TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

Um die beklagte Seitenaufbaugeschwindigkeit zu verbessern, bin ich auf einen zweiten Blog umgezogen. Und zwar hierhin. Ich bin dankbar für ein Feedback!

Montag, 11. Juli 2011

Strippenzieher.

Viele Deutsche, die sich nur oberflächlich mit Politik beschäftigen sind echte Obama-Fans.
Das ist leicht zu verstehen, denn der optische und offensichtliche Kontrast zum tiefverhassten Vorgänger GWB scheint enorm.

Es gibt allerdings auch Menschen, die Obama nicht so toll finden.

Zum Beispiel Frau Merkel kann ihn nicht ab, weil sie ein Herz und eine Seele mit seinem Vorgänger war.

Ich war auch nie ein Obama-Anhänger, weil mir seine Ansichten stets viel zu vage und schwammig erschienen. Das messianische „Yes, we can!“ nervte mich schon ganz gewaltig, bevor er überhaupt gewählt wurde.
Was für eine dümmliche Aussage! Natürlich can we. Die Frage ist doch aber WIE?

Als Barack Obama gewählt wurde, dachten viele Europäer, der neue Präsident sei "einer von uns" und die USA würden irgendwie sozialdemokratischer und/oder europäischer. Das war ein großer Irrtum. Obama und die Demokraten mögen dem europäischen Modell des Sozialstaats näher stehen als die Republikaner, aber das erschwert es ihnen nur, Wahlen zu gewinnen.
Nein, Amerika ist konservativ wie eh und je - und was noch schwerer wiegt: Kontinentaleuropäer und Amerikaner haben immer mehr Probleme, sich überhaupt zu verstehen, wenn es um existenzielle Fragen geht. Das zeigt eindrücklich die Sache mit den Staatsschulden. In Washington und New York gibt es erstaunlich viele Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass sich Europa im Niedergang befindet. Der drohende Bankrott Griechenlands gilt als Beweis für die alte These, wonach der Euro nicht funktionieren kann und die Währungsunion auseinanderfallen wird.
(Nikolaus Pieper 11.07.11)

Nach zweieinhalb Jahren Obama ist der Lack aber gründlich ab.
Die republikanische und teebeutlerische Opposition aus den Heeren der Enthirnten und Verwirrten ist stark wie nie und auch die Obamania im Ausland ist abgeebbt.

Man fragt sich, wieso der potus nicht voran kommt. Wieso haut er nicht mal auf den Tisch?

Eine schwierige und komplexe Frage, deren Beantwortung sicherlich viel mit übertriebener Vorsicht und strategischen Fehleinschätzungen zu tun hat.

Wie dem auch immer sei: Eins ist sicher; das Zeitfenster hat Obama inzwischen gründlich verpasst.
All sein Vertrauensvorschuss und vor allem auch seine Kongressmehrheit sind dahin.

Daß eine Wiederwahl überhaupt noch im Bereich des Möglichen erscheint, liegt einzig und allein daran, daß die Opposition sich nicht auf einen starken Gegenkandidaten einigen kann.
Bis jetzt sind nur zehn extremistische Leichtgewichte auf dem Sprung, die zwar alle ihre jeweiligen fanatischen Anhänger haben, die aber andererseits auch viele Wähler abschrecken.

Sarah, the brainless, Palin ist ein gutes Beispiel für dieses Dilemma.
Sie ist stark und gut vernetzt - unter anderem durch fünf Millionen begeisterte Facebook-followers, die allesamt sklavisch den gequirlten Unsinn glauben, welchen die debile Ex-Gouverneurin von sich gibt.
An dieser Grassroot-Macht kommen die anderen GOPer Kandidaten sehr schwer vorbei.
Andererseits polarisiert die bösartige Fundamentalistin so sehr, daß sich die Demokraten ihre Kandidatur herbei sehnen.
Eine Kandidatin Palin würde das eigene Lager mobilisieren. Viele enttäuschte Obama-Wähler könnten zur Wahlurne zurückkehren, um zu verhindern, daß der feuchte Traum der Teebeutler ins Oval Office zu den Atom-codes gelangt.

Wie kann es aber eigentlich angehen, daß eine moderne Supermacht wie die USA überhaupt so eine komplett enthirntes Politpersonal hervorbringen?

Es scheint kaum glaublich, daß im egoistischen Gezerre der Parteien diese Woche eine amerikanische Zahlungsunfähigkeit in Kauf genommen wird, die die gesamte Weltwirtschaft in Schockwelle versetzen könnte.

