TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

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Freitag, 12. Februar 2010

Zwangsposting

Was soll ich denn nur machen?

Ich WÜRDE wirklich zu gerne weniger über Westerwelle schreiben.

Mich nervt das Thema ja schon selbst.
Heute zum Beispiel hatte ich mir etwas ganz Unbundespolitisches zurechtgelegt.
Aber dieser hysterische Schreihals im Außenamt läßt einem ja keine Wahl mit seinen immer schrilleren Steilvorlagen.
Es kommt hinzu, daß der Mövenpickparteichef bedauerlicherweise eben nicht mehr der irrelevante Chef einer x-beliebigen Lobbyisten-Kleinpartei ist, sondern als Außenminister und Vizekanzler allerhöchste Regierungsämter erklommen hat.

In dieser Funktion ist Guido, der Gräßliche, eben immer relevant - egal wie sehr er sich in seinem wahnhaften Schilda-Weltbild verrennt.
Der Mann ist hohem Maße gemeingefährlich.
Eine Person mit derart unterentwickelter Charakterfestigkeit ist untragbar in politischen Ämtern.

Dies vorausgeschickt, nun zu der leidigen Frage „Was hat er jetzt wieder angestellt?“.

In Springers Rechts-Außen-Blatt „WELT“ hatte der Vizekanzler gestern seinem Frust, seiner Doofheit und seinem Hass gegen die Unterschicht freien Lauf gelassen.

Die Diskussion nach der Karlsruher Hartz-IV-Entscheidung hat sozialistische Züge.
Debattiert wird die Frage: Wer bekommt mehr? „Staatliche Leistungen“ nennt man diese Zahlungen. Dabei sind es Leistungen des Steuerzahlers, die der Staat verteilt.
Wie in einem pawlowschen Reflex wird gerufen, jetzt könne es erst recht keine Entlastung der Bürger mehr geben, das Geld brauche man für höhere Hartz-IV-Sätze.
Es scheint in Deutschland nur noch Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das alles erarbeitet. Empfänger sind in aller Munde, doch die, die alles bezahlen, finden kaum Beachtung. Diese Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Leistungsgedanken besorgt mich zutiefst. Die Missachtung der Mitte hat System, und sie ist brandgefährlich. Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.
Bei uns […] wird Leistung schon im Bildungssystem gering geschätzt: Wir debattieren Einheitsschulen und das Ende der Notengebung.

Das war zu viel für Bundespräsidentin Merkel - sie ließ heute verkünden, die Wortwahl ihres Vizes entspräche „sicherlich nicht“ ihrem „Duktus“.

Im Stundentakt sollen nach Insiderberichten Stoßgebete aus dem siebten Stock des Kanzleramtes zu vernehmen sein - „Herrgott - wieso hast Du mir nicht Steinmeier als Außenminister und Vize gelassen?“

Der SPIEGEL, der in der Vergangenheit sehr gerne ganz genauso redete, wie es jetzt Westerwelle tut, schämt sich nun angesichts der verbalen Ausraster des Klienentelbeauftragten Westerwelle.
Vergessen sind die Zeiten, als Spiegel-Bürochef Steingart als Lautsprecher des Neoliberalismus dieselbe hysterische Melodie vom „schrumpfenden produktiven Kern“ wöchentlich durch sein Blatt pfiff.
Heute darf Jan Fleischhauer zwar bekunden, daß Westerwelle sehr richtige Fragen stelle, aber zunächst einmal polterte SPON-Autor Thorsten Dörting gegen Westerwelles „Phrasen“:

Endlich wissen wir also, wie das Imperium Germanicum sterben wird. Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender, Außenminister und jetzt offenbar auch Teilzeit-Historiker, hatte eine Horrorvision vom Ende deutscher Größe.
[…] Westerwelle vermutet also spätrömische Dekadenz in Deutschland und macht indirekt Hartz-IV-Empfänger dafür verantwortlich. Da darf man sich schon mal besorgt fragen: Welche apokalyptischen Szenen mag Westerwelle der Seher vor seinem inneren Auge erblickt haben? Enthemmte Hartz-IV-Horden, die sich für ihren Regelsatz von 359 Euro kistenweise Aldi-Schampus kaufen? Und die dann auf ihren Third-Hand-Sofas aus dem Caritas-Möbellager wilde Orgien feiern, bei denen ganz neue Almosenempfänger-Generationen gezeugt werden?
Man muss kein Populist sein, auch kein Anhänger der Linkspartei, ja man muss nicht einmal finden, dass die Hartz-IV-Sätze zu niedrig sind, um Westerwelles so warnende Worte als das zu sehen, was sie sind: Eine historisch unhaltbare, perfide, aus rein politischem Kalkül betriebene Beleidigung des schwächsten Teils der deutschen Bevölkerung.

