TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

Um die beklagte Seitenaufbaugeschwindigkeit zu verbessern, bin ich auf einen zweiten Blog umgezogen. Und zwar hierhin. Ich bin dankbar für ein Feedback!

Sonntag, 10. Juli 2011

Neue Jagdgründe.

Wenn der eurozentriert denkende Joseph Ratzinger, der ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger fremde Kulturen verabscheut, auf seine 1,2 Milliarden Anhänger blickt, entdeckt er nicht viel Gutes.
Ja, die Katholiken werden immer noch mehr, aber das RKK-Wachstum kann mit dem Islam und den Evangelikalen nicht mithalten.

In Europa (und dort vor allem in den katholischen Kernländern) nehmen die absoluten Zahlen sogar ab. Millionen Mitglieder verlassen die Papst-Kirche, die ihnen bestenfalls langweilig und irrelevant erscheint. Viele werden aber auch durch die Kindersexskandale und Ratzingers ultrarechten, bis ins Antisemitische und holocaustleugnenden Kurs regelrecht aus der Kirche herausgetrieben.

In Nordamerika und Australien, den Erdteilen, die JR neben Europa noch einigermaßen verständlich sind, sieht es noch schlimmer aus.
Dort erschüttern schon seit zehn Jahren immer neue Kinderficker-Affären die Ortskirchen.
(Natürlich unternimmt Ratzi nichts dagegen, indem er beispielsweise den Zölibat aufheben würde) Die amerikanischen Konsequenzen sind für den Vatikan weit unangenehmer. Durch die US-spezifischen Schmerzens- und Schweigegeldpraktiken, haben die amerikanischen Priester schon ganze Bistümer regelrecht in die Pleite gepoppt.
Die RKK mußte inzwischen Milliarden Dollar an die Opfer ihrer Pädo-Priester überweisen.
Mit den 5000 Euro pro vergewaltigtes Kind, das die deutsche RKK maximal zu zahlen bereit sind, käme man in den Staaten nicht sehr weit.

In den katholischen Hochburgen Südamerikas sieht es ebenfalls mau aus für den Vatikan.
Nachdem Ratzinger und Woytila die südamerikanischen Geistlichen, die sich auf die Seite der Armen und Unterdrückten und gegen die faschistoiden Diktatoren stellten, konsequent aus der RKK verbannt hatten, waren nur noch stramm konservative Priester an der Seite der Folterregime übrig.
Wieder einmal stand Rom aber auf der Verliererseite.
Inzwischen gibt es kaum noch rechtsgerichtete Diktatoren in Südamerika. Das Volk wurde selbstbewußter und erkämpfte sich bei Wahlen eher linke Volkstribune als Präsidenten.
Mit Hugo Chavez, Evo Moralez und Rafael Correa kann die RKK natürlich nichts anfangen.
Zudem gelten im temperamentvollen Lateinamerika die katholischen Gottesdienste als grottenlangweilig. Für evangelikale Christen und insbesondere Pfingstkirchler ist es ein Leichtes in Südamerika zu missionieren. Sie wachsen rasant.

Bleiben Asien und Afrika.
Asien ist mit der Ausnahme der Philippinen traditionell ein schweres Pflaster für Rom und Afrika…, nun ja.
In Afrika hat die RKK noch Zulauf.
Wenn bloß nicht all die Afrikaner wären.

Ich bin mir nicht sicher, ob Ratzinger Afrikaner überhaupt als vollwertige Menschen ansieht. Sein Interesse an dem Problemkontinent geht gegen Null.
Die einzig bekannte Äußerung des Papstes dazu war der Satz, daß Kondome das AIDS-Problem verschlimmerten.

Inzwischen beginnt der Vatikan aber Afrika mehr und mehr zu schätzen.
Der eher chaotische Kontinent mit dem wackeligen Rechtssystem hat durchaus Vorteile, wenn man über massenhaft Pädophile in den eigenen Reihen verfügt und nicht dauernd Millionenklagen am Hals haben will.

Die Kinder in Europa sind ja inzwischen viel zu aufmüpfig und immer öfter müssen geile Geistliche befürchten, daß befummelte Messdiener zur Polizei laufen, nachdem sie unter die Sudel-Soutanen gezerrt wurden.

In Afrika hingegen herrscht noch Respekt vor den Geistlichen.

Das nutzte auch "Kenias vermutlich bekanntester Priester" Renato Kizito. In Kenia wie in ganz Afrika haben Kirchenleute eine kaum zu erschütternde Autorität, zumal solche mit weißer Hautfarbe. Ältere Männer genießen besonderen Respekt.
Es ist verpönt, sich zu homosexuellen Handlungen zu bekennen. Vor allem aber war es die materielle Abhängigkeit, die die Jugendlichen und Männer schweigen ließ. Zahlreiche Opfer bezeugen, dass der Pater kleinere und größere Geldbeträge nach Gutsherrenart vergeben habe. Gunst drückt sich aus in Jobs, Bargeld, Krediten; Missgunst in Kündigungen, Drohungen, dem Entzug von Geld. Starke Druckmittel in einem Land mit Millionen von Arbeitslosen.

(Horand Knaup 29.Juni 2011)

Der Italiener Renato Sesana, geboren 1943 in Lecco ist pädophil, geltungssüchtig und brutal.
Da bot sich die RKK als Arbeitgeber an. Von Missionaren inspiriert wurde er 1970 zum Katholischen Priester ordiniert und nahm den Namen 'Kizito' (nach dem 1886 verbrannten Ugandischen Heiligen) an.
Nach Aufenthalten in Kalifornien und Zambia, landete er 1988 schließlich in Kenia, wo er seinen eigenen Kinderharem, die Koinonia Gemeinschaft gründete, der heute etwa 30 Jungs und Männer angehören.

Koinonia is a lay Christian community inspired by the life of the first Christians as reported in the Acts of the Apostles. Members of the community live as one family, sharing dreams, successes and failures.
[…] Koinonia Community members strive to counteract the economic and social evils bred by individualism and abject poverty. The Community gives priority to the marginalized members of the society, such as children in difficult circumstances, especially street children, women and young people from poor backgrounds.
(Selbstbeschreibung)

Die halbwüchsigen Jungs setzte er nach bewährter Priester-Manier mit all seiner Autorität unter Druck.