Die Hoffnungen auf einen 'großen Kompromiss' in den Verhandlungen über die Erhöhung der amerikanischen Verschuldungsgrenze haben sich am Wochenende zerschlagen. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, der Republikaner John Boehner, ließ Präsident Barack Obama am Samstag wissen, dass er bei einem Spitzentreffen im Weißen Haus, das an diesem Sonntagabend stattfinden sollte, nicht weiter über ein Paket von Einsparungen und Steuererhöhungen sprechen wolle.
(Reymer Klüver 11.07.11)

Und dann der Irrsinn des Streits um die Schuldenobergrenze. Der Kongress riskiert allen Ernstes einen technischen Bankrott der Supermacht USA - wenn das kein Zeichen des Niedergangs ist. Wenn die - mehrheitlich amerikanischen - Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit Griechenlands oder Spaniens herabsetzen, gilt das als Angriff auf Europa. Geschieht das Gleiche mit den USA, nimmt man es als weiteres Zeichen für deren Abstieg.
(Nikolaus Pieper 11.07.11)

In wenigen Wochen könnte die offizielle Schuldengrenze von umgerechnet rund 10.000 Milliarden Euro erreicht sein. Dann könnte Amerika keine Zinsen mehr bezahlen und wäre weitgehend lahmgelegt.
Republikaner weigern sich aber standhaft bei den Reichsten auch nur an Steuererhöhungen zu denken.
Das Auslaufen der Bush’schen Steuersenkungen für die Superreichen konnten sie schon erfolgreich verhindern. Zahlen sollen nach ihrer Vorstellung die Ärmsten, denen die ohnehin kümmerlichen sozialen Mittel gestrichen werden sollen. Dabei stellen sich aber die Demokraten quer.

'Wir werden nicht auf dem Rücken von Amerikas Senioren und Arbeiterfamilien das Haushaltsdefizit reduzieren oder Steuernachlässe für die Reichen subventionieren', polterte die Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi.
(Reymer Klüver 11.07.11)

Wieso sind die Republikaner so stark in Amerika?
Wie kommt es, daß einer meiner Verwandten in Kalifornien Obama und die Demokraten hasst wie die Pest und sklavisch der Idee von den republikanischen tax-cuts anhängt, obwohl er davon lebt selbstgemachte Salsa-Soße aus seinem Auto heraus zu verkaufen und sicherlich nicht von GOP-Politik profitiert?

Offensichtlich ist das flächendeckende brainwashing der Nation schon weit fortgeschritten.

Man steuert sehenden Auges in die Katastrophe. 'Bloß keine höheren Steuern', riefen konservative Republikaner und Tea-Party-Aktivisten. Dabei könnten sich die Reichen in den USA einen höheren Beitrag zum Allgemeinwohl leicht leisten. Es geht ihnen so gut wie nie. Doch weil Abgaben für sie Teufelszeug sind, ziehen die Rechten solche Argumente nicht mal in Erwägung.
Damit ist die Aussicht auf eine vernünftige Lösung der US-Etatprobleme dahin. Die Hauptschuld trifft eindeutig die Republikaner, die nicht von ihrem Steuer-Dogma lassen wollten. Die Demokraten schienen, einmal mehr zähneknirschend, bereit zu sein, am Ende doch ihrem kompromisswilligen Präsidenten zu folgen. Nun richtet sich alle Hoffnung darauf, dass beide Seiten ein kleineres Paket schnüren. Doch stehen die Chancen nicht gut, wenn man die Macht der Zeloten in Washington sieht.

(Kommentar der SZ 11.07.2011)

Die Strippen ziehen dabei allerdings weniger die politischen Parteien, die in Amerika ohnehin schwächer als in Europa sind.

Es gibt aber eine Reihe ungeheuer einflussreicher Gurus, die über keinerlei demokratische Legitimation verfügen und das Land systematisch verdummen.


Zu nennen sind da stellvertretend für all die ultrarechten Radiosender und Fernsehstationen Herr Murdoch, der den erfolgreichsten Nachrichtenkanal der USA betreibt: FOX.
Jener rechte Propagandasender, dem keine dreckige Lüge zu abwegig ist, um seinem Hass gegen den Sozialstaat, die Demokraten und die Atheisten zu frönen.


Gigantischen Einfluß haben außerdem die stramm rechts gerichteten Evangelikalen, die mit den Teebeuteln (TEA-party = Taxed Enough Already) verquickt gegen „Obama-care“ und jedes andere „sozialistische Teufelszeug“ zu Felde ziehen.


Ganz im Hintergrund bleiben die Großmeister aller ultrarechten Paten, die Gebrüder Koch, die mit ihren Milliarden systematisch rechtes Gedankengut in den USA fördern.
Sie sind Alleininhaber von Koch Industries; einem Mischkonzern mit über 80.000 Mitarbeitern, der einen Umsatz von rund 90 Milliarden Dollar macht.
Präsident und Vorstandschef ist Charles G. Koch und Vize-Präsident ist sein Bruder David H. Koch. Charles und David teilen sich Platz 5 der Forbes-Reichenliste mit jeweils 21,5 Milliarden Dollar. Sie sind die Finanziers der Teeparty.

