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Montag, 27. Oktober 2008

Nachtritt

Die Mariaschwestern lassen mich noch nicht los.
Woher stammen eigentlich die ganzen Wegwerfkinder, um die sie sich angeblich so toll kümmern?
Die Webseite gibt tränenreiche Auskunft: Die berüchtigten Slums einiger Länder sind in erster Linie die Kinderproduzenten.

Die Philippinen […] zählen noch immer zu den Schlußlichtern Asiens, belastet durch Armut, Landflucht und eine lange Zeit politischer Instabilität. Auch in Mexiko grassiert die Armut. Die meisten sind in Elendsquartieren aufgewachsen - etwa in Veracruz oder in der Indio-Provinz Chiapas (Mexiko), in den Hütten rechtloser Waldbauern in Guatemala oder auf einer der stinkenden Müllhalden Manilas. In Tondo leben Tausende im und vom Abfall. Medizinische Versorgung gibt es kaum. Die Sterblichkeit ist hoch, der Hunger alltäglich. Auf der Müllhalde von Manila oder Mexiko City leben sie im und vom Abfall der Stadt. Für ein paar Münzen verhökern sie Plastik, Blech und Flaschen. Auch aus diesem Milieu kommen "unsere" Kinder.

Diese Länder haben eins gemeinsam - sie sind besonders katholisch und gehören zu den 64 Ländern, in denen ein TOTALES Abtreibungsverbot herrscht.
Frauen dürfen da nichts selbst entscheiden - wie Katholiken sich das wünschen.
Solche extrem rigiden gesetzlichen Regelungen gibt es außerdem noch in menschrechtlich vorbildlichen Ländern wie:
Philippinen, Ägypten (nur wenn es der Ehemann erlaubt), El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Mexiko, Iran, Irak, Jemen, Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, Brunei, Indonesien, Kiribati, Marshall Inseln, Mikronesien, Myanmar, Niger, Angola, Somalia, Nicaragua, Paraguay, Surinam und Venezuela.
Bezüglich der Diskriminierung von Menschen aufgrund von Geschlecht und sexueller Orientierung sind sich Islam und Christentum ja weitgehend einig.

Je ärmer das Land, desto eher sterben die Kinder - sie sