milliarden-Dollar-Waffendeal der USA nach Saudi-Arabien bekannt.
Es ist das größte Waffnegeschäft aller Zeiten.

Eine schöne Idee. Im Nahen Osten ist es auch so unerträglich friedlich. Hohe Zeit, daß da mal ein bißchen aufgerüstet wird.

Nach Berechnungen des Stockholmer Instituts für Friedensforschung Sipri verkauften die 100 größten Hersteller 2008 weltweit Kriegsmaterial im Wert von 385 Milliarden Dollar. Das war ein Plus von elf Prozent gegenüber 2007. Zum Vergleich: Die gesamte Entwicklungshilfe aller OECD-Staaten lag 2008 bei rund 120 Milliarden Euro - also weniger als einem Drittel des Betrages für Waffen und Co. Es sind vor allem Konzerne aus den USA und Westeuropa, die den globalen Rüstungsmarkt dominieren - auch das zeigen die Sipri-Zahlen. Von den 100 größten Branchenvertretern haben 44 ihren Firmensitz in den USA. Diese Unternehmen vertreten 60 Prozent des gesamten Umsatzes. Immerhin 34 Firmen kommen aus Westeuropa. Sie stehen für 32 Prozent aller globalen Geschäfte. Noch immer sind die USA nicht nur der größte Rüstungshersteller, sondern auch der wichtigste Militärmarkt überhaupt. Rechnet man die Kosten für die Einsätze in Afghanistan und im Irak mit, umfasst der entsprechende Haushalt der Welt-Waffenmacht in diesem Jahr mehr als 700 Milliarden Dollar. Diese Summe ist höher als alle Militäretats der EU-Staaten und von China zusammen.
(Spon 130910)

Seit der Regierungszeit der Christin Angela Merkel - „So wahr mir Gott helfe“ - fallen auch in Deutschland die Waffenexportbeschränkungen, so daß Deutschland inzwischen Tötungs- und Folter-Hightech in alle Krisengebiete der Welt liefert.
Die Bundesrepublik ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt.

Es gibt sogar Anzeichen für einen regelrechten Boom: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die deutschen Ausfuhren verdoppelt. Ihr Wert summierte sich von 2005 bis 2009 nach Berechnungen des Forschungsinstituts Sipri auf gut zwölf Milliarden Dollar.

Wo es so viel Geld mit Tod, Elend und Grausamkeit zu verdienen gibt, darf eine besonders ehrenvolle Moral-Institution natürlich nicht fehlen - die Kirche!

Es gibt immerhin acht kirchliche Banken in Deutschland, die zusammen eine Bilanzsumme von 31 Milliarden Euro (2009) aufweisen.


Sowohl die Katholische „Pax-Bank“ (Werbespruch "Setz dein Geld ein für den Bruder und Freund, lass es nicht rosten unter dem Stein, bis es verdirbt."), als auch beispielsweise die Paderborner Bank für Kirche und Caritas (BKC) verdienen ihr Geld mit Aktien von Rüstungs- und Atomenergiekonzernen.

Der kirchliche Fonds Unirak der Liga Bank macht seine Rendite mit Tabak, mit Rüstungsfirmen wie der unter Korruptionsverdacht stehenden BAE Systems.

Daß die Katholiken auch Geld mit Stada-Aktien erzielen und somit von der Verhütungspille „Pink Luna“ profitieren, fällt da kaum noch ins Gewicht.

Wenn es um den Reibach geht, kennt die Kirche keine Moral.

Eine echte Aufsicht durch den Klerus haben die frommen Banker kaum zu fürchten - schließlich profitieren so gut wie alle deutschen Kirchen von den sündigen Renditen. Im Hohen Dom zu Aachen feierte einer der Nutznießer zum 50. Betriebsjubiläum seiner Pax-Bank-Filiale sogar eigens ein Pontifikalamt. In die weihrauchgeschwängerte Luft hinein lobte Bischof Heinrich Mussinghoff dabei die "Vorreiterrolle der Pax-Bank im Angebot einer ethischen Vermögensverwaltung und der Auflage ethisch orientierter Investmentfonds".
(Spon 130910)

Wenn die Kirche schon so ihre Geld verdient, will die Partei mit dem C in ihrem Namen dem nicht nachstehen.