David Koch gründete eine der Organisationen, die maßgeblich halfen, die Tea Party zu stärken – jene Bürgerbewegung, die seit vergangenem Jahr viel Zulauf erhält und Obamas Gesundheitsreform wie seine Energiepolitik heftig bekämpft.
[…] Inzwischen fallen die Brüder eher durch ihren Kampf gegen einen ausufernden Staat und gegen strengere Klimagesetze auf. Im März veröffentlichte Greenpeace einen Bericht, demzufolge Koch Industries »Finanzier Nummer eins der Klimaerwärmungsleugner« sei. Der Konzern habe zwischen 2005 und 2008 rund 25 Millionen Dollar an Organisationen verteilt, die gegen Klimaschutz aktiv sind.
[…] Die Brüder haben über die Jahre in der Tat ein Netz libertärer und konservativer Institutionen aufgebaut. Dazu gehört etwa das Cato Institute, die prominenteste wirtschaftsliberale Denkfabrik, die Charles Koch mitgründete. Die Unterstützung der Familie genießt auch die erzkonservative Heritage Foundation. In den 1980er Jahren stifteten die Kochs Millionen als Starthilfe für das Mercatus Center, das nach eigenen Angaben die Brücke zwischen akademischen Ideen der freien Marktwirtschaft und realer Anwendung schlagen soll. Obwohl kaum bekannt, gilt die Einrichtung als äußerst einflussreich: 14 der 23 zentralen Gesetze zur Deregulierung in der Amtszeit von Präsident George W. Bush fanden sich zuvor in Vorschlägen von Mercatus-Experten, wie das Wall Street Journal feststellte. So weitreichend sind die Beziehungen der Brüder, dass man in Washington hinter vorgehaltener Hand vom »Kochtopus« spricht.
(ZEIT 30.10.2010)

Und dann gibt es noch die Superkrake Grover Norquist, den Papst der Steuersenker, Chef der American Tax Reform Foundation, die er in den 1980ern auf Geheiß Ronald Reagans gründete.
Er hockt außerdem im Vorstand der National Rifle Association, NRA, der ultramächtigen US-Waffenlobby, und der konservativen Sammlungsbewegung christlicher Rechter, der American Conservative Union.
Ohne ihn kann Obama fast gar nichts.

Norquist ist durch keinerlei Wählerauftrag legitimiert. Er ist vielmehr selbst ernannter Cheflobbyist für Steuerabbau in Amerika, überhaupt für den Abbau staatlicher Leistungen, wo es nur geht. Und auf dieses Ziel hat es der kleine, energische Mann verstanden, im Laufe des vergangenen Vierteljahrhunderts praktisch die gesamte Republikanische Partei einzuschwören.
An ihm und seiner Taxpayer Protection Pledge kommen auch die Chefs der Republikaner im Senat und Repräsentantenhaus, Mitch McConnell und John Boehner, schwerlich vorbei, wenn Obama sie an diesem Sonntag im Weißen Haus fragen wird, wie weit sie ihm entgegenzukommen bereit sind für den großen Kompromiss in der Schuldenfrage.
Norquist ist so etwas wie ein Tugendwächter und zugleich einer der einflussreichsten Netzwerker der politischen Rechten in den USA.
[…] Karl Rove, der engste Berater des späteren Präsidenten George W. Bush, suchte Norquists Unterstützung im Wahlkampf.
Bush revanchierte sich als Präsident in seinem ersten Amtsjahr mit den Steuersenkungen, die bis heute gelten und nicht unwesentlich zum US-Haushaltsdefizit beigetragen haben - weswegen die Schuldengrenze jetzt erhöht werden muss.
(SZ, 09.07.2011)

Norquist hat die berüchtigte „Taxpayer Protection Pledge“ aufgesetzt.
Dabei handelt es sich um eine schriftliche Selbstverpflichtung niemals einer Steuererhöhung zuzustimmen.
Der Antisteuer-Guru ist so mächtig, daß er so gut wie alle GOP-Politiker in der Tasche hat. Keiner würde es wagen sich ihm zu widersetzen. Anderenfalls wird man politisch kalt gestellt und nicht mehr wiedergewählt.
236 Kongressabgeordnete und 41 Senatoren haben seine Taxpayer Protection Pledge unterzeichnet. Dazu kommen 13 Gouverneure in den Bundesstaaten und 1249 Abgeordnete in Provinzparlamenten.


Wie wir hier exemplarisch sehen, gibt es also gewaltige Mächte im Hintergrund, die den Reichtum in Amerika konsequent von unten nach ganz oben transferieren.

Sie kontrollieren weite Teile der öffentlichen Meinung und die Majorität der Politiker.

Die Konsequenzen sind beeindruckend: Bei den Millionären und Milliardären quellen die Geldspeicher über während Millionen „working poor“ ihre Häuser verlieren und in Zeltstädte ziehen.

Nachlesen kann man das alles in dem Buch “Winner-Take-All Politics: How Washington Made the Rich Richer--And Turned Its Back on the Middle Class” von dem Autoren-Duo J.S. Hacker und P. Pierson.