Schon im Sommer 2009 hatten drei junge Männer, 16 und 24 Jahre alt, eidesstattlich versichert, über längere Zeit von ihm sexuell missbraucht worden zu sein. Benson S. sagte damals aus, er sei als 15-Jähriger erstmals von dem Pater angefasst worden.
Bei einem der Treffen habe der Pater ihn gebeten, sich auszuziehen und ein Bad zu nehmen. Weiter heißt es in dem Protokoll: "Als ich aus dem Badezimmer kam, stand er mit einem Handtuch und Vaseline bereit." Benson: "Er nahm die Vaseline, berührte mein Geschlecht und meinen Hintern, dann bat er mich, zu ihm ins Bett zu kommen, und immer sollte ich die Augen geschlossen halten."
Die drei Jungen Männer gaben zu Protokoll, dass der Pater sie angeblich zum Oral- und Analverkehr genötigt habe. Es sei stets eine Filmkamera gelaufen, manchmal seien andere weiße Männer dabei gewesen, stets habe der Pater gedroht, die jungen Männer "körperlich schlimm zu bestrafen", wenn einer über das Erlebte spreche. "Ich habe das Vertrauen in die Katholische Kirche verloren", sagte einer von ihnen damals.
(Horand Knaup 29.Juni 2011)

Anderen erzählte er wie der Mexikaner Degollado von der physischen Notwenigkeit einer Triebabfuhr.

Der Priester Maciel Marcial Degollado, Gründer des einflussreichen Ordens "Legionäre Christi" und Multimillionär war der erklärte Liebling des Papstes Johannes-Paul II.
Da er sagenhafte Summen in die Kasse der RKK spülte, drückte der Wächter der Glaubenslehre Ratzinger alle Augen zu.
Maciel Marcial Degollado hatte mindestens fünf Kinder von zwei Frauen und vergewaltigte darüber hinaus mehrere Dutzend (bis zu 100) Jungs.
Die Vorgehensweise war laut STERN immer gleich:
Vater Maciel rief die ca 12-Jährigen Jungs zu sich, klagte über „schmerzhaften Samenstau in den Hoden“, müsse sich zur Abhilfe masturbieren lassen und dabei auch Kinder penetrieren.
Er erklärte dazu, er habe eine persönliche Erlaubnis von Papst Pius XII „die Schmerzen im uro-genitalen Bereich“ derart zu behandeln.
Hochwürden Samenstau bevorzugte dabei blonde und hellhäutige kleine Jungs, die ihm seine „Legionäre“ weltweit suchten und zuführten.
Seit 1976 wurden Berichte über diese Kindesvergewaltigungen nach Rom geschickt.
Man hielt dort immer die schützende Hand über Maciel. JP-II ("Maciel ist ein vorbildlicher Priester") würdigte ihn 2004 mit einem Empfang im Petersdom, Ratzinger stellte die Untersuchungen gegen ihn bereits 1999 ein.

Zurück nach Kenia:
Auch der 25-jährige Hesbon Ouma behauptet, Opfer des Paters geworden zu sein. 2007 sei er vom Pater wiederholt zum Abendessen eingeladen worden. Der Padre erklärte ihm, er leide unter Bluthochdruck, die Ärzte hätten ihm Sex als Therapie nahegelegt, deshalb habe er gebeten:

"Ich brauche deine Hilfe".
Ouma fragte nach: "Wie kann ich dir da helfen?" "Aber was werden die Leute sagen?"
Pater Kizito: "Du weißt schon wie...."
Uoma: "Brauchst du eine Frau?"
Der Pater: "Nicht direkt. Auch du kannst mir helfen."
Uoma: "Aber was werden die Leute sagen?"

In dieser Nacht sei nichts passiert, sagt Ouma. Einige Tage später kochte der Padre Spaghetti und Fleisch, auf das er selbst allerdings verzichtete. "Ich wurde plötzlich schwach", sagte Ouma SPIEGEL ONLINE. "Als ich wach wurde, war ich ganz ölig. Ich habe geduscht, und am nächsten Morgen entschuldigte sich der Padre bei mir." Es geschah immer wieder - doch Ouma ging dennoch immer wieder zum Padre. Wie oft? "Zwei Jahre lang, oft, ich habe es nicht gezählt."

(Horand Knaup 29.Juni 2011)

Seine älteren und kräftigeren Jünger molestierte der Pfaff, indem er ihnen ein Betäubungsmittel ins Essen mischte und sie dann im bewußtlosen Zustand ausführlich anal und oral vergewaltigte.

Sein langjähriger Sekretär Collins Ochieng, 26, war zur Polizei gegangen und hatte ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Jahrelang habe ihn der Pater missbraucht. Zuletzt Anfang März habe er ihn zu sich nach Hause gebeten, ein Essen angeboten. Er sei müde geworden, der Pater habe begonnen ihn einzuölen. Dann sei es passiert. Noch Tage später habe er Schmerzen gehabt. Ochieng kannte die Prozedur schon. Aber er wollte sie sich nicht mehr länger antun. Am 24. Mai ließ er sich noch einmal von Kizito einbestellen, wieder gab es zu essen, er wurde müde; doch diesmal ging er danach erst ins Krankenhaus und dann zur Polizei. Das ärztliche Attest lautete nüchtern: "Vergewaltigung; Unzucht".
(Horand Knaup 29.Juni 2011)

Wer sich widersetzte, dem entzog der liebe katholische Missionar die Lebensgrundlage; schmiss ihn raus.
Aber selbst als es landesweit offensichtlich wurde, was der Priester tat, versandeten alle Vorwürfe.

Ein weiterer langjähriger Mitarbeiter der Koinonia-Stiftung, dem sich zahlreiche Jugendliche anvertraut hatten, bestätigte SPIEGEL ONLINE die mutmaßlichen sexuellen Umtriebe des Paters. "Alle erzählten das Gleiche." Von den Zeugen sei mindestens einer mit einer Pistole bedroht worden und habe daraufhin seine Aussage eilig zurückgezogen. Nachdem die Fälle 2009 in Kenia einigen Wirbel ausgelöst hatten, hatten Kirche, Polizei und der Generalstaatsanwalt weitere Ermittlungen angekündigt. Die kamen jedoch - was nicht unüblich ist in Kenia - nie zu Ergebnissen. Und das, obwohl es einschlägiges Material in Hülle und Fülle gibt. In Nairobi kursieren diverse Videos, die den Pater im Ganzkörpereinsatz zeigen: mal völlig nackt, mal nur mit Socken bekleidet. Die Szenen sind so traurig wie die Kulisse: Eine schäbig-schmale Schlafstätte, ein benutztes Leintuch, eine Wolldecke. Die Videos müssen mit Wissen des Paters entstanden sein, denn das Objektiv ist fest eingestellt auf das Bett.
(Spon 29.06.11)

Die Stiftung des Paters hat Macht, denn in einem so armen Umfeld kann sie Straßenkinder ohne Familie ganz leicht fertig machen.

Koinonia Community thanks all the people that in this time of trial have stood by Father Kizito and its activities, with their economic support and prayers. We also pray that in the future no such other media campaign will be launched without first conducting satisfactory investigations into such allegations, against innocent people, who are working at the service of the disadvantaged, to discredit them and their Church, by people guided by mean, selfish and shortsighted economic advantages.
(Koinonia Community, Dezember 2010)

Der oberste Zuständige für diese Skandale, ein gewisser Joseph Ratzinger, zeigt einmal mehr was er von Afrika hält, indem er die Opfer ignoriert und seine perversen Padres ungehindert agieren lässt.
Warum auch nicht?
Anders als in den USA und Deutschland haben sie keine Lobby und können sich keine teuren Anwälte leisten.

