TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

Um die beklagte Seitenaufbaugeschwindigkeit zu verbessern, bin ich auf einen zweiten Blog umgezogen. Und zwar hierhin. Ich bin dankbar für ein Feedback!
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Sonntag, 12. April 2009

Wo sie recht hat, hat sie recht.

Es ist wieder soweit - zum gefühlt 1000sten male muß ich aufschreiben, daß Bischöfe in Deutschland weder von Spenden, noch vom Papst, noch vom Vatikan, noch von der Kirchensteuer bezahlt werden.






Sie krallen sich an das Reichskonkordat, das sie mit Hitler schlossen.

Der einzige heute noch für Deutschland gültige Vertrag mit der Unterschrift Hitlers.
Nach diesem Vertrag beziehen Bischöfe ihr Gehalt direkt vom Steuerzahler - zusätzlich zum Aufkommen der Kirchensteuer.
ALLE Bürger, inklusive Moslems, Schwulen, Atheisten und Buddhisten müssen also das schöne Leben der christlichen Oberhirten bezahlen.
Derzeit sind das nach B6 etwa 7.500 Euro im Monat, aber Erzbischöfe, Kardinäle oder Bischöfe mit besonderen Titeln erhalten noch mehr.
Walter Mixa ist so einer, da er seit der überraschend frühen Abberufung Dybas zu seinem obersten Dienstherren auch deutscher Militärbischof ist.

Dieser Mann läßt sich also vom Staat unterhalten, pochend auf einen Hitler-Vertrag.

Der Liebhaber von perfiden Holocaust-Vergleichen legt dabei eine so krude und menschenverachtende Haltung an den Tag, daß schon vor Jahren gefordert wurde ihn endlich seines Amtes zu entheben.

Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hält Walter Mixa als Militärbischof für ungeeignet. Wenn Mixa der Bundesrepublik empfehle, die Religionsfreiheit für Muslime einzuschränken, weil sie auch in islamischen Staaten eingeschränkt werde, "dann zeigt sich einmal mehr, wie wenig der Augsburger Oberhirte vom Grundgesetz und vom modernen Rechtsstaat hält und wie sehr er noch im Mittelalter feststeckt", sagte Roth. Er betreue aber keine "mittelalterliche Kreuzritterarmee", sondern eine "moderne, dem Grundgesetz und dem freiheitlichen Rechtsstaat verpflichtete Armee". Mixa hatte am Freitag in einem Interview beklagt, dass Christen in vornehmlich islamisch geprägten Ländern "heute noch so gut wie keine Daseinsberechtigung" haben. Wenn dies so bleibe, müssten auch die Muslime in Deutschland mit Einschränkungen rechnen. "Dann muss es eben keine große Moschee sein mit hoch emporragenden, demonstrativ in Erscheinung tretenden Minaretten, dann reicht in einer christlich geprägten Kultur auch ein schlichter muslimischer Andachtsraum." Roth zufolge lässt sich die Bundesrepublik "nicht in den Kampf der Kulturen und Religionen treiben lassen, von dem Mixa und seine ultrakonservativen Münchner Freunde träumen". Sie fragt sich: "Welcher Teufel muss den Bischof eigentlich geritten haben, wenn er das Handeln von Theokratien und Willkürstaaten auch nur entfernt als Richtmaß für die Bundesrepublik ansehen kann?" Die Werte und Grundrechte der deutschen Verfassung dürften nicht zu Geiseln von Feinden der Freiheit und der Demokratie werden, die erst dann gewährt würden, wenn es irgendwelchen Despoten irgendwo auf der Welt genehm sei.

In der Tat - Mixa verhält sich verfassungsfeindlich.

Ich frage mich, was eigentlich mit dem guten alten Radikalenerlass (Extremistenbeschluß vom 28. Januar 1972) geworden ist.
Immerhin ist es demnach eine „zwingende Vorschrift“ jederzeit für die Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten.

Für Mixa ist ein Berufsverbot längst überfällig.

Wie kann man im Jahr 2009 noch die Wehrpflicht aufrecht erhalten, wenn man damit gläubige Katholiken zwingt sich unter die Fittiche eines solchen Unmenschen zu begeben?