Seit Ronald Reagans Amtszeit wird das Vermögen der USA systematisch und massiv von unten nach oben umverteilt. Einen "dreißigjährigen Krieg" nennen das die US-Politologen Jacob Hacker und Paul Pierson in ihrem wuchtigen, mythenzerstörenden Buch "Winner-Take-All Politics".
[…] Zwischen 1979 und 2005 gingen 20 Prozent aller Einkommenszuwächse in den USA an die 0,1 Prozent der Topverdiener, die 300.000 reichsten Amerikaner. Die unteren 60 Prozent, etwa 180 Millionen Menschen, mussten sich mit 13,5 Prozent begnügen (jeweils nach Steuern). Die kleine Spitzengruppe kommt derzeit auf jährliche Einnahmen von einer Billion Dollar, 7,1 Millionen pro Person. 1974 verdienten sie noch eine Million im Schnitt (die Inflation miteingerechnet). Ihr Anteil am Volkseinkommen betrug damals 2,7 Prozent, heute sind es 12,3 Prozent.
(Lutz Lichtenberger 11.07.11)

Beeindruckenderweise haben es die rechten Strippenzieher aber vermocht dem kleinen Salsa-Soßenverkäufer auf dem Kalifornischen Wochenmarkt dermaßen das Gehirn weich zu kloppen, daß auch er glaubt nur die Abschaffung des Sozialstaates und totale Steuerbefreiung für die Unternehmer könnte Amerika auf die Beine helfen.

Das Millionenheer der Teebeutler ist final verdummt.

Bereitwillig rennen sie gegen ihre eigenen Interessen an und kämpfen für die Gewinne der 0,1% der Toppverdiener Amerikas.

Fox befiehlt es.

Kommentare:

Homer Simpson hat gesagt…

Yes we can!

Wir können, aber wir tun es nicht! Grund snd die kapitalistischen Mächte in den USA, die auch du genannt hast. Murdoch & Co, die den Status Quo erbittert verteidigen. Der amerikanische Markt, gehört denen. Und den geben die nicht her.

Propaganda hat immer eine Wirkung. Die meisten Menschen, denken nicht richtig über Zusammenhänge nach. Je einfacher die Regeln, desto leichter fällt es, ihenn zu folgen. Und das bieten die Kapitalisten. Schufte wie ein Tier, raffe was du kannst und feiere dich dann als Sieger. Das ist der amerikanische Weg.

Welche Folgen das für den Lebensraum USA hat, interessiert nur die, die keine Lobby haben. Die, welche offen als Verlierer gebranntmarkt und verachtet werden. Wer unten ist, hat eben selber schuld. Der hat die Reglen nicht beachtet oder konnte sich nicht durchsetzen.

Was bleibt ist eine kaputte Gesellschaft, die nur Raffgier und Neid kennt und welche zusehends verelendet. Dass nun gerade dieser Raubtier-Kapitalismus DER Exportschlager der USA ist, wundert nicht. Immer profitieren die Entscheidungsträger und immer auch die Starken der Gesellschaft.

Man nimmt sich die Welt einfach. Gegenwehr wird in Verachtung, Spott und Diffamierungen ertränkt. Und Politik ist zur reinen Parole verdammt. Staatsschulden sind die Fesseln jeder Regierung. Veränderungen sind nämlich unmöglich. We can nämlich not!

TAMMOX hat gesagt…

Nun gibt es ja auch in den USA eine kleine Gruppe von Leuten, die schlau genug sind, um das alles zu durchschauen. Aber sie haben zu wenig Einfluss, um die Masse aufzuklären. Die Masse verdummt ja auch freiwillig und ist gerne bei FOX.


Der Ausweg scheint mir der zu sein, wie bei Alkoholikern: Amerika muß erst RICHTIG abstürzen und den Laden völlig an die Wand fahren, bevor es aufwacht und einsieht „so geht es nicht mehr weiter!“.

Blöderweise ist Amerika aber, anders als Griechenland, eine Supermacht und kann dabei die ganze Welt mit in den Abgrund ziehen.

Insofern ist es wohl besser, wenn die USA allmählich in den nächsten 50 Jahren schrumpfen, bis sie ökonomisch und militärisch so irrelevant sind, daß es nichts mehr ausmacht, wenn es da Aufstände, Riots und Revolution gibt.

Bisher finden sie sich aber immer noch einfach toll und denken, daß alle anderen Länder spinnen.

Mein Salsa-Cousin hat das gerade auf FB so gut auf den Punkt gebracht, nachdem ich ihm eine ganze Reihe seiner Thesen ausführlich widerlegt habe:


Salsa: “Too bad it wasn't free batting helmut night.”

Salsa: “ I meant " helmet", too many angry Germans in my life , and the world in general, for that matter.... “

LGT

Homer Simpson hat gesagt…

Wenn Amerika seine Atomwaffen an Terroristen verramscht, dann würde ich mir Sorgen machen. Das Wesen des Kapitalismus ist gierig, aber nicht dumm. Bevor es ganz den Bach runtergeht, lenkt man soweit ein, dass der Markt erhalten bleibt.

Obwohl es letztlich egal ist, wo man herrscht. Da ist ein Land, sogut wie das Andere. Der Punkt ist nur, dass man die Sklaven nicht zur Ruhe kommen lässt. Wenn er sich allzusehr erholt, könnte er begreifen, wie hm geschieht.

