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Dienstag, 28. April 2009

Erfolge und Misserfolge

OK, das mit Pro-Reli haben Kampfbischof Huber, CDU und Günther Jauch irgendwie verkackt.

Nun fällt es ihnen richtig auf die Füße - statt das Fach „Ethik“ zu schleifen und die Kinderchen von einander zu separieren, so daß man sie besser religiös indoktrinieren kann, indem man sie von andere Informationen fernhält, haben die lügenden Religiösen höchst unfreiwillig eine Steilvorlage für die Konfessionslosen gegeben.
Michael Schmidt-Salomon regt angesichts der debakulären 14% (trotz Millionenkampagne und zuplakatierter Stadt) für Pro-Reli an nun den Spieß umzudrehen und in anderen Bundesländern Initiativen zu starten, um dort das Wahlpflichtfach Religion nach Berliner Muster ebenfalls zum Wahlfach umzugestalten und stattdessen einen Ethik-Unterricht für alle einzuführen.

So könnte sich die Aktion, die die Kirchen stark unterstützt hatten, als Bumerang erweisen. Denn nun drehen humanistische Verbände den Spieß um - und fordern, das Berliner Modell auf andere Bundesländer zu übertragen. "Bei dem Volksentscheid hat sich die Vernunft durchgesetzt", sagt Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung zu stern.de. "Die Berliner haben sich für ein zeitgemäßes Modell entschieden."
Er sagt, die Debatte müsse nun fortgesetzt werden. "Die deutsche Gesellschaft wird immer pluraler. Woher nehmen die Kirchen noch den Anspruch festzusetzen, was in der Schule gelehrt wird?" Schmidt-Salomon wünscht sich Ethik-Untericht in ganz Deutschland, in dem katholischen, muslimischen und konfessionslosen Kindern gleichermaßen die Werte der Aufklärung vermittelt werden. "Schule soll Erkenntnisse vermitteln - nicht Bekenntnisse." Auch andere Organisationen, wie der Humanistische Verband Deutschlands, appellierte an die anderen Bundesländer, sich nun dem Modell zu öffnen.

Gottes Wege sind unergründlich.

Polarisiererbischof Huber, der die Neutralität der Kirche endgültig widerlegt hat und nun als Stadtspalter mit mehr als zweifelhafter Methodik dasteht, tritt mit einem Scherbenhaufen ab.

Wer nicht hören will, muß fühlen.
1996 scheiterte schon einmal ein von den Evangelen angezetteltes Volksbegehren kläglich, das den Protestanten den der Pflegeversicherung geopferten Buß- und Bettag hätte wiederbringen sollen.
Nun wissen die Kirchenmitglieder auch wofür sie ihre 9 % Kirchensteuer zahlen - für millionenschwere Eitelkeitskampagnen ihres Vorsitzenden Oberbischofs, der beinahe im Alleingang noch das Renommee der Christen ruiniert.
Die Kirchen haben ihren pudeligen Kern offenbart - sie sind nicht etwa die moralischere Institution als die verhassten Parteien, nein sie sind auch nur lästige PR-Organisationen, die beim Kampf um ihre Pfründe vor keiner Lüge und keiner Perfidie zurück schrecken.

Pfarrer, die es wagten dem Kirchen-ZK zu widersprechen, wurden knallhart abgestraft und zum Schweigen gebracht.

Höflicher als ich drückt es Matthias Drobinski in der SZ von heute aus und nennt die christliche Pro-Reli-Kampagne euphemistisch:
Das war nicht immer differenziert und manchmal am Rande der Redlichkeit.
Während die christliche Merkel ganz und gar betrübt über den Wahlausgang ist, kann sich Wowereit einen Seitenhieb auf Huber nicht verkneifen:
Auch das Auftreten von Berlins evangelischem Landesbischof Wolfgang Huber, der "Pro Reli" zu seinem persönlichen Anliegen gemacht habe, sei nicht gut angekommen. "Bischof Huber hat entgegen der Ratschläge aus den eigenen Reihen diesen Volksentscheid zu einer Kampfansage gemacht, und er hat seiner Kirche keinen Gefallen damit getan", sagte Wowereit. Die Ethikpflicht in Berlin habe nun mehr Zustimmung denn je.

Recht hat er, der Bürgermeister.

Nun gut, lassen wir das Thema Schulpolitik - gegen den kommunalen Willen der Bevölkerung kamen auch FDP, CDU und beide Kirchen zusammen nicht an.

Wie schön, daß es auch andere Politikfelder gibt, bei denen die Exekutive gefragt ist und keine lästigen Befragungen der Bevölkerung eingeholt werden müssen.

Hat die christliche Kanzlerin ("Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, ….So wahr mir Gott helfe.") direkten Einfluß wie zum Beispiel im Sicherheitskabinett, zeigen sich beeindruckende Erfolge der Pfarrerstochter, die für einen Gottesbezug in der EU-Verfassung kämpfte.

Die deutschen Waffenverkäufe „explodieren“ - um 70 % steigerten sich die Exporte des Todes aus Deutscher Fabrikation unter Frau Merkel!

Kein Krisengebiet, kein Terror mehr ohne Deutsche Todestechnik.

Wie das "Stockholm International Peace Research Institute" (SIPRI) am Montag mitteilte, haben die Rüstungsexporte aus Deutschland in den letzten fünf Jahren um mehr als 70 Prozent zugenommen. Mit einer Steigerung von 123 Prozent haben sich die Ausfuhren an europäische Abnehmer sogar mehr als verdoppelt. Insgesamt hat Deutschland von 2004 bis 2008 laut SIPRI Rüstungswaren im Gesamtwert von 11,5 Milliarden Dollar exportiert.

Im gleichen Zeitraum stieg der Waffenexport insgesamt um 21%.

Dagegen sind die 70% Exportsteigerung von Deutschen Tötungsutensilien unter der Christenkanzlerin Merkel in der Tat beeindruckend!

Besonders aufgerüstet wurde - wie sollte es anders sein - der Nahe Osten.
Um 38 stiegen die Waffenexporte zur Mutter aller Krisengebiete.

Soviel auch zur Ehrlichkeit der Friedensapelle aus dem Berliner Kanzleramt in Richtung Hamas und Co!

Vermutlich ist das wieder diese spezielle überlegene christliche Moral, die es Frau Merkel möglich macht Terroranschläge zu bejammern, nachdem man sich hier mit ihrer tätigen Mithilfe (das Sicherheitskabinett erteilt die Ausfuhrgenehmigungen) eine goldene Nase damit verdient hat diesen Terror überhaupt erst möglich zu machen.

1 Kommentar:

Miya Kira hat gesagt…

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