Zudem könne man über die historische Unkenntnis des Phrasendreschers aus Bonn nur staunen:

Die Historiker sind notorisch zerstritten, wenn es um die Frage geht, wie das Römische Reich im Orkus der Geschichte verschwinden konnte. Die Invasion der Barbaren aus dem Norden und die ständige Bedrohung durch das Persische Reich im Osten stehen relativ weit oben auf der Liste, auch der Aufstieg des Christentums mag das römische Staats- und Gesellschaftswesen unterminiert haben.
Nur in einem sind sie sich ziemlich sicher: Wenn da etwas richtig faul war im Staate Rom, dann die intellektuell korrumpierte und luxussüchtige Elite. Also das eine Prozent der Bevölkerung, das alle Reichtümer Roms unter sich aufteilte - aber ganz sicher nicht die verarmte Unterschicht. Wenn man sich also der berühmt-berüchtigten Anfänge erwehren will, wenn es also in Deutschland tatsächlich eine Dekadenz geben sollte, über die man jetzt dringend reden müsste, dann ist es die des Geistes, die in Guido Westerwelles Worten ihren schamlosen Ausdruck gefunden hat.

Peter Fahrenholz diagnostiziert, die FDP sei zur „Nervensäge“ der deutschen Politik verkommen; „die Grenze von der üblichen Polemik zur blinden Hysterie“ habe der irrlichternde Parteichef längst überschritten.

Maßlos in der Wortwahl und realitätsblind in ihren politischen Forderungen, ist die FDP zur Nervensäge der deutschen Politik geworden.

Grund zur Freude hat die Opposition.

Sigmar Gabriel:
Guido Westerwelle scheint endgültig wieder in seine Rolle als Schreihals aus Oppositionszeiten zurückgefallen zu sein. […] Der Mann weiß offensichtlich angesichts der Umfragewerte für seine FDP nicht mehr ein noch aus. Deshalb greift er zu solch schrillen Tönen. Im Übrigen hat Herr Westerwelle anscheinend völlig vergessen, dass es seine Partei war, die zur überproportionalen Belastung derjenigen beigetragen hat, die er immer die Mitte nennt. Es war die schwarz-gelbe Regierung unter Helmut Kohl, die den Spitzensteuersatz auf 53 Prozent getrieben hatte. Rot-Grün hat ihn dann auf 42 Prozent gesenkt.

Cem Özdemir:
„Der Vizekanzler und Außenminister versteht die Grundprinzipien unseres Sozialstaats nicht und sie sind ihm offensichtlich auch wurscht.“ Westerwelle sei zwar nicht im Schloss aufgewachsen, schwebe aber offenkundig auf einer wattigen Luxuswolke fern der bitteren Lebensrealität von Langzeitarbeitslosen. Die FDP spiele gnadenlos Geringverdiener gegen Arbeitslose aus und zündele so am sozialen Frieden im Land, warnte Özdemir.

Klaus Wowereit:

"Westerwelle treibt die Spaltung der Gesellschaft voran und demotiviert damit leider auch Kinder aus sozial schwächeren Familien. Wenn das seine Vorstellung von einer geistig-politischen Wende ist, dann ist das sehr traurig"

Da der von der Tarantel gestochene FDP-Parteichef faktenresistent und bar jeglicher Einsicht um sich schlägt, werden Linke, SPD und Grüne im Bundestag noch reichlich Gelegenheit haben, sich genüßlich zu echauffieren.

Fast bekommt man Mitleid mit CDU und CSU, die sich mit diesem K.O.alitionspartner rumplagen müssen.
Dank der fünf FDP-Minister beginnt inzwischen sogar der konservativste Flügel der Union von Schwarz-Grün zu träumen.

Klar bringt es Heribert Prantl auf den Punkt:
..... Westerwelle versucht also krampfhaft, seine Politik mit vermeintlichem Tiefsinn anzureichern, er greift zu höchst seltsamen historischen Vergleichen, er verwechselt Geist mit Ungeist und Tiefsinn mit Unsinn - und erreicht so das Gegenteil dessen, was er eigentlich erreichen will. Erreicht hat Westerwelle mittlerweile auch, dass sich die Bundeskanzlerin von ihm distanziert. Es ist dies ein neuer Tiefpunkt in der kurzen Geschichte der schwarz-gelben Koalition. Die Kanzlerin rückt vom Vizekanzler ab, nach nur hundert Tagen gemeinsamen Regierens; dergleichen gab es noch nie in der bundesdeutschen Geschichte.

Westerwelle ist zur tragischen Figur geworden.
So sehr hat er sich in sein radikales Sozialstaatbashing hineingesteigert, daß es dem Mann, der eben noch die schwerreichen Erben und Hoteliers mit Extra-Milliarden pamperte, politisch unmöglich ist seine eigene Hybris wieder einzufangen.
Westerwelle schreit einfach immer lauter, so daß er die Realität gar nicht mehr wahrnehmen kann.