Globalisierung ist keine Idee von Volksvertretern. Kein Präsident, kein Regierungschef oder Kanzler hat ein Interesse daran, sich eine übergeordnete Instanz zu schaffen und seinen eigenen Posten wegzurationalisieren. Hinter der Globalisierung, stehen die Kapitalisten. Die wollen wie Heuschrecken über jede Grenze. Immer dem Gewinn hinterher. Scheiß auf die Bevölkerung.

TAMMOX hat gesagt…

@ Homer:

„Das Wesen des Kapitalismus ist gierig, aber nicht dumm. Bevor es ganz den Bach runtergeht, lenkt man soweit ein, dass der Markt erhalten bleibt.“

DAS glaube ich absolut nicht.
Die Gier hat ja zu dem Mega-crash Ende 2008 geführt. Da hat nirgendwo die Vernunft eingesetzt, obwohl man ganz klar die ganze Zeit auf dem Ast gesägt hatte, auf dem man sitzt.


Und so ist das jetzt wieder mit der Schuldenobergrenze. Wenn die noch einen Funken Verstand haben, heben sie die mal ganz schnell auf. Aber die Doofheit und ideologische Verblendung ist so groß, daß ich mir durchaus vorstellen kann, daß die eher das ganze System kollabieren lassen und am Ende alle ruiniert dastehen.

Das wird vermutlich nicht so kommen.

Aber vorstellbar ist das schon. Durchaus im Bereich des Möglichen.

LGT

jakebaby hat gesagt…

"Beeindruckenderweise haben es die rechten Strippenzieher aber vermocht dem kleinen Salsa-Soßenverkäufer auf dem Kalifornischen Wochenmarkt dermaßen das Gehirn weich zu kloppen, daß auch er glaubt nur die Abschaffung des Sozialstaates und totale Steuerbefreiung für die Unternehmer könnte Amerika auf die Beine helfen."

Auf deinen bekloppten Verwandten muss und mag ich, wie gewohnt, nicht naeher eingehen.
Man muss ja in Amerika als auch Sonstwo nicht unbedingt Rep/Teabagger sein, um im grossen Ganzen Braingefucked zu sein.!!
nur zB. http://tammox.blogspot.com/2011/07/horror.html ... ;-)


"Das Millionenheer der Teebeutler ist final verdummt."
und wieder: Nicht nur Die!!!

"Bereitwillig rennen sie gegen ihre eigenen Interessen an und kämpfen für die Gewinne der 0,1% der Toppverdiener Amerikas."

Extrem BLOED ... ain't It!!! ..... but what else isn't??

Durch den 'Verlust an SummerSchool/Camp bin ich momentan wieder zu mehr Konversation gezwungen und ich werde, von wem auch immer, mit Einschlaegigkeit bombardiert.
Nicht dass ichs als positiv bewerten moechte, aber seit Obama wird allgemein verstaerkt "politisiert"??

Ohne mir was rauszunehmen bin ich rein Argumentativ(oppressiv:) ein Fels in der Brandung mit zumeist 90% Anteil.
Natuerlich ist das allzueinfach, wenn deine Gegenueber nach anfaenglich heisser Luft nichts anderes mehr haben, denn einem definiert gestopften PatronenGurt zuhoeren zu muessen.

Wen ich gerade nichts Besseres zum Tun/Verschwenden habe, macht das auch mal Spass. Und wenn hie und da mal was haengen bleibt? ...

Gruss
Jake

TAMMOX hat gesagt…

Jake!

Ja, altes Thema.

Aber mal wieder aktuell.

Heute habe ich übrigens zufällig Bill Maher (ich weiß, Du bist kein Fan) auf CNN gesehen (der einzige Ami-Sender, den ich hier kriege. Ich würde auch gern was anderes sehen) und der hat eigentlich ziemlich genau das gesagt, was ich gestern geschrieben hatte.
Er findet Obama ganz nett und würde gern mal mit ihm Gold spielen, oder so, weil das einfach ein sympathischer Kerl wäre (verglichen zu Bush). Nur mache er eben keine Politik, die ihm gefalle. Es wäre ein reiner Witz, daß Republikaner ihn als Sozialisten beschimpfen, dabei wäre Obama noch nicht mal ein Liberaler, sondern „a 100% centrist“

Ganz gut war der Satz (sinngemäß zitiert)

It would be a shame if 4 years of democratic presidency comes to an end without even trying democratic policy.

http://www.mediaite.com/tv/bill-maher-to-piers-morgan-palin-can-absolutely-win-in-2012-but-hed-vote-for-bachmann/


“Morgan and Maher also had an extensive conversation on President George W. Bush (who Maher described as “my uncle who molested me and I blocked him out of my memory”) and President Barack Obama, who he painted in a light far more commonly used to refer to Bush: “he’s a president you can relate to– he’s intelligent.” That said, Maher was disappointed in Obama for his “centrist” policies and for “constantly voicing the Republican opinion.” “Democrats get in and we don’t attempt Democratic policies,” he argued, ultimately refusing any political title other than “practical” when asked on that front– “I hate stupidity and I hate stuff that doesn’t work.””