Zum höchsten christlichen Fest, Ostern, legte Mixa heute wieder einmal nach und posaunte eine ganze Kaskade von Ungeheuerlichkeiten heraus.

Seine Attacken gegen Atheisten als Ursache aller Übel - vom Nationalsozialismus bis Kommunismus - sind in diesem Fall aber nicht nur Ausdruck seiner radikal-fundamentalistischen Weltsicht, sondern schlicht und ergreifend glatte Lügen.

Man weiß nicht welche Bücher Herr Mixa in seiner Freizeit liest und was er ganz genau studiert hat.
Aber offenbar gelangte er nicht bis zum dem Satz aus den zehn Geboten, in dem es heißt „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“.

Mixa:
"Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen"

Meint man es wirklich sehr gut mit dem Militärbischof, kann man sich der Analyse Schmidt-Salomons anschließend, der Mixas Ausfälle für einen Ausdruck gravierender historischer Unkenntnis hält:

"Wenn man weiß, dass in der Nazi-Zeit gerade den Juden Gottlosigkeit vorgeworfen wurde, erkennt man, wie perfide die Argumentation Mixas ist." Vielmehr seien Freidenker-Verbände von den Nazis aufgelöst, bekennende Atheisten verfolgt worden. Mixas Behauptung, das nationalsozialistische Regime sei "gottlos" gewesen, hält Schmidt-Salomon für irreführend: Die Ideologie der Nazis basiere zu großen Teilen auf christlichen Traditionen - darunter die des Antijudaismus. Das könne man unter anderem in Hitlers "Mein Kampf" nachlesen. "Die Mehrheit der Nazi-Elite verstand sich nachweislich als christlich", meint Schmidt-Salomon. Zwar gab es im Nationalsozialismus eine Reihe unterschiedlicher Strömungen, die vom Nihilismus über den Neopaganismus und die germanische Mythologie bis hin zum Hinduismus reichten. Atheismus spielte bei den Nazis keine nennenswerte politische Rolle. Das zeigte sich auch organisatorisch: In der SS waren bekennende Atheisten unerwünscht, das gleiche galt für die NSDAP.
"Zu behaupten, der Nationalsozialismus sei gottlos, ist eine grandiose Geschichtsverfälschung", so Schmidt-Salomon. Falls Mixa es nicht besser wisse, lege er eine "ungeheure Bildungslosigkeit" an den Tag.

So sehr ich Michael Schmidt-Salomon schätze - aber diesmal hat er sich im Ton vergriffen!

Mixas Koprolalie als "ungeheure Bildungslosigkeit" zu bezeichnen ist schon reichlich euphemistisch nach all dem was wir über den Bischof wissen.

Der Augsburger Oberhirte ist vielmehr ein notorischer Lügner ohne Gewissen und Anstand, der mit sadistischer Freude Menschen verunglimpft.

Er tut dies, um von der schändlichen Rolle seiner Organisation im Dritten Reich abzulenken.
Es ist gerade 24 Stunden her, daß ich auf dieses spezielle Verhältnis hinwies:

Die berüchtigte Liste der verbotenen Bücher der Katholischen Kirche, der Index Librorum Prohibitorum und der Index librorum purgandorum, enthielten zwar üble Werke, wie zum Beispiel die der bekannten Schmutzfinken Jean-Paul Sartre, Voltaire, vier Werke von Heinrich Heine, Pierre-Jean de Béranger, Die Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant, Alexandre Dumas, René Descartes, Denis Diderot.
Nicht aber Hitler „Mein Kampf“, obwohl es Papst Pius XII gründlich gelesen hatte.

Und auch als "der Führer" schon den Löffel abgegeben hatte, hielten die obersten Katholiken noch zu ihm:
Als Hitlers Tod durch den Volksempfänger vermeldet wurde, er wäre im Kampf um Berlin heldenhaft gefallen, setzte sich Kardinal Bertram, der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, hin und ordnete eigenhändig die Abhaltung eines Requiems an. Das galt nur für einen im Stande eines gläubigen Katholiken Verstorbenen.