Mehrere andere Kinderficker-Geistliche aus Ratzingers Stall treiben ihr Unwesen in Afrika:

Bischof Cornelius Schilder aus Nairobi mußte aus seiner Mission fliehen, in der er 20 Jahren lang Messdiener vergewaltigt hatte. Der Vatikan ließ ihn gewähren. Flüchten mußte er erst, als der inzwischen bis ins ferne Europa bekannt gewordene Skandal von niederländischen Zeitungen aufgedeckt wurde.

Am 1. August 2009 wurde sein Rücktrittsgesuch „aus Gesundheitsgründen“ von Papst Benedikt XVI. angenommen. Anderthalb Jahre später wurde bekannt, dass Schilder sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen wurde; die Polizei wurde nicht in Kenntnis gesetzt.
(Wiki)

Afrika entwickelt sich inzwischen zum neuen El Dorado für in anderen Kontinenten pädophil auffällig gewordene Priester.

Ratzinger zieht sie nämlich nicht aus dem Verkehr, nur weil sie ein paar kleine Jungs vergewaltigt haben.
Im Gegenteil, Ratzinger betätigt sich als Kopf einer kriminellen Vereinigung sogar hilfreich dabei den Pädophilen neue Opfer zuzuführen.
Und zwar dort, wo es die Justiz nicht ganz so genau nimmt mit kinderfickenden Katholiken: Afrika.

Für interne Diskussionen oder mehr Sensibilität haben all diese Fälle aber nicht geführt. Vielleicht auch deshalb sollte im vergangenen Jahr ein Jesuitenpater, der in Brasilien acht Jungen und junge Männer missbraucht haben soll, geräuschlos nach Mozambik transferiert werden.

Auch bei Pater Kizito schaut der Vatikan geduldig zu. Seine Straßenkinder-Projekte betreibt der Pater weiter. Was er sonst noch so treibt, ist nicht im Detail bekannt. Und es scheint so, als ob es die Kirche auch weiterhin nicht wissen will.

(Spon 29.06.11)


Der Bundestagsvizepräsident Thierse empört sich unterdessen darüber, daß einige ganz wenige SPD-Abgeordnete am 22.09.11 nicht andächtig im Bundestag dem weltweiten Förderer der Päderastie lauschen wollen.

Thierse: Und deswegen kann ich all denen sagen, die nicht einer Kirche angehören, die sich nicht als Christen verstehen: Hört doch interessiert zu, Ihr müsst doch nicht glauben, dass Ihr missioniert werden, sondern Ihr könnt kritisch zuhören und frei entscheiden, ob Ihr die Ansprache gut oder schlecht findet.

domradio.de: Mit welchen Gefühlen schauen Sie denn persönlich der Rede entgegen?

Thierse: Ich bin neugierig und gespannt, was der Papst uns zu sagen hat, welches Thema er wählt.

Kommentare:

Homer Simpson hat gesagt…

Die Welt kennt keine Konsequenz. Natürlich sind die Menschen damit gemeint. Denn wäre es uns mit Pädophilen so ernst wie mit Wölfen oder Bären, gäbe es kein Problem mit denen.

In den USA ist Kindesmissbrauch eine schwere Strafe, die dem Pädophilen teuer zu stehen kommt. Aber kaum, dass die Grenzen übeschritten wurde, hat der Amerikaner kein Problem mehr mit missbrauchten Kindern?

Warum prangert man dort die deutschen Zustände nicht an oder macht sie öffentlich. Die RKK ist ein globales Unternehmen. Wenn die Leute dort erfahren würden, wie wenig man hierzulande bereit ist an Wiedergutmachung zu leisten, würde man die Bande vermutlich aus dem Land jagen.

Warum nimmt man nur mehr Rücksicht auf eigene Artgenossen? Irgendwo in der Welt, verspeisen sie auch Menschen. Wenn Wölfe Kinder ficken würden, hätte man sich des Problems längst auch mit entsprechender Sorgfalt angenommen. Sind Pädophile denn Menschen?

Anonym hat gesagt…

Homer Simpson: Todesstrafe reloaded

Auch wenn ich die Hoffnung bei Ihnen eigentlich schon aufgegeben habe, wenn Sie mal Zeit und Muße haben ziehen Sie sich das hier zu Gemüte:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/1474798/

Meiner Meinung folgt schon daraus, dass man die sog. "Killer-Genes" nur dann aus dem menschlichen Genpool elliminieren könnte, wenn man ungezählte Unschuldige umbrächte- das kann es ja wohl nicht sein.

Die Wölfe hat man (meiner Meinung nach) nur dadurch in Europa nur deshalb ausrotten können, dass man auch ihren natürlichen Lebensraum (den 'Ur'-Wald) zerstört hat, dem entspräche bei Sexualstraftätern gegen Kinder ein deutlich schärferes Hinschauen bei Kirchen, Sportvereinen, Familien... aber die beiden Erstgenannten haben ohnehin zuwenig Ehrenamtliche und bei allen drei gilt: wer soll das bezahlen. Trotzdem sollte man diesen Ansatz natürlich 100mal verfolgen, bevor man einmal über die Todesstrafe nachdenkt.

Diese beiden Sätze:

"Wenn Wölfe Kinder ficken würden, hätte man sich des Problems längst auch mit entsprechender Sorgfalt angenommen. Sind Pädophile denn Menschen?"

kommentiere ich mal besser nicht (auch wenn das jetzt eigentlich schon ein Meta-Kommentar ist)

Grüße

QuakediQuak

TAMMOX hat gesagt…

Bemerkungen dazu:

Ja, Pädophile sind Menschen und falls das irgendwie unklar sein sollte:
ich bin absolut gegen Todesstrafe.

Der einzelne Sex-Täter in Soutane, wie zum Beispiel der Pfaff hier, Renato Kizito, interessiert mich ÜBERHAUPT NICHT!!!

Das ist für mich einfach eine Frage des Zivilgesellschaft.
In jedem einigermaßen aufgeklärtem Staat sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, daß so ein Mann gefasst und in Zukunft von Kindern ferngehalten wird (Gefängnis, Zuchthaus, Hausarrest,…was auch immer für Strafen).

Was mich viel mehr aufregt ist die Tatsache, daß aber viele Gesellschaften noch so archaisch sind, daß sie meinen ein Pfaff ist so was besonderes, daß er Sonderrechte hat und eben NICHT automatisch dafür im Knast landet, auch wenn schon seit Jahren bekannt ist, daß er andere Leute und Kinder vergewaltigt und misshandelt.


