TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

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Freitag, 4. Juni 2010

Schachern.

Wulff ist natürlich eine Lusche - der ewige Schweigermutterliebling vom platten Land.
Politisch ungefähr so schillernd, wie ein Kieselstein im Schlammloch.
Er ist die perfekte Besetzung für den stellvertretenden Direktor der Kreissparkasse Cloppenburg/Vechta.
Wulff hatte es einst mit richtigen politischen Konkurrenten zu tun und ging selbstverständlich als Gegenkandidat zu einem ECHTEN political animal wie Gerd Schröder mit Pauken und Trompeten unter.

Schröders SPD holte im Land der Landwirte 1990, 1994 und 1998 immer mehr Stimmen, nämlich 44,2 %; 44,3 % und 47,9 % während die Wulff-CDU unter die Räder geriet: 42,0 %; 36,4 % und 35,9%.

Es bedurfte außerordentlicher Umstände, nämlich den unrühmlichen Skandal-Rücktritt von Schröders SPD-Nachfolger Glogowski und einer extremen Bundesstimmung gegen die SPD, um 2003 im xten Versuch doch noch Schlafpille Wulff ins Amt zu heben.

Inzwischen schwimmt Wulff schon zwei Dekaden in der Landespolitik mit.
Dabei gelang es selbst mit modernster, im Nanobereich operierender Messtechnik nicht, auch nur Spuren von Charisma beim Niedersächsischen Ministerpräsidenten nachzuweisen.
Wofür er politisch steht weiß kein Mensch.
Es ist nicht eine bundespolitische Initiative des Andenpakt-Katholiken bekannt geworden.

Nachdem Christian Wilhelm Walter Wulff seine erste Frau verließ und mit einer wesentlich jüngeren neuen Frau ein Kind hat, versucht der amtsmüde MP verzweifelt es menscheln zu lassen.
Ein nahezu aussichtloses Unterfangen für den schon seit seiner Geburt innerlich ergrauten Phlegmaten.
Zuletzt präsentierte er sich auf dem Flughafen beim „Lena-Empfang“ und machte ganz auf jugendlich, indem er in BRAVO-Manier aufzählte, daß er die Lena-CD, die Lena-DVD und den Lena-Klingelton habe.
So sieht Anbiedern im ganz kleinen Karo aus.

Unvorstellbar, daß sich dieser Provinz-Prinz Valium demnächst mit Männern wie Helmut Schmidt den Begriff „Staatsmann“ teilen soll.
Wulff als Inhaber des höchsten deutschen Amtes?
Da ist es schon aussichtsreicher einen Klingonen zum Psychotherapeuten auszubilden.

Das war also der personelle „Befreiungsschlag der Angela Merkel“.
Aber man soll nicht undankbar sein.
Man kann noch von Glück reden, daß sich Guido Westerwelle gerade in der Phase politischer Kataplexie befindet und seinen Politstoffwechsel auf die Größenordnung „Murmeltier im Tiefschlaf“ herunter gefahren hat.

Das war das eigentlich Bemerkenswerte in der letzten Woche: Man hat Großsprecher Guido gar nicht bemerkt. Ist der Vizekanzler überhaupt noch am Leben? Oder hat man ihn inzwischen durch eine Wachsfigur substituiert, die immer nur tumb bei Pressekonferenzen neben die Kanzlerin gestellt wird?

Die Regierung debakuliert sich munter immer mehr ins Abseits und der Mann, der eben noch kaum gehen konnte vor lauter Kraft, gar die „politisch-moralische Wende“ ausrief, ist ins Koma gefallen.

Um die Tiefe der schwarz-gelben Krise zu ermessen, reicht ein Blick in die vergangene Woche. Der Gesundheitsminister macht am Wochenanfang Vorschläge für eine Reform, die er später korrigiert und noch etwas später kassiert. Der Verteidigungsminister erwägt, die Wehrpflicht auszusetzen, zu deren Erhalt er just im Kabinett einem Gesetzentwurf zugestimmt hat. Der Kanzleramtsminister, der Umwelt- und der Wirtschaftsminister sowie einige Länderchefs zoffen sich über Restlaufzeiten von Atomkraftwerken und beschließen am Ende, nichts zu beschließen. Und dann ist auch noch der Bundespräsident verschwunden. Das wunderbare Land könnte ein Wunder gut gebrauchen. Aber es hat nur Angela Merkel.
(Nico Fried)

Westerwelle ist abgetaucht. Immerhin eine gute Nachricht für die Schwarz-Gelben.
Hätte der Vizekanzler in der Bundespräsidentenentscheidung in seiner gewohnt schrillen und destruktiven Art mitgeredet, wäre am Ende ein noch ungeeigneterer Mann ins Schloss Bellevue eingezogen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

當一個人內心能容納兩樣相互衝突的東西,這個人便開始變得有價值了。..................................................

Oberclown hat gesagt…

Naja man kanns ich Wulff als Bundespräsident auch schönreden. Das geht so:
Man sagt sich immer wieder vor: "wenigstens nicht der Dicke, wenigstens nicht der Dicke, wenigstens nicht der Dicke"

TAMMOX hat gesagt…

Schlimmer geht fast immer...

Wenigstens nicht Stammel-Edi.
Wenigstens nicht Koch.
Wenigstens nicht Schavan.

Etc.

;)
LGT

TAMMOX hat gesagt…

Tammox heute mal in Chinesisch:

@健豪!

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LG T