Nicht ein mal zwei Wochen ist es her, dass das Abkommen zum Verbot von Streubomben in Kraft ist und schon verhält sich die Bundesregierung frei nach dem Motto "was schert mich mein Geschwätz von gestern". Statt Investitionen in Streumunition zu unterbinden, sollen nun Reisende auf deutschen Flughäfen für Streumunitionshersteller die Hüllen fallen lassen. Die Bundesregierung darf die Produzenten von Streumunition nicht durch den Einkauf von anderen Produkten unterstützen. Und schon gar nicht für die Ausstattung mit Nacktscannern, die die Persönlichkeitsrechte der Passagiere verletzen. Der von der Bundespolizei geplante Einsatz von Nacktscannern, die von einer Tochterfirma des sechstgrößten US-Rüstungskonzerns und Streubombenproduzenten L3 Communications stammen, ist ein Skandal! Damit höhlt die Bundesregierung das von ihr selbst mitgetragene Verbot von Streumunition aus und opfert den Schutz der Zivilbevölkerung der Profitgier von Rüstungsunternehmen. Mit der Geschäftemacherei mit dieser barbarischen Waffe, der insbesondere Unbeteiligte, Frauen und Kinder zum Opfer fallen, muss endlich Schluss sein.
(Pressemitteilung Nr. 0942 der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. 11.08.10)

Kommentare:

jakebaby hat gesagt…

Sowas tut aber dieser Bundesregierung ueberhaupt gar nichts.
Du hast dich gerade in deinem letzten Post ueber die aktuelle Kanzlerfrage gewundert: "In der aktuellen Kanzlerfrage (Forsa; Befragung vom 30.08.2010 bis 03.09.2010) würden sich 24% für Gabriel entscheiden und 48% für Merkel."

Worum sollte sich Merkel&Co ueberhaupt noch Sorgen machen.
Man hat doch dieses Jahr, von Dekadenz ueber Kirchenskandal, Sparpaket, extremstem AtomLobbyismus, bla, einwandfrei ueberstanden. Ausser 'm bisschen Gemosere nix Groesseres angebrannt.
Momentane Umfragen interessieren zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nicht. Man hat ja noch 3 satte Jahre zum kaputtmachen. Um eventuell politische Gegner braucht man sich auch nicht den Kopf zerbrechen.

Die total enthirnte SPD scheisst sich gerade eben ganz banal nur mit Sarrazin ins eigene Eck. ....

Und was gibts Morgen ..... und in 3 Jahren?
Bei dem Tempo wirds in 3 Jahren sicherlich eines nicht mehr geben. ... Irgendwas zum kaputtmachen!

Gruss
Jake

Anonym hat gesagt…

Bei Obama scheint es ja diejenigen zu geben welche behaupten er sei in Kenya geboren (wie z.B. seine Großmutter) und solche die sagen er sei Hawaiian. Angesichts dieser nie endenden Argumente, auch im Bezug auf andere, seine Vita betreffenden Dokumente, wäre es da nicht angebracht und würde es nicht den Wind aus den Segeln der Opposition nehmen wenn man dann halt endlich ein von allen als Rechtens anerkanntes Geburtszertifikat veröffentlichen würde?

jakebaby hat gesagt…

@Anonym

Der Praesident der USA soll also einem Rudel redneckisch'dummaggressiv'gefaehrlichen Faschisten beweisen, dass er Amerikaner ist? Das waere erstens ein peinliches Armutszeugniss, welches, wie auch immer, angefochten und weiterhin ausgeschlachtet wuerde.

Allererstens geht es in diesem 'Kampf gegen Obama in keinster Weise um auch nur irgendwelche politischen Inhalte, sondern ausschliesslich um seine Hautfarbe.
Was auch immer ihm vorgeworfen wird, richtet sich gegen den 'Nigger im Weissen Haus.
Der ist ja unter Anderem nicht nur Kenyaner, sondern auch Muslime, Rassist, Sozialist, Kommunist, Terrorist, Faschist, ....