So berichtet Florian Gathmann über des Vizekanzlers jüngsten Auftritt im Außenamt wie aus einer Parallelwelt:
Westerwelles Stimme klingt plötzlich scharf, als die erste Frage zur Hartz-IV-Debatte kommt. Man werde in diesem Land doch wohl noch sagen dürfen, was Sache sei, ereifert er sich. Nämlich dies: "Wer arbeitet, muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet."
Denn, so glaubt Westerwelle: "Alles andere ist Sozialismus." Wer das nicht verstehe, sei selbst schuld. "Ich spreche die Sprache, die verstanden wird."
Im Übrigen werde er trotz der Kritik aus allen Richtungen keinen My von seinen Äußerungen zurücknehmen, beharrt der FDP-Chef. Und eine Entschuldigung an die Adresse vieler Langzeitarbeitsloser, wie sie beispielsweise der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) von ihm fordert?
Da schnauft Westerwelle einmal durch und entgegnet dann: "Diejenigen, die die Leistungsbereitschaft der Bürger mit Füßen treten, sollten sich entschuldigen."

"Für viele Linke ist Leistung ja beinahe eine Form von Körperverletzung. Dagegen wehre ich mich", so der Bundesaußenminister weiter.

Psychiatrische Fälle wie Westerwelle sind schon in Genfer Badewannen geendet - es ist also Zeit für die Wohlwollenden in der FDP die Männer im weißen Kittel zu rufen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Westerwelle hat mich immer nur an die BWL-Rotznasen aus meiner Studienzeit erinnert.

Nein, nicht die Typen, die das wirklich aus Engagement heraus studieren wollten (heute eindeutig eine Ausnahme).

Sondern diese verwöhnten Bürschchen, die aus reichen, asozialen Häusern stammen (sog. Kleingeldadel) und nach Strich und Faden verwöhnt wurden, keinerlei soziale Standards kennen und von ihren Erzeugern auch noch mit allerlei politischem Unsinn vollgestopft sind.

Wegen solchen dummen Egoisten und rücksichtslosen Strebern wurde bei uns (einzig und allein) in der Unibibliothek für Rechts- und Wirtschaftswissenschafteein Alarmsystem gegen den Diebstahl von Büchern installiert. Sogar Wachpersonal patroullierte eine Weile durch die Korridore, weil soviele Bücher gestohlen wurden.

Oder, was eine Weile ebenso virulent war, es wurden Bücher versteckt und umgestellt. Damit verhinderten einige Hurensöhne, dass der Rest der Komilitonen an die selteneren Ausgaben von Büchern und Magazinen herankamen.

Auf der anderen Seite haben sich eine ganze Reihe von ihnen die Klausuren und Hausarbeiten von anderen gegen Bezahlung schreiben lassen. Ein regelrechtes "Business" lief da ab, bis schliesslich sogar die Universität auf den Trichter kam und den Stecker zog.

Noch besser war das BWL-Gesindel auf Feten, Veranstaltungen, Konzerten und Kneipen. Man kannte sie da schon. Die grössten Schreihälse und Streithansel, als erste stockbesoffen, gern mal alte Nazilieder auf den Lippen zu späteren Uhrzeiten* - und immer das Narrenglück auf ihrer Seite, bei Polizeikontrollen nie erwischt zu werden.

(*Das Horst Wessel-Lied und "Gegen England" habe ich so das erste Mal komplett "live" zu Ohren bekommen.)

Als ich Westerwelle dann das erste Mal im Fernsehen erblickte, war mein erster Impuls, "Oh Gott, noch SO einer".

Und tatsächlich, bis zum heutigen Tag ist WW jedem Vorurteil und Klischee über die BWL-Rotznase gerecht geworden.

Aber das ist auf der anderen Seite eigentlich symptomatisch für eine Partei und Gesinnung, die noch über Moral verfügte oder Prinzipien verraten konnte, weil sie erst gar keine hatte.

Für mich bleibt das Verhalten der Liberaldemokraten 1933 im Reichstag daher das allzeit-charakterisierende Ereignis für diese Gesinnung, ihre Anhänger und ihre Politiker in Deutschland.

Echte Liberale gibt's anderswo.

Der Nordstern.

Anonym hat gesagt…

Du hast fast alles gesagt/zitiert, nur die Linke hast Du vergessen. Auch die haben etwas dazu zu sagen.

Nur der Vollständigkeit halber ;-) hole ich es für Dich nach.