Und was mich noch sehr sehr viel mehr aufregt ist die Tatsache, daß diejenigen, die an der Spitze für so ein System verantwortlich sind, daß nämlich gezielt zölibatäre Klemmschwestern mit abstruser Sexual-PR gefüttert und auf Kinder losgelassen werden, nämlich der Papst und die Kardinäle von 95% UNSERER Politiker als Hort der Moral bejubelt werden. Die bittet man noch extra mit großem Brimborium in Ethik-Kommissionen teilzunehmen.
Die RKK wird vom Staat mit Privilegien und Milliarden-Summen zugeschmissen und wenn Ratzi kommt, lauschen sie ihm ganz ehrfürchtig.
Ach ja - den Papstbesuch BEZAHLT AUCH DER STEUERZAHLER, wie ich heute gelesen habe - kostet uns 25 Mio Euro!

Dabei hat eben jener Ratzi immer wieder systematisch Kinderficker vor der Justiz geschützt, verhindert, daß sie angezeigt wurden und sie sogar, wie man wieder an Afrika sieht, schnell wieder zu neuen Kindern geschickt.

Wenn Ratzi also im September hier ist, sollte amn ihn eigentlich VERHAFTEN! Und wenn das wegen diplomatischer Immunität nicht geht, zur unerwünschten Person in Deutschland erklären.

Das tun wir aber nicht. Und daran sind unsere demokratischen aufgeklärten Volksvertreter Schuld und nicht irgendwelche Hinterwäldlerixe in Zentralafrika.
Das regt mich auf!

LGT

Anonym hat gesagt…

@Tammox:
signed

Schöne Grüße

QuakediQuak

TAMMOX hat gesagt…

@ QuakediQuak

Da haben wir uns überschnitten.

In der Tat hatten wir das Thema ja schon mal und ich hatte mich auch schon früher klar von Wünschen nach Todesstrafe distanziert.


Hinzuzufügen ist noch, daß Wölfe und Bären, verglichen mit der Bestie Mensch vorbildliche Individuen sind, die einander nicht aus Vergnügen quälen, vergewaltigen und umbringen.

Wölfe sorgen für einander und leben im Einklang mit der Natur. Dabei haben sie sogar eine wichtige Funktion.

Der Mensch hingegen ist ein zerstörerisches Wesen, das nicht nur sich selbst gegenüber aggressiv vorgeht, sondern auch Flora und Fauna insgesamt ruiniert.

LGT

TAMMOX hat gesagt…

@ Homer: „In den USA ist Kindesmissbrauch eine schwere Strafe, die dem Pädophilen teuer zu stehen kommt.“

Dazu noch eine Bemerkung:

Kindesmissbrauch wird eigentlich natürlich nirgendwo gern gesehen. In Deutschland macht man es den Missbrauchern nur etwas leichter, weil es die Verjährungsfristen gibt - obwohl es psychologisch gesehen in der Natur der Sache liegt, daß sich die Opfer oft erst nach vielen Jahren an die Polizei wenden.
Da versagt das Parlament bisher.


Das GUTE an den USA ist aber, daß es dort möglich ist, nicht nur den Kinder-vergewaltigenden Priester in den Knast zu schicken, sondern darüber hinaus auch noch die gesamte Diözese dafür haftbar machen kann, wenn bekannt wurde, daß der Bischof von den Taten des Priesters wußte.
Dann wird eben die ganze Diözese finanziell komplett ausgezogen, bis die ihren Laden dicht machen müssen.
Das finde ich gut, denn anders als dem perversen Priester, der ja womöglich wer weiß was für psychische Störungen haben kann, ist sein Vorgesetzter, der Bischof, ja bei völlig klarem Verstand gewesen, als er den Sexpriester deckte und damit in Kauf nahm, daß weitere Kinder vergewaltigt werden.
Das sollte dann in der Tat „teuer“ werden. Dem soll man das ganze Vermögen pfänden.


In Deutschland ist das ja ganz anders, wie man aus Regensburg definitiv weiß. Da hat ja der augenblickliche Bischof Müller mindestens diesen einen Kaplan K aus Riekofen bewußt noch mal zu Kindern geschickt, nachdem der schon einmal wegen pädophiler Übergriffe im Knast saß. Müller hat der neuen Gemeinde ausdrücklich die Vergangenheit des Kaplans verheimlicht. Und dann hat der Typ tatsächlich fast sofort wieder angefangen kleine Jungs zu vergewaltigen.


In Deutschland passiert aber Bischof Müller GAR NICHTS!!!! Das hat das Bistum Regensburg keine Mark gekostet, Müller ist immer noch im Amt und wurde sogar von Ratzinger, dem DEUTSCHEN Papst zweimal befördert:

Am 20. Dezember 2007 berief ihn Papst Benedikt XVI. zudem zum Mitglied in der Kongregation für die Glaubenslehre[15] und am 17. Januar 2009 zum Mitglied des Päpstlichen Rats für die Kultur.

Die RKK ist nicht unsere Sache, aber hier versagt der Staat, wenn er sich das bieten lässt und nicht die Rechtslage so abändert, daß man so einem Pädophilie-Förderer ans Portemonnaie gehen kann!

LGT

Homer Simpson hat gesagt…

@Quakedingsbums & @TAMMOX: Ich meine nicht Todesstrafe. Ich meine, man sollte egal wie verhindern, dass sich ein Sexualstraftäter fortpflanzt. Kastrieren oder für immer isolieren. Nur so, gleichen wir die Fehler der Evolution aus.

Die bringt diese triebstarken Männer ohne Hirn hervor, welche zudem gegen moralisch Erziehung oder Selbstbeherrschung immun sind. Wir können ja nicht Menschen so züchten, wie wir sie gern hätten. Aber wir können verhindern, dass evolutionär derart Gestörte aussterben. Die finden vermutlich zurecht keine normale Frau für die Fortpflanzung.

Ich bleibe dabei: Ich lebe lieber in einer Welt, die verantwortlich mit Kranken umgeht, die das selbst nicht können, um Unschuldige vor deren Zugriff und Beschädigung zu bewahren. Denkt mal über eure Lebenszeit hinaus! Missbrauchte Kinder und vergewaltigte Frauen, tragen die Lasten immer mit sich herum. Und die Täter zerstören nicht nur deren Leben. Solche Erfahrungen, bleiben Generationen in der Familie und hindern wertvolle Menschen womöglich an ihrer Verbreitung.

Nicht umsonst, werden Vergewaltigungen wie eine Kriegswaffe eingesetzt. Es ist wohl das übelste, was man Jemandem antun kann. Da kann die Strafe nicht hart genug sein. Die Täter wollen meist auch keine Hilfe. Was helfen würde, wäre eine bessere Auslese, damit sowas in Zukunft nicht wieder passiert.

Kampfhunde sind ja auch nur deshalb so aggressiv und bissig, weil man diese Eigenschaft in der Zucht bevorzugte. Die Auslese von Vergewaltigern und Kinderfickern, würde unsere Art deutlich aufwerten. Und vor allem nachhaltig. Davon bin ich überzeugt. Von Mord, rede ich nicht. Das unterstellt mir doch nur der quakende Gutmensch, um mich in die Nähe von Nazis zu rücken.