Meine Amiverwandten drehen zwischenzeitlich übrigens total durch. Seitdem ich gestern darauf hinwies, daß der Dollar almost worthless sei und ein Urlaub in Europa für sie unbezahlbar geworden wäre, ist der blanke Hass ausgebrochen.

Das hat ihnen gar nicht gefallen.

Inzwischen hat Salsa schon seine Ami-Freunde zur Hilfe gerufen, die gemeinsam gegen mich agitieren.
Z.B. so:


YOU HAVE A WAY ABOUT YOU!IN AMERICA WE'D CALL YOU A COCK OR FUCK HEAD!YOUR KNOWLEDGE IS OVER WHELMING!KEEP UP THE GOOD WORK!


JUST PASSING THROUGH AWORD IS A WORD TAKE IT THE WAY YOU NEED TO,IS CIVILIZATION WHEN YOU GAS THE PEOPLE YOU DON'T LIKE,THEN LETS START WITH THE GAY GUYS FIRST!


THE ONLY SOFT SPOT IS YOUR MOUTH SO WHATS HIS NAME THATS USE YOUR MOUTH AS A DUMPING ZONE,SINCE THE EURO'S UP IT MUST MAKE IT EASIER FOR YOU TO SWALLOW,SINCE KNOW BODY CARES!!!DOES MOMMY RUB YOUR NECK TO MAKE IT GO DOWN EASIER!A 1.50 IS A BUCK 1.50!OUR PORN INDUSTRY IS GOOD BECAUSE WE HAVE ALL THE BEAUTIFUL PEOPLE HERE!THE GERMANS AREN'T VERY PRETTY AS A WHOLE!



Etc pp.

Wenn die armen Deppen wüßten, wie ich hier darüber lache….

Dieses Facebook ist gar nicht so schlecht. Da kann man als Europäer 1:1 all das praktisch von der Ami-Denke erfahren, was man theoretisch schon immer über sie liest.

Es wundert mich nicht, daß meine Ami-Freunde alle unisono sagen, daß sie gar nicht mehr mit rechten Leuten debattieren, weil alles so verbohrt und verhärtet ist, daß das einfach nichts bringt.

LGT

jakebaby hat gesagt…

OK, dann eben doch zu Salsa und seinen Ami-Freunden.

Ist ja 'nett, wenn du da mit Leuten konversierst, die das Niveau von PI & und/oder Kreuznet assamplen.

Allesamt Grossmauele mit dem Finger an der Tastatur!!
Wenn du diese Penner am Tisch/Strand/sonstwo hast, kommen nur anfaenglich, gewohnte Stereotypen, die man dann aufs Einfachste faktisch argumentativ zupflastert.
Dazwischen kommen dann hilflose 'Aber/But/and what Abouts', welche dann ebenso simple'faktisch argumentiert werden.
Ist fast so, wie eine sinnlos'verlorene Argumentation mit Glauebigen.
Im Grunde genommen a WinWin, da die faktische Belegung absolut einseitig erfolgt. .... Yo, ich weis, ... ich koennt mich auch genauso erfolgreich mit meinem Truck unterhalten!!

Was aber auf alle Faelle entfaellt, sind die Prozigen Verbalitaeten wie aus deinem "Z.B. so:" ....(Salsa&Friends)

Diese, so braven Aggressionen gehen wirklich nur mit dem Finger am Keyboard. Am 'Tisch gibts dazu ausschliesslich 'No Balls available' .... ausser einem ausnahmegelegentlichen Arschloch, der einer Frau in den Kopf schiesst und dann wild in die Menge ballert.

Diesbezueglich bist du bewusst masochistisch. Du labst dich an der Pain, die du kommen siehst.
Ich hab sie lieber vor mir. Da kriegt sie die Fresse nicht auf.

(Liegt vielleicht auch an meiner distinctiven Erscheinung, mit dem staendigen Gesichtsaudruck eines Serial-Killers auf RekordVersuch) :-)

Gruss
Jake

TAMMOX hat gesagt…

Ja, das verstehe ich - aber DU lebst ja auch in Amerika und hast bezüglich american reality keinen Nachholbedarf.
Ich gucke mir ja auch manchmal diese reality-shows auf mtv an (THE REAL WORLD…)
Ist natürlich klar, daß das Dreck ist und ich würde das in Deutschland auch nicht machen.
Aber man entfernt sich nun mal von Amerika, wenn man in Europa lebt. Ich merke das zum Beispiel immer mehr daran, daß ich gewisse Redewendungen und sayings gar nicht kenne.
Dann kann ich schlecht einordnen, ob sich jemand gerade ganz besonders eigenartig ausdrückt, oder ob das einfach gerade in Mode ist.