Z. B. auf "http://www.die-linke.de" ("http://tinyurl.com/y9g4r4s") liest man:

«Zu den Äußerungen des FDP-Vorsitzenden Westerwelle erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Dietmar Bartsch:
Wie schlecht muss es um die FDP stehen, dass sich ihr Vorsitzender Westerwelle so dermaßen im Ton vergreift. Kaum brechen die Umfragewerte zu Recht ein, keilt und tritt Westerwelle nach den Schwächsten in der Gesellschaft. Um die Steuervorteile für Hoteliers und reiche Erben zu sichern, schlägt er auf die von staatlichen Transfers Abhängigen ein. Westerwelle, der Klassenkampftraditionalist.

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil zu den Hartz IV-Regelsätzen in ungekannter Deutlichkeit das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes ausformuliert. Wenn Herr Westerwelle darin "sozialistische Züge" entdeckt, ist ihm schwerlich noch zu helfen.

Im Übrigen: Wenn er beklagt, dass eine arbeitende Verkäuferin mit zwei Kindern weniger verdient, als sie über Hartz IV bekommen würde, liegt das an der Niedriglohnpolitik, für die die FDP wie kaum eine andere Partei in Deutschland steht. Arm trotz Arbeit ist eine direkte Folge neoliberalen Denkens. DIE LINKE setzt dem "Gute Arbeit, gute Löhne" entgegen und fordert einen Mindestlohn von 10 Euro. Die Regelsätze für Hartz IV-Empfänger müssen auf 500 Euro steigen. Der kostenfreie Zugang für Öffentliche Dienstleistungen wie Bildung, Betreuung und Freizeitangeboten würde zudem Hartz IV-Bezieher und Menschen mit geringem Einkommen entlasten. Das ist zwar kein Sozialismus, das ist ein Stück Gerechtigkeit.»



Lt. "t-online news" ist aus der Linken über Westerwelle zu vernehmen, er sei eine "Zumutung und Belastung für alle". Der Parteivize Klaus Ernst warf dem FDP-Politiker darüber hinaus "offene Verfassungsfeindlichkeit" vor, was ich durchaus verstehen kann.


Schönen Sonntag
Gruß Omnibus56

Tammo Oxhoft hat gesagt…

@ Nordstern!

Es ist immer wieder verblüffend, daß diejenigen, die am lautesten vom „Leistung muß sich lohnen“ kreischen, sich selbst aufgrund Papis Portemonnaie für Leistungserbringer halten.

Das Klischee von der BWL-Rotznase kennen wohl alle, die an deutschen Unis studiert haben.
Bei mir war es so, daß ich schon die Zeiten im Kopf hatte, wann die Massen aus dem „WiWi-Bunker“ (der Trakt, in dem die Wirtschaftswissenschaften hockten) strömten. Tunlichst vermied man es dann zu der Zeit in die Mensa zu gehen.
In Punkto Arroganz fand ich allerdings die Medizinstudenten noch unerträglicher - ein widerlich elitäres Pack. Da ich heute einige sehr, sehr nette Ärzte privat kenne, frage ich mich zwar, wie das mit meinem damaligen Eindrücken zusammen passt - aber so ist das bei Vorurteilen - die müssen sich nicht an der Realität orientieren.

Zu Guido Westerwave ist allerdings zu sagen, daß er nicht so recht in die Schublade BWL-Rotzlöffel passt - schon allein aus dem Grunde, da er es ja gar nicht auf eine normale Uni gebracht hat.
Er mauschelte stattdessen lieber bei den JuLis rum und schrieb sich an der Fernuni Hagen ein. Hartnäckig halten sich Gerüchte, daß Papi Westerwelle, welcher auch Anwalt ist, Klein Guido die Hausarbeiten geschrieben, da es der zukünftige Vizekanzler Deutschlands nicht die allerschnellste Auffassungsgabe hatte und zudem auch noch schlicht und ergreifend faul ist.

Gelegentlich bekommt man auch jetzt noch Hinweise in die Richtung. Da ist zum Beispiel der „persönliche Brief“, den Westerwelle im Januar 2010 an die 6900 deutschen Diplomaten schrieb und verschickte.
Unglücklicherweise hat er das Ding scheinbar tatsächlich selbst verfasst und so strotzte es von Rechtschreibfehlern und falschen Deklinationen.
Da richtet er bspw. den Partnern der Diplomaten „meine herzliche Grüße“ aus und beteuert dann gleich anschließend den „hohe Maßstäbe“ verpflichtet zu sein.

Legasthenie ist angeblich kein Zeichen von mangelnder Intelligenz - aber durch die juristischen Examina dürfte er damit nicht aus eigener Kraft gekommen sein.

LGT

Tammo Oxhoft hat gesagt…

@ Omnibus56

Danke für die Ergänzung.
In der Tat hatte ich das auch bei der Recherche schon gelesen, aber es gab dann dermaßen viel vernichtende Kritik an Gaga-Guido, daß ich eine willkürliche Auswahl traf.
Geißler nennt Guido schlicht und ergreifend „Esel“.
Das trifft es ja auch recht gut!


LG
T