Sie krallen sich an das Reichskonkordat, das sie mit Hitler schlossen.
Der einzige heute noch für Deutschland gültige Vertrag mit der Unterschrift Hitlers.
Nach diesem Vertrag beziehen Bischöfe ihr Gehalt direkt vom Steuerzahler - zusätzlich zum Aufkommen der Kirchensteuer.
ALLE Bürger, inklusive Moslems, Schwulen, Atheisten und Buddhisten müssen also das schöne Leben der christlichen Oberhirten bezahlen.
Derzeit sind das nach B6 etwa 7.500 Euro im Monat, aber Erzbischöfe, Kardinäle oder Bischöfe mit besonderen Titeln erhalten noch mehr.
Walter Mixa ist so einer, da er seit der überraschend frühen Abberufung Dybas zu seinem obersten Dienstherren auch deutscher Militärbischof ist.
Dieser Mann läßt sich also vom Staat unterhalten, pochend auf einen Hitler-Vertrag.
Der Liebhaber von perfiden Holocaust-Vergleichen legt dabei eine so krude und menschenverachtende Haltung an den Tag, daß schon vor Jahren gefordert wurde ihn endlich seines Amtes zu entheben.
In der Tat - Mixa verhält sich verfassungsfeindlich.
Ich frage mich, was eigentlich mit dem guten alten Radikalenerlass (Extremistenbeschluß vom 28. Januar 1972) geworden ist.
Immerhin ist es demnach eine „zwingende Vorschrift“ jederzeit für die Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten.
Für Mixa ist ein Berufsverbot längst überfällig.
Wie kann man im Jahr 2009 noch die Wehrpflicht aufrecht erhalten, wenn man damit gläubige Katholiken zwingt sich unter die Fittiche eines solchen Unmenschen zu begeben?
Zum höchsten christlichen Fest, Ostern, legte Mixa heute wieder einmal nach und posaunte eine ganze Kaskade von Ungeheuerlichkeiten heraus.
Seine Attacken gegen Atheisten als Ursache aller Übel - vom Nationalsozialismus bis Kommunismus - sind in diesem Fall aber nicht nur Ausdruck seiner radikal-fundamentalistischen Weltsicht, sondern schlicht und ergreifend glatte Lügen.
Man weiß nicht welche Bücher Herr Mixa in seiner Freizeit liest und was er ganz genau studiert hat.
Aber offenbar gelangte er nicht bis zum dem Satz aus den zehn Geboten, in dem es heißt „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“.
Mixa:
"Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen"
Meint man es wirklich sehr gut mit dem Militärbischof, kann man sich der Analyse Schmidt-Salomons anschließend, der Mixas Ausfälle für einen Ausdruck gravierender historischer Unkenntnis hält:
So sehr ich Michael Schmidt-Salomon schätze - aber diesmal hat er sich im Ton vergriffen!
Mixas Koprolalie als "ungeheure Bildungslosigkeit" zu bezeichnen ist schon reichlich euphemistisch nach all dem was wir über den Bischof wissen.
Der Augsburger Oberhirte ist vielmehr ein notorischer Lügner ohne Gewissen und Anstand, der mit sadistischer Freude Menschen verunglimpft.
Er tut dies, um von der schändlichen Rolle seiner Organisation im Dritten Reich abzulenken.
Es ist gerade 24 Stunden her, daß ich auf dieses spezielle Verhältnis hinwies:
Die berüchtigte Liste der verbotenen Bücher der Katholischen Kirche, der Index Librorum Prohibitorum und der Index librorum purgandorum, enthielten zwar üble Werke, wie zum Beispiel die der bekannten Schmutzfinken Jean-Paul Sartre, Voltaire, vier Werke von Heinrich Heine, Pierre-Jean de Béranger, Die Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant, Alexandre Dumas, René Descartes, Denis Diderot.
Nicht aber Hitler „Mein Kampf“, obwohl es Papst Pius XII gründlich gelesen hatte.
Und auch als "der Führer" schon den Löffel abgegeben hatte, hielten die obersten Katholiken noch zu ihm:
Als Hitlers Tod durch den Volksempfänger vermeldet wurde, er wäre im Kampf um Berlin heldenhaft gefallen, setzte sich Kardinal Bertram, der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, hin und ordnete eigenhändig die Abhaltung eines Requiems an. Das galt nur für einen im Stande eines gläubigen Katholiken Verstorbenen.
Hitler war stets Mitglied der katholischen Kirche und ist bis heute nicht posthum exkommuniziert worden.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Vatikan schnell aktiv, indem er über die berüchtigte Rattenlinie des Römer Titularbischofs Hudal die NS-Kriegsverbrecher nach Südamerika in Sicherheit brachte.
Den tausendfachen Massenmördern ließ der Vatikan nun die Hilfe zukommen, die er vorher den unschuldigen Opfern dieser Herren nicht gewährte.
Die Katholische Kirche war es, die als erstes Hitler den Ritterschlag erteilte, indem sie das Regime mit dem Reichskonkordat, dem ersten internationalen Vertrag Hitlerdeutschlands adelte.
Die katholischen Bischöfe haben „für den Führer gebetet“, den Arm zum Hitlergruß gehoben.
Die katholische Zentrumspartei stimmte geschlossen für Hitlers Ermächtigungsgesetz; nur die SPD lehnte ab (Kommunisten waren schon verboten).Die deutschen Schlächter in den KZs waren zu über 96% Mitglieder der christlichen Kirchen und eben NICHT Atheisten.
Auf dem Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten, die zig Millionen Menschen töteten, prangte das berühmte Hakenkreuz mit der Inschrift „Gott mit uns!“
Mixas Geschichtsklitterung ist in seiner Verderbtheit unüberbietbar und ich muß sofort zur Notapotheke, um mir eine neue Packung Vomex zu kaufen, wenn ich daran denke, daß die Personen an der Staatsspitze Deutschlands - Bundespräsident Köhler, Bundestagspräsident Lammert, Bundesratspräsident Peter Müller, Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier, Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Steinmeier - allesamt Christen sind, die mit meinen Steuergeldern dafür sorgen, daß ein Mixa so redet.Der Mann gehört entlassen und die Bezahlung der Bischöfe durch den Staat gehört abgeschafft, Mixa soll sich Christen suchen, die ihn bezahlen und dann kann er privat erzählen was immer er will - aber bitte nicht von meinem Geld.
Lichtblick ist leider nur Claudia Roth, die ihn schon 2007 vollkommen zu Recht einen "durchgeknallten, spalterischen Oberfundi" genannt hat.