Ich hatte mal jemanden länger zu Besuch hier, die hat in jedem Satz dreimal „cute“ gesagt. Ein Wort, das bis dahin in meinem englischen Wortschatz gar nicht vorhanden war.
Ich dachte natürlich irgendwann, daß die einfach ne Macke hat.

Aber als ich dann bei THE REAL WORLD mal zufällig reinzappte, ar das für mich spannend zu sehen, daß die ALLE pausenlos alles und jeden „cute“ fanden.

Für jemanden, der in den USA lebt, entfällt dieser Aspekt natürlich.

Ich könnte mir auch gut vorstellen, daß ich, wenn ich in Kalifornien leben würde, schon längst den Kontakt zu den Hohlköpfen abgebrochen hätte, mit denen ich jetzt auf FB rummache.

Aber Du hast natürlich Recht was das mit den Eiern und der Tastatur angeht.

Wegen meiner atheistischen Buttons komme ich ja schon ab und an mal auf der Straße mit jemand über Religion ins Gespräch.

Die haben auch NIE so eine große Klappe, wie die Anonymen in den Internetforen.

Bei den Fanatikern auf Kreuznet denke ich sowieso immer ganz oft, daß diejenigen, die am lautesten mit Schlägen und Gewalt drohen, sicher armselige Hartz-Würstchen sind, die draußen in der echten Welt nie das Maul aufmachen würden.

Aber mit den CCC’s (Creepy Californian Cousins - wie sie meine Verwandten an der Ostküste nennen) mach‘ ich jetzt auch erst mal Pause.
Gestern habe ich denen sowieso noch den Rest gegeben.

Nun sind sie erst mal still.
Pack.

Nur eben doch eine sehr unangenehme Vorstellung, daß jeder von denen einen Wahlstimme hat, die genauso viel wert ist wie meine.

LGT

jakebaby hat gesagt…

Gar nicht mal so schlecht ist dieser Poll: http://news.yahoo.com/blogs/ticket/voters-blame-bush-more-obama-economy-143014602.html

ZB. "67 percent say any deal on the deficit should also include tax increases on the wealthy and corporations, in addition to spending cuts."

Und dazu auch eine der 'Ungereimtheiten auf demokratischer Seite, bei der ich vor allem den GOP-Ballsuckenden Obama am Pranger habe:
"Polls over the last year have consistently found that voters continue to blame Bush more than Obama for the struggling economy. ""Yet Obama and Democrats have consistently struggled to translate that displeasure with Bush into a vote against GOP candidates.""

Natuerlich nicht wirklich am Pranger, da ich ja nicht nur in dieser Hinsicht kein Unvermoegen, sondern Absicht voraussetze.

Fakt ist, dass Obama nach seiner, die Welt euphorisierende, Change-Campaign, absolut locker haette BESSER tun koennen.
Naivst vorausgesetzt, Er haette auch nur IRGENDWAS zu sagen.
Er sucked Innen wie Aussenpolitisch so Bad, dass es schon weh tut, selbst wenn man sich seiner, rein untertaenigsten, Bestimmung bewusst ist.

Ausschlaggebend haben Obama/Merkel Eines ganz sicherlich GEMEIN.
Sie sind die uebelst/umfangreichsten und billigsten Lobbyisten, die USA/BRD jeh ertragen mussten.

Sollten sie nicht ganz so Billig sein wie ich es befuerchte, ist das einzig Smarte an Ihnen, dass ihre Schmiergeldzahlungen nicht bekannt werden.

So Far ...

Gruss
Jake

TAMMOX hat gesagt…

Danke Jake für den Link.

Das deckt sich aber mit meinem Eindruck der letzten Tage, daß die GOPer auch zunehmend Schiss davor haben, daß sie wieder die rache der Wähler abbekommen, wenn jetzt der Haushalt an die Wand fährt.
Insbesodnere die ultraharte Anti-Haltung von den TeebeulerINNEN und Eric Cantor kommt wohl nicht so gut an im Volk.

Ist natürlich schön doof von den Repsen, daß sie vorher alle öffentlich hoch und heilig geschworen haben nie nie nie Steuererhöhungen zuzustimmen.
Und nun schwadroniert jeder davon, daß der Millionen-schwere Investmentbanker der WallStreet weniger Steuern bezahlt als sein Fahrer (NYT).
Ob DAS die Wähler alle so gut finden?

Tja, wenn Obama doch bloß Eier hätte.

Vermutlich ist es aber jetzt auch zu spät sich welche wachsen zu lassen.


LGT

jakebaby hat gesagt…

Obama und seine PseudoDems haben die ersten 2 Jahre gar fieberhaft auf den Verlust ihrer Mehrheit hingearbeitet.
Es ist ja auch von Vorteil den politischen Feind letztendlich physisch'politisch im Boot zu haben.
Gemeinsam laesst sich viel besser Scheisse bauen und mit dem gegenseitigen Blame-Game kann man sich, so schoen ablenkend, die Schuld'en zuschieben und ist nicht mehr so alleine mit der Last des bewussten Versagens.