Hitler war stets Mitglied der katholischen Kirche und ist bis heute nicht posthum exkommuniziert worden.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Vatikan schnell aktiv, indem er über die berüchtigte Rattenlinie des Römer Titularbischofs Hudal die NS-Kriegsverbrecher nach Südamerika in Sicherheit brachte.
Den tausendfachen Massenmördern ließ der Vatikan nun die Hilfe zukommen, die er vorher den unschuldigen Opfern dieser Herren nicht gewährte.

Die Katholische Kirche war es, die als erstes Hitler den Ritterschlag erteilte, indem sie das Regime mit dem Reichskonkordat, dem ersten internationalen Vertrag Hitlerdeutschlands adelte.Die katholischen Bischöfe haben „für den Führer gebetet“, den Arm zum Hitlergruß gehoben.Die katholische Zentrumspartei stimmte geschlossen für Hitlers Ermächtigungsgesetz; nur die SPD lehnte ab (Kommunisten waren schon verboten).

Die deutschen Schlächter in den KZs waren zu über 96% Mitglieder der christlichen Kirchen und eben NICHT Atheisten.

Auf dem Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten, die zig Millionen Menschen töteten, prangte das berühmte Hakenkreuz mit der Inschrift „Gott mit uns!“ Mixas Geschichtsklitterung ist in seiner Verderbtheit unüberbietbar und ich muß sofort zur Notapotheke, um mir eine neue Packung Vomex zu kaufen, wenn ich daran denke, daß die Personen an der Staatsspitze Deutschlands - Bundespräsident Köhler, Bundestagspräsident Lammert, Bundesratspräsident Peter Müller, Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier, Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Steinmeier - allesamt Christen sind, die mit meinen Steuergeldern dafür sorgen, daß ein Mixa so redet.

Der Mann gehört entlassen und die Bezahlung der Bischöfe durch den Staat gehört abgeschafft, Mixa soll sich Christen suchen, die ihn bezahlen und dann kann er privat erzählen was immer er will - aber bitte nicht von meinem Geld.

Lichtblick ist leider nur Claudia Roth, die ihn schon 2007 vollkommen zu Recht einen "durchgeknallten, spalterischen Oberfundi" genannt hat.

Montag, 16. Juni 2008

FDP von Gott verlassen.