Homer Simpson hat gesagt…

Aber wir können verhindern, dass evolutionär derart Gestörte aussterben.

....soll natürlich heißen

Aber wir können ermöglichen, dass evolutionär derart Gestörte aussterben.

Anonym hat gesagt…

@Homer Simpson:
1. Glückwunsch zur Verbalhornung meines Pseudonyms, man braucht wohl einen IQ von sagenumwobenen 130 um auf solch geschliffene Wortspiele zu kammen.

2. "Ich meine nicht Todesstrafe."
Sie vergleichen diese Menschen mit Wölfen und Bären, wenn die zum Problem werden, werden sie nicht eingesperrt und kastriert sondern gejagt und erschossen, da lag die Vermutung nahe, dass Sie diese Behandlung auch den Gewaltverbrechern gegenüber wünschen, aber vielleicht habe ich auch einfach nicht den nötigen Mindest-IQ um Ihre kommentare zu verstehen.

3. Wenn Sie "Kastrieren" vorschlagen, dann können Sie nicht annehmen, dass ein solcher Mensch damit aufhört gefährlich zu sein:

http://www.faz.net/artikel/C30923/sicherungsverwahrung-der-boese-wolf-30460952.html

, sondern dürften es nur fordern, damit der Menssch seine 'bösen Gene' nicht mehr weitergeben kann (mehr in 4.),
"für immer isolieren"

"Das Bundesverfassungsgerich urteilte 1995, dass es mit der Würde des Menschen unvereinbar sei, die Chance auf Freiheit "auf einen von Siechtum und Todesnähe gekennzeichneten Lebensrest zu reduzieren".(Aus dem oben verlinkten FAZ-Artikel)

Aber Menschenwürde ist wohl auch so eine dumme Erfindung quakender Gutmenschen, zu Hause am warmen Kamin, während echte Männer draußen mit dem scharfen Schwert ihrer (oder sollte das hier groß geschrieben sein?) Intelligenz Drachen töten und Barabarenhorden vertreiben.

4. Entweder, Sie nehmen an, dass "Gewaltverbrecher sein" eine vererbbare Krankheit ist, dann müssen Sie alle Träger der kranken Gene als Verbreiter der Krankheit ansehen und damit vielen Menschen, die sich nie etwas zu Schulden haben kommen lassen, die Fortpflanzung verbieten.
(Haben Sie sich den in meinem ersten Kommentar verlinkten Beitrag angehört? Und auch verstanden?-Selbstverständlich bei Ihrem IQ!einself!)
Oder Sie glauben, dass sich das Verhalten nicht vererbt, dann ist ein Vermehrungsverbot für Vergewaltiger wirkungslos.

Anonym hat gesagt…

5."Kampfhunde sind ja auch nur deshalb so aggressiv und bissig, weil man diese Eigenschaft in der Zucht bevorzugte."
Kamphunde sind AUCH deshalb so agressiv, weil sie genau darauf trainiert werden, beziehungsweise bei hirnlosen Männlichkeitsfetischisten überhaupt keine richtige Erziehung genießen, trotzdem ist da natürlich auch eine genetische Komponente vorhanden.
Nur von einer Hunderasse, bei der man viel leichter kontrollieren kann, wer sich fortpflanzt, auf den Menschen zu schließen halte ich für...genau so visionär, wie es zu einem so hoch intelligenten Menschen wie Ihnen passt (oh ja der Gaul wird geritten, bis er tot und verwest ist).

6."Nicht umsonst, werden Vergewaltigungen wie eine Kriegswaffe eingesetzt."
Es wurden auch nicht umsonst Entlaubungsmittel als Kriegswaffe eingesetzt (Agent Orange); das heißt aber noch lange nicht, dass man Agrarindustrielle kastrieren sollte.

7."Von Mord, rede ich nicht. Das unterstellt mir doch nur der quakende Gutmensch, um mich in die Nähe von Nazis zu rücken."
Der quakende Gutmensch unterstellt Ihnen das, weil Sie es vor einiger Zeit noch expressis verbis (wie man unter Menschen Ihrer Intelligenz sagt) geschrieben haben. Und wer das Wort Gutmensch als Beleidigung/Provokation benutzt, der rückt sich schon ganz von selbst in die Nähe von Nazis:

"In einem Memorandum des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) wird festgehalten, das Wort sei als politischer Kampfbegriff bereits 1941 benutzt worden. Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen habe, oder ob ein Redakteur der Zeitschrift Der Stürmer der Urheber dieses Begriffs war. Dort wird aufgezeigt, daß "'Gutmensch' [...] auf das jiddische 'a gutt Mensch' zurück[geht], womit von den Nationalsozialisten auch ein Bezug zu den 'lebensunwerten Juden' hergestellt werden sollte. Adolf Hitler hat in seinen Reden und in 'Mein Kampf' ebenfalls die Vorsilbe gut als abwertend verwendet. So sind für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielen."
(aus dem wiki-Eintrag:Gutmensch)

QuakediQuak

Homer Simpson hat gesagt…

@Quak: Ich spare mir die lange Auseinandersetzung mit Ihrem zusammengetragenen Unsinn über Menschenwürde.

Denn was alle missachten, ist die Würde der Opfer. Ja, von mir aus könnten sie alle Sexualstraftäter abknallen. Deren Würde ist mir so egal, wie denen die Würde ihrer Opfer.

Quit pro quo! Das hat nichts mit Rache zu tun, sondern mit Vernunft. Solange die Gesellschaft Mörder und Verbrecher besser behandelt als deren Opfer, werden sich deren Gene in der Gesellschaft anreichern. Wir werden eine Verbrechergesellschaft.

Erst seitdem wir so tolerant und rüchsichtsvoll sind, legen immer mehr Jugendliche ihren Respekt ab und pöbeln herum. Diese "Gutmensch-Einstellung" ist ein Mangel an Selbstachtung! Und das merken Menschen mit Intellekt. Da können sie eine Million Verfassungsrichter befragen. Theorie ist Theorie und Praxis ist Praxis!

Weg mit den Wölfen!

jakebaby hat gesagt…

Vielen herzlichen Dank QQ

Ich halte mich schon seit dem Gel-'Unfall, bis auf gelegentliche Sticheleien, versprochenermassen zurueck.

Unter Anderem hat sich der Homer hier auch fuer mich mit dem 'Gutmenschen und letztendlich , wie gesagt unter Anderem, "mit Ihrem zusammengetragenen Unsinn über Menschenwürde" disqualified.

Gruende wofuer ich Ihn nicht staendig anmache sind: Weil ich den Tammox im grossen Ganzen mag(schwul & So) ... und weil ich nach 6 Jahren Kommenteur, wo auch immer, keinerlei Lust mehr habe mich vollkommen unfruchtbar zu erschoepfen.
Been There, Done That. ... Fuck Off!