Ja, der Maher sagt immer so aufreizend 'richtige Sachen, vor allem in seinen Abschlussreden im Anschluss zu New Rules.

Das wars dann aber zumeist schon.
Ansonsten blubbert er nur allzuoft die gelegenen Stereotypen amerikanisch'begrenzten Stumpfsinns und kommt nicht ueber den Tellerrand.

Vor ner Woche gab er zB. Ann Coulter die Plattform.
Klar, koennte man das zum Vorteil nutzen und diese ausserordentliche Dummschlampe dismanteln bis zum abwinken.
Da muss man aber nicht mehr umsonst drauf warten. Passiert nicht!!!
Diese VollInkarnation der 'typisch verbloedeten Blondine, laabert ausschliesslich nur Scheiss und Giggelt sich, fast kolerisch vom Lachen besessen, durch alles was denn ihr Umfeld zu sagen hat.
Und keiner sagt ihr, auch nur nahezu angebracht, welch Scheiss und staendig hysterisches Lachen sie da von sich gibt .... and get the Fuck Out, before I've got to Throw Up!!

Und von dieser Ebene zurueck auf die Hoechste: ""Yet Obama and Democrats have consistently struggled to translate that displeasure with Bush into a vote against GOP candidates.""
.... und so laueft Das!!

Wir hattens ja schon ein paar Mal von dieser, im Grunde genommen, total 'unverstaendlichen "Nichtauswertung" extremst einfachster und praezisester Steilvorlagen. ... nicht nur in USA.
Der nachfolgende SpitzenKandidat ist dann Deutschlands 'Opposition?, wobei ich dann, auch im direkten Anschluss Italien, Frankreich und danach die meisten Anderen die D'ummkippen nicht ausser Acht lasse.
Wesentlich uebler koennten die allgemeinen Entwicklungen USA/Europa wohl kaum vonstatten gehen, ... solange ich morgen nicht in Bezug nehme. :-)

Absolut Negativ, Kontraproduktiv, Destruktiv, ... DUMM!!!
und die sogenannten Oppositionen summen seichten Quark in die Sauere.
Und wenn diese sogenannten Oppositionen am Druecker sind, flehen sie nach Zusammenarbeit mit Arschloechern. .... etc. blabla

Excuse my Polemie, aber dieser verschissene Bloedsinn da Draussen is really taking some Toll out of me.

ZB. in diesem Dumbshit, indem jetzt die Reps mit ihrem Deckel an Schulden auf den bankruptiven Zusammenbruch zielen, wobei das Depth'Ceiling-Lifting einer 6Dutzendfach gelegenen Anwendung, wie zB. morgens Kaffe abbruehen, entspricht.!! .... und Obama zB. nix Besseres zum Tun hat, denn die Chinesen mit dem DalaiLahmarsch anzupissen?
.... und 'zB. rennt Merkel, nicht nur, als semi'legaler WaffenDealer Amok!! ... und so weiter ....

Mal sehen, wie wir 2 morgen und in naechster Zukunft mit unserem pro/contra Politik verbleiben.
Schlimmer gehts Immer .... I'll Win and We'll Lose!!

Gruss
Jake

TAMMOX hat gesagt…

Nanana - also das

SCHLIMMER GEHT IMMER kann man ja eigentlich angesichts der DERZEITIGEN LAGE wirklich nicht glauben.


Allerdings weiß ich bedauerlicherweise aus Erfahrung, daß es tatsächlich immer noch schlimmer geht.

Immerhin habe ich vor einem Jahr auch nicht gedacht, daß Merkel noch mehr debakulieren kann.

Konnte ja selbst ich mir nicht vorstellen, daß sie loszieht und Saudi-Arabien Panzer verkauft, den Euro im Alleingang ruiniert und sich mit USA und FRA zerstreitet.
ETC.


Und bei Obama ist es ja eine Sache, daß er chronisch eierlos dieser Psychose unterliegt ständig der GOP in den Mastdarm zu schlüpfen (hypnotisiert? Von den Koch-Brüdern konditioniert?).
Aber was ist denn mit seiner vielbeschworenen Intelligenz?

Tickt der noch richtig ausgerechnet in der größten Haushaltskrise aller Zeiten, während die Chinesische Ratingagentur Amerika abwertet und Peking überlegt die Dollarreserven abzuziehen nun den Dalai Lama ins Weiße Haus zu holen?
Was soll der Ratzinger auf Buddhistisch überhaupt JETZT da? Hat Obama nicht gerade was anderes zu tun???

Also SCHLAU ist das alles nicht.

Ich kann jetzt noch hundert Jahre weiter schimpfen. Aber mal ganz im Ernst:

Ich verstehe das nicht.

Wie können denn solche Patzer ständig passieren? Gibt es da gar keine Politberater oder irgendjemand mit internationalem Sachverstand?

LGT

jakebaby hat gesagt…

"Gibt es da gar keine Politberater oder irgendjemand mit internationalem Sachverstand?"

Die Frage ist nicht ernst gemeint ... ?

TAMMOX hat gesagt…

ich ziehe zurück....


LGT