Waere Obama nur mal eben weiss, und hiesse John Smith, koennte er politisch noch mehr Scheisse bauen ohne von Rassisten verbraten zu werden.
Dafuer steht unter Anderen Prototyp GW Model.

Gruss
Jake

TAMMOX hat gesagt…

1.)

@ Jake - schon richtig. Deswegen setze ich meine Hoffnungen auch nicht auf die Alternativen, also die Opposition.

Ich denke eigentlich eher, daß sich Schwarz-Gelb selbst zerlegt. Denn außer der speziellen Hinterfotzigkeit und Bösartigkeit, kommt auch noch ein gerüttelt Maß an Unfähigkeit hinzu.
Die drei Landtagswahlen im März 2011 könnten durchaus ein Desaster für CDU und FDP werden. Egal wo die SPD dabei landet; es wird dann eine Nacht der langen Messer unter den Koalitionären von Berlin beginnen und vielleicht fordert dann wenigstens einer erfolgreich den Skalp von Gaga-Guido. Wenn ich das Gesicht nicht mehr sehen muß, ist mir schon viel geholfen!

LGT

TAMMOX hat gesagt…

2.)
@ Anonym, @ Jake.

Ja, der Gedanke kann einem schon kommen: Zeig doch endlich die Geburtsurkunde und lass dich mal ausführlich beim Beten in einer Kirche abfilmen.

Aber das würde erstens nichts nützen, weil FOX-Anhänger (Fixed Noise) gegenüber rationalen Argumenten total immun sind.
Da könnte sich Obama auf den Kopf stellen - man würde ihm ohnehin nicht glauben und alles als Fälschungen und Lügen abtun.


Zweitens aber stimme ich in diesem Punkt ausdrücklich Jake zu:
Es handelt sich hier immerhin um den US-Präsident! Seine ganze Autorität wäre zum Teufel, wenn er vor diesen primitiven Hillibillies kröche.

Damit würde er sich endgültig lächerlich machen.

Ich war ja nie ein Obama-Fan und fand ihn im Wahlkampf bestensfalls zu vage und unkonkret.
Bei einigen Dingen (Pakistan bombardieren!) lag er meiner Ansicht nach sogar ähnlich weit daneben wie GWB.
Insofern habe ich wenig erwartet und bin auch nicht so sehr enttäuscht.

Was FÜR Obama spricht, ist daß er in Relation zu GWB und Palin natürlich hochintelligent, besonnen und sympathisch ist. Er war und ist allemal besser als die Alternativen.

Nach seinem Amtsantritt machte er den Fehler zu glauben, daß seine Hautfarbe keine Rolle spielt und die Republikaner schon mit ihm ziehen würden, wenn er freundlich auf sie Rücksicht nimmt, ein paar Republikaner (z.B. Gates) Jobs gibt und im Kongress alle umschmeichelt.

Also bückte er sich vor dem alten Graham, oder ließ den ultrakonservativen Schwulenhasser Rick Warren bei seiner Amtseinführung beten.
Obama dachte das würde die Rechten beeindrucken.

Das war aber eine fundamentale Fehleinschätzung!

Die GOPs hassen ihn und werden ihn immer hassen.
Sie sind total undankbar und werden ihn stets bekämpfen. Auch wenn er behauptete, 2 + 2 wären 4.

Er hat mit der Rücksichtnahme auf die Rechten nur Zeit verloren, Autorität verspielt und seine eigenen Anhänger frustriert.

Nun auch noch vor FOX und radikalen Hetzern wie Beck zu kriechen, wäre das endgültige Ende seiner Autorität.

LGT

Anonym hat gesagt…

@ Jake @ Tammox,

Stimmt, ich hätte in meinem Kommentar erwähnen müssen dass Obama das schon viel früher, i.e. vor seiner Inauguration zum Präsidenten hätte erledigen sollen. Die Geschichte nun zum jetzigen Zeitpunkt anzugehen, wäre natürlich - schlicht blöde.

QuakediQuak hat gesagt…

@Anonym:
Stimmt und Ratzinger sollte schleunigst ein Foto von seinem Penis veröffentlichen, bevor noch das Gerücht die Runde macht...
Ich fass' es nicht!