Gruss
Jake

Anonym hat gesagt…

Danke Jake für den Zuspruch.

Wenn ich so offensiv kommentiere habe ich immer auch das ungute Gefühl, Tammox' schönes Blog kaputtzutrollen und das will ich ja wirklich nicht.

Ich kommentiere HS eigentlich auch nur, wenn ich mir sicher bin, dass ich mehr Zeit mit Ärgern, dass sowas unwidersprochen hier stehen bleibt, verbringen werde als, mit einem Kommentar von meiner Seite.

Schöne Grüße

QuakediQuak

TAMMOX hat gesagt…

1.)
@ Homer:

Uiuiui - Genetik. Also Priester vergewaltigen in der Regel JUNGS. Da fällt das Fortpflanzungsproblem schon mal weg.
Und in aufgeklärten zivilen Gesellschaften wird eine vergewaltigte Frau, die davon tatsächlich auch schwanger wird (was nicht mehr so häufig vorkommt, da auch Vergewaltiger wissen, daß sie aufgrund der DANN identifiziert werden können und lieber Kondome benutzen), in der Regel eine Abtreibung vornehmen lassen.
In Kriegsgebieten mag das nicht gehen, aber da wäre ich doch dafür erst mal alles zu unternehmen, um Kriege und Vertreibungen zu stoppen.

2.)
Homer:
„Denn was alle missachten, ist die Würde der Opfer. Ja, von mir aus könnten sie alle Sexualstraftäter abknallen. Deren Würde ist mir so egal, wie denen die Würde ihrer Opfer.“


Das Wesen der Menschenwürde ist ja gerade, daß sie UNIVERSAL gilt und nicht willkürlich beschränkt werden kann. Schon gar nicht aufgrund der Meinung eines einzelnen.
Wenn es ginge bestimmten Personen hier und da offiziell ein bißchen und auch mehr Menschenwürde abzuerkennen, wäre sie ad absurdum geführt.
Menschenrechte kann man nicht nur denjenigen Zubilligen, die man zufällig nett findet.

3.)

Homer:
„Das hat nichts mit Rache zu tun, sondern mit Vernunft. Solange die Gesellschaft Mörder und Verbrecher besser behandelt als deren Opfer, werden sich deren Gene in der Gesellschaft anreichern. Wir werden eine Verbrechergesellschaft.“

Das ist jetzt aber schwer populistisch.
Natürlich ist unser Rechtssystem keineswegs perfekt und es mag auch viele unbefriedigende Gerichtsurteile geben, aber davon daß die Täter besser als die Opfer behandelt werden, kann ja nun wirklich nicht die Rede sein. Bisher werden ja wohl keine Vergewaltigungsopfer eingesperrt, sondern die, die ihnen das angetan haben, sitzen in den Knästen.

Ich bin darüber hinaus sogar der Meinung, daß viel zu oft Knast als Strafe vorkommt. Einfach weil man um die Rückfallquoten weiß.

Ich spreche nicht von Verbrechern, die eine Gefahr für andere Menschen sind.
Aber zum Beispiel all die armen Schweine, die als Drogensüchtige auf der Straße rumlungern in den Knast zu stecken, finde ich amoralisch. Die brauchen stattdessen entweder medizinische und soziale Hilfe und in anderen Fällen schlicht und ergreifend eine Entkriminalisierung.
Ist doch wohl ein Witz, daß überall Leute wegen Marihuana-Delikten in den Gefängnissen sitzen.
Hinzu kommt das höchst problematische Jugendrecht. (Dazu gleich noch extra: „Zurück in Bismuna.“)


@ QQ - stimme zu.

@ Jake: Danke, danke.

Übrigens bin ich nicht schwul; wiewohl ich das - ganz politisch korrekt - auch nicht sagen sollte, weil das dann ja angeblich so klingt, als ob man sich durch die Vermutung schwul zu sein beleidigt fühlen würde, obwohl man das pc nicht als Beleidigung empfindet.

Ist schon schwer mit der pc…..

LGT

TAMMOX hat gesagt…

Thema Jugendstrafen:

Zurück in Bismuna.


kann man noch online in der ARD-Mediathek sehen.

Ich fand das ja sehr sehr spannend.

Das war so eine Langzeit-Doku über drei drogensüchtige Kinderchen, die vor 12 Jahren in dieses Projekt in Nicaragua kamen. Nun wurde erforscht, was heute aus denen geworden ist.

Einer jedenfalls, Chris, inzwischen 29, ist vollkommen abgestürzt und lebt als Fixer und Stricher in Berlin.

Der setzt sich 16 bis 18 (sic!) Nadeln PRO TAG und hat nach 15 Jahren auf der Straße auch nicht mehr die Optik, bei der das Anschaffen so leicht ginge.

Der macht es für 10 Euro mit jedem am Bahnhof Zoo.

Der Fall war auch komplett hoffnungslos. Da hilft nur noch goldener Schuß.

Der Film hatte echt Dramatik, weil das immer mit den Bildern von 1998 gegengeschnitten war, als der als 17-Jähriger im Nicaraguanischen Urwald schuftete.

Da war natürlich noch alle frisch und fit und gesund.

Und nun mit 29 ist das ein lebender Toter.

Die anderen beiden Portraitierten haben es übrigens (mit vielen Umwegen) geschafft aus dem Sumpf rauszukommen.

Dieser Chris war nur zu spät nach Bismuna gekommen und mit dem Erreichen des 18. Geb. sagen die Behörden „jetzt ist Schluß“, weil er dann auf einmal als Erwachsener galt. Also haben sie ihn dann ins Flugzeug verfrachtet und in Deutschland auf der Straße ausgesetzt! Die Maßnahme in Nicaragua wäre ja sonst zu teuer geworden.

Haha. Das kostete ca 1/3 eines Gefängnisplatzes in Dt pro Monat und die nächsten 12 Jahre hat er dann ununterbrochen Kleinkriminalität betrieben, tausende Einbrüche begangen, immer wieder im Knast gesessen, x Therapien angefangen - etc - alles auf Staatskosten.

Aber ihn mit 18 noch für ein Jahr länger in Bismuna zu lassen, war dem Staat zu teuer.

Sehr schlau mal wieder.


http://mediathek.daserste.de/suche/7621304_zur-ck-in-bismuna--der-harte-kampf-gegen-die-drogen?clipSearchFilter=allClips&s=Zur%C3%BCck+in+Bismuna&datumBis&sendung&datumVon

Homer Simpson hat gesagt…

@TAMMOX: Ich lasse mal die Dummen außenvor. Nichtmal ich kann denen erklären, was die nicht begreifen können. Bei dir sieht das etwas anders aus. Du hast eine differenzierte Meinung, die nicht auf Platitüden, sondern eigener Auseinandersetzung fußt. Sowas respektiere ich.