Manchmal wundere ich mich, daß es immer noch die FDP gibt. Wozu eigentlich? Konzeptionell und personell sind die doch nun wirklich überflüssig und als rückgratloser gefälliger Mehrheitenbeschaffer droht die letzte Daseinsberechtigung im Zuge der immer mehr schrumpfenden Volksparteien auch noch abhanden zu kommen.
Noch mehr wundere ich mich darüber WO es überall die FDP gibt. Beispielsweise gibt es einen FDP-Verein in Fulda!
Unglaublich – ich wußte gar nicht, daß dort andere Parteien außer der CDU und Martin Hohmann überhaupt zugelassen sind. Wenn DAS der selige Dyba wüßte! Die hessisch-fuldaische FDP hat sogar noch einen Jugendverband – die JuLis – und was machen die?
Schlüpfrige Unsittlichkeiten!
Und das auch noch in aller Öffentlichkeit und ganz ohne sich zu schämen.
So traf sich der liberale Agitprop-Nachwuchs am 19.März 2008 vor einer Schleckerfiliale und warf mit Kondomen um sich.
Pfui Teufel! Spätestens JETZT wäre Erzbischof Dyba endgültig gestorben, wenn er nicht zur Zeit ohnehin tot wäre!
Wie konnte es nun dazu kommen, daß der adrette 21-Jährige bebrillte Anzugträger Mark Matthies (*12.07.1986 ) so außer Rand und Band geraten konnte?
Ganz einfach – die RKK, die über ein Milliardenschweres Immobilienvermögen verfügt, ist auch Besitzerin eines Geschäfts, in dem eine Fuldaer Schleckerfiliale sitzt. Nicht daß ich es goutieren würde überhaupt einen Fuß in so einen Ausbeuterladen zu setzen, aber mit der katholischen Kirche als Vermieterin haben die es auch nicht leicht:
Die hessische Katholiban-Dependance hatte in einem Mietvertrag zwischen dem Hauseigentümer, der Kirchengemeinde St. Blasius, und der Drogeriemarktkette vor Jahren eine Sittenklausel verankert, die den Verkauf von Kondomen untersagt. Demnach dürften in dem Geschäft keine Artikel veräußert werden, die dem Ansehen der Kirche schaden könnten.
Nun darf Schlecker also keine Kondome verkaufen!
Und Schlecker fügte sich devot. Tja, die Kirche setzt Zeichen – daß Schlecker bekanntermaßen seine Angestellten drangsaliert, Gewerkschaften verbietet und sie überwacht, ist den Immobilienunternehmern von St Blasius (LOL!) herzlich egal, aber Kondome.
Bähbähigittpfuiteufel – das geht dann doch zu weit.
Gegen das Auspressen von Schleckerangestellten hat auch Herr Matthies von den Julis nichts einzuwenden, aber das bumsfeindliche und HIV-freundliche Christenprinzip ging ihm offenbar doch zu weit:
In Zeiten, in denen ungewollte Teenager-Schwangerschaften und HIV-Infektionen wieder zunehmen, kann es nach Ansicht der Jungen Liberalen nicht sein, dass es Bürgerinnen und Bürgern verboten wird, Kondome in diesem Schlecker-Markt zu erwerben. „Kondome verhüten unheilbare Krankheiten wie AIDS und sind deshalb aus unserer modernen Gesellschaft nicht mehr weg zu denken“, so Mark Matthies aus Flieden.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kämpft mit ihrer Kampagne „Mach´s mit“ zu Recht für den Gebrauch von Kondomen. Alle politischen Parteien unterstützen sie darin, um schweren Krankheiten vorzubeugen.
Das Kondomverbot der Katholischen Kirche ist nach Ansicht der Jungen Liberalen Fulda unverhältnismäßig und überflüssig. „Menschen haben Sex – auch außerhalb der Ehe. Diese Tatsache lässt sich nicht wegdiskutieren“, so der Vorsitzende der JuLis. Die Katholische Kirche dürfe sich nicht wundern, dass immer mehr junge Leute aus der Kirche austreten.
„In der heutigen Zeit sollte selbst die katholische Kirche einsehen, dass Kondome nicht nur Verhütungsmittel, sondern sogar Lebensretter sind“, so Matthies abschließend.
Das mit dem Lebensretten haben Sie, verehrter Herr Matthies aber etwas falsch verstanden. Denn das ist nun wahrlich nicht die Absicht der RKK – im Gegenteil; wie man an der Papstpolitik in Afrika insbesondere sieht, scheint es ja gerade genau das Ansinnen der Katholischen Kirche zu sein FÜR eine Ausbreitung des HI-Virus‘ zu kämpfen.
Vielleicht denken sie ja, daß dann die Seelen schneller in den Himmel kommen – möglicherweise braucht man dort Nachschub.
Those who god loves, die young.
Man versuche nicht seine Wege zu verstehen. Dazu ein kleines Fundstück aus dem Freigeisterhaus zum vom mir ebenfalls behandelten Thema Himmel hilf! – Woran glauben wir – Diskussion auf H3:

Gott – ein kleines Gedicht vom Gröbsten

Welcher Gott ist liebeskrank,
fordert ständig Lob und Dank?
Welcher Gott hat soviel Wut,
dass er ständig Böses tut?

Welcher Gott verdient ’nen Orden
für den Weltrekord im Morden?
Welcher Gott sagt, dass im Zweifel
Schuld an allem hat der Teufel?

Welcher Gott ist so verroht,
dass er mit der Hölle droht?
Welcher Gott, der uns erzählt,
dass er Sünder ewig quält?

Welcher Gott so furchtbar spinnt,
dass er martern lässt sein Kind?
Welcher Gott versprüht mehr Gift
als der Gott der „heil’gen“ Schrift?