Wegen der Pfarrer, die sic nur an Jungs vergehen: Ja, das mag wohl richtig sein. Aber wer geht denn in die Kirche zum Pfarrer werden? Doch häufig Sexualgestörte. Und bei Sex, geht es denen auch nicht um Fortpflanzung, sondern um Macht. Das sind Vergewaltiger - nur eben auch Feiglinge, darum gehen sie zu Kindern. Das Problem ist dasselbe. Projektion von Macht- und Gewaltfantasien zum Zwecke der Befriedigung. Die Befriedigung ist aber nicht sexueller Natur.

Der Gestörte, bildet sich das nur ein, weil er überhaupt kein gesundes Verhältnis zu sich und seinem Körper hat. Gründe sind vielfältig. Sicher aber ist eines: Der Schlaue, weiß sich zu helfen.

Gestörte sind also unfähig zu einer normalen Entwicklung. Der Intellekt ist genetisch bedingt. Die Forscher streiten sich zwar, aber da stehen wieder Dumme gegen Kluge. Die Entwicklung von Leben ist Hormongesteuert. Das weiß man. Reine Genetik.

Vergewaltiger haben zudem während und nach ihrer Reife mehr Testosteron im Körper - auch das ist genetisch bedingt.

Was bleibt, ist die Erziehung zu Moral und Respekt. Eben auch vor den Rechten Anderer. Und hier versagen Eltern und Umfeld.

Doch es gibt Beispiele, wo selbst traumatisierte Menschen mit Anderen ganz normal umzugehen wissen. Das ist eine Frage des Wollens und des Begreifens. Wer sein Gegenüber anerkennen will, kann sich dafür selbst entscheiden. Hier aber, versagen dann die Kranken ebenfalls.

Natürlich sind Menschen nicht gleich. Aber während manche zur Gewalt neigen, reagieren andere eher ruhig und besonnen. Auch dann, wenn sie selbst Opfer geworden sind. Der Unterschied, liegt im genetischen Potential.

Und natürlich kann man Menschen von Schuld freisprechen. Keiner kann was dafür, dass er so ist, wie er ist. Es sei denn, er verweigert sich bewußt der Anerkennung von Gemeinschaftsregeln. Hier hat die Gemeinschaft das Recht, einzugreifen. Da reicht es aber nicht, Gewalttäter wegzusperren. Will man das Problem nachhaltig lösen, muss man sich der Wahrheit stellen, dass niemand sein Verhalten tatsächlich steuern kann. Wir sind lediglich Zuschauer im Fahrzeug eines Körpers. Im Nachhinein, können wir alle Handlungen logisch erklären und rechtfertigen. Gewalttaten jedoch nicht. Da stehen wir alle da und können über uns selbst nur den Kopf schütteln.

Das muss man anerkennen. Und dann muss man dem Rechnung tragen. Wenn wir Gewalt gegen Andere mit dem Genuzid bestrafen, kommen wir wirklich weiter. Das hat bei Wölfen unb Bären bestens funktioniert. Und sieh dich um - es gibt viele nette Hunde. Es kommt eben darauf an, welchen man die Fortpflanzug gestattet und welchen nicht.

Für mich ist das noch die humanste Lösung für alle. Da muss niemand ermordet werden und zukünftig wird es auch weniger Gewalttäter (bissige Köter) geben.

jakebaby hat gesagt…

@ Tammox

Wenn ich dich im grossen Ganzen mag, heisst das ja nicht automatisch, dass du dann (schwul & So) bist.

Ganz politisch korrekt bin ich auch nicht schwul.
Im Bezug auf dich, nicht immer aber im grossen Ganzen ... aeehh MeinungsSchwul? ....

Sorry, haette ich die Intellecktenz mit dem 130ger vom Homer, koennt ich das bestimmt besser in Worte fassen, ... obwohl ich ihm zunehmend und auch nach seinem letzten, hartnaeckig totalverschwurbelten Post(was ein Schwachsinn) nahelege mit dem Denken mal auf ne Niere umzusteigen.
Schaden kanns Nix.

Gruss
Jake

jakebaby hat gesagt…

Fast vergessen.

"Ich lasse mal die Dummen(Jake/QQ) außenvor. NICHTMAL ICH kann denen erklären, was die nicht begreifen können."
130ger GroessenWahn??

Daraufhin die Einschleimerei beim Tammox:
"Bei dir sieht das etwas anders aus. Du hast eine differenzierte Meinung, die nicht auf Platitüden, sondern eigener Auseinandersetzung fußt. Sowas respektiere ich."

Und danach blubbert er tatsaechlich wieder seine Baeren/Woelfe/Hormone/Gene/Dumme/Schlaue/Kranken/Gestoerte/ etc. .. ekelhafte Story raus, als haette er ueber 2 Tage Kommentare ueberhaupt gar Nichts aufgenommen.

Ich verzicht mal auf die bewiessene Incoherence von Zitaten aus seinem letzten Post, da die schon beim kopieren weh tun.

Kopieren&So ist vielleicht ein ausschlaggebendes Stichwort. Homers strikte Abstinenz von Links und damit immer wieder auf 'Bauchgefuehl und hyroglyphische Eingebungen basierend, basiert womoeglich auf seinem semisupreme'130ger-Tilt, welcher ihn an simple'banalen Prozessen wie zB. Copy/Paste hindert. It's possible!! ... und er somit schlichtweg unbefaehigt ist, wertvolle Informationen zu erlangen, welches sein roehriges Bewusssein alternieren koennten.

Doch noch eine Incoherence: "Wenn wir Gewalt gegen Andere mit dem Genuzid bestrafen, kommen wir wirklich weiter. Das hat bei Wölfen und Bären bestens funktioniert." ... und ... "Für mich ist das noch die humanste Lösung für alle. Da muss niemand ermordet werden und zukünftig wird es auch weniger Gewalttäter (bissige Köter) geben." ... Dejawue
???? ... nur ein Beispiel....

Aber natuerlich kann er allerweil erklaeren, was er denn wie eigentlich gemeint hat. ...
Quiet Frankly .... I don't give a Rats Arse.
Put that Kidney in that Scull!

Gruss
Jake

Anonym hat gesagt…

@Jake
nach dem Kommentar
12. Juli 2011 18:59
ist die Kommunikation mit HS für mich zu Ende.
Wer mit Engelsaugen beteuert:
"Ich meine nicht Todesstrafe.[...]Von Mord, rede ich nicht."

Und keine 24h später vom Abknallen phantasiert, würde mich für das, was noch zu sagen ist, anzeigen.
Das hat auch nix mit Intelligenz zu tun, oder Einsicht. Gestalten wie Tammox' Salsa-Cousin lügen einen (in der Regel) zumindest nicht über ihre Überzeugungen an.

PS:Ich habe "Genuzid" extra noch mal bei "fremdwort.de" eingegeben (dachte mir, vielleicht kenne ich ja einfach das Wort nicht und es hat was mit Genen oder Genitalien zu tun), aber nein: kein Treffer, es geht immer noch schlimmer.

Schöne Grüße

QuakediQuak

TAMMOX hat gesagt…

Jedenfalls ist es ein Widerspruch, wenn man einerseits jedes menschliche Verhalten auf die Genetik schiebt und andererseits aber meint, daß man doch für sein Verhalten derartig verantwortlich wäre, daß man anfangen kann die Delinquenten zu liquidieren.

Sorry Homer, aber damit kann ich auch wirklich gar nichts anfangen.

Außerdem weiß ich nicht, was Du immer gegen Wölfe und Bären hast.

Ich glaube nicht, daß Wölfe und Bären oder irgendwelche anderen großen Viecher in der Natur, die man ganz in Ruhe läßt irgendwelchen Schaden anrichten.

Im Gegenteil - die Viecher am oberen Ende der Nahrungskette sind absolut notwendig und essen die alten und schwachen Beutetiere weg, deren Kadaver sonst überall rumgammeln würden und Krankheiten verbreiten würden.

Das mit den Hunden sehe ich genau umgekehrt:
Die größenwahnsinnige Idee der Menschen denen alle möglichen bizarren Eigenschaften anzuzüchten, hat viele Hunde zu neurotischen Wracks gemacht, die die ganze Zeit kläffen und sinnlos um sich beißen. 50.000 Hundebisse werden jedes Jahr in Deutschland registriert.
Und die viele von den hochgezüchteten Hunden haben auch wirklich kein schönes Leben. Entweder sie verfetten total, oder sie sind so überzüchtet, daß sie schon mit chronisch kaputten Hüften und verbogenen Gelenken geboren werden.

Wenn der Mensch anfängt Gott zu spielen und Tiere so züchtet wie er es gerne hat, kommt m.E. meistens nichts Gutes dabei raus.
Man denke nur an die Turbohühner und Puten, die so schwere Oberschenkel haben, daß sie nicht mehr aufrecht stehen können und so schnell wachsen, daß sie überhaupt kein Sozialverhalten ausbilden können.
Arme Viecher. Die tun mir nur Leid.

Freilebende Wölfe im Rudel finde ich hingegen echt gut.

Übrigens tun die Menschen nichts. Es gibt ja auch in Deutschland seit einigen Jahren wieder Wölfe und die gehen Menschen absolut aus dem Weg (schlau von ihnen).
Daß Wölfe gefährlich sind, ist so ein Mythos.

Genau wie der Hai-Mythos.
Dabei sterben jedes Jahr 20 mal so viele Leute dadurch, daß ihnen am Strand eine Kokosnuss auf den Kopf fällt, wie durch Hai-Attacken (kein Witz).
Aber durch Spielberg und Co GLAUBEN all, daß Haie gefährlich sind. Kokospalmen-Horrorfilme hat aber noch nie jemand gedreht.


LGT

TAMMOX hat gesagt…

Das Thema Resozialisierung und böse Viecher habe ich übrigens früher schon mal gestreift:


http://tammox.blogspot.com/2010/07/ein-volk-besteht-aus-idioten.html


http://tammox.blogspot.com/2009/12/alle-irre.html


LGT

jakebaby hat gesagt…

Du hast The "Palm of Death" .. "Vertical Headbutt" .. oder auch "Headcrackers Beach" nicht gesehen? ... tssstsss
Selbst Tom Hanks hatte in 'Cast Away' einen heftigen Kampf mit einer Kokosnuss und auch in einem Lied wird sogar die Entfuehrung einer Kokosnuss beschrieben. ...

Haie .... paaahh

Homer Simpson hat gesagt…

@All: Alles faule Lippenbekenntnisse. Einen Adolf Hitler umzubringen, wäre aber okay gewesen? Und die Hinrichtung von Saddam Hussein war auch okay? Man feiert Leute wie Stauffenberg heute als Helden. Und auch die Amerikaner (Todesstrafe in vielen Staaten!) sind auch akzeptiert. Aber wehe, es wagt mal jemand einen Standpunkt zu haben. Da kommen dann Eierköpfe wie ihr und faselt was von Moral, Ethik und Würde.

Ihr lügt euch doch alle was in die eigene Tasche. Die Frege ist doch nur, wo die Grenze liegt.

Bei mir ist Vergewaltigung und Mord außerhalb der Grenzen. Eure Meinung, geht mir daher am Arsch vorbei.

@Quak: Ich habe gesagt:"Ja, von mir aus könnten sie alle Sexualstraftäter abknallen." und nicht, dass ich das selbst tun würde oder das richtig finde. Ich will diesen Dreck bloß loswerden. Darum Kastration oder wegsperren! Auch bei Vergewaltigungen in der Ehe. Das Recht hat hier nämlich nicht der Stärkere.

Eierkopf hat gesagt…

"Einen Adolf Hitler umzubringen, wäre aber okay gewesen?"
HHmmmh ... You tell Me ..

"Und die Hinrichtung von Saddam Hussein war auch okay?"
War es das?

"Und auch die Amerikaner (Todesstrafe in vielen Staaten!) sind auch akzeptiert."
Nooee, sind sie nicht!!

"Ja, von mir aus könnten sie alle Sexualstraftäter abknallen." und nicht, dass ich das selbst tun würde oder das richtig finde."
Kidney it Is!!!

TAMMOX hat gesagt…

@HS:

Hitler ist jetzt aber echt ein lahmes Todschlagargument.
Das war ein Tyrannenmord. Den mußte man sogar töten, weil man sonst den Krieg nicht hätte stoppen können.
Nach dem 20. Juli 1944 sind in den verbleibenden zehn Kriegsmonaten mehr Leute umgekommen als in den ganzen sechs Jahren zuvor.

Um das zu beenden gab es also keine Alternative als den Tod Hitlers. Schade, daß das nicht geklappt hat.
Allerdings NACH dem Ende des Krieges wäre ich natürlich dafür gewesen Hitler lebend zu fangen und ihm den Prozess zu machen.

Saddam zu töten fand ich sowieso grundsätzlich falsch und Siegesjustizartig.
Der arme zottelige Mann hockte in einem Erdloch und Tod oder Gefangenahme hatte keinen Einfluß auf das Kriegsgeschehen. Im Gegenteil, die Sieger, also die USA, wollte ihn nicht gerne lebend haben, da er noch viel über beispielsweise die Verstrickungen mit der CIA hätte aussagen können. Ein lebender Saddam wäre suboptimal für GWB gewesen.
Ich vermute auch ganz stark, daß Obama deswegen zugesehen hat, daß bin Laden NICHT lebend gefasst wird.


Und was die Todesstrafe in den USA betrifft: Es kann ja wohl keine Rede davon sein, daß ich das akzeptiere! Ich habe das immer wieder als kontraproduktiv, amoralisch und teuer kritisiert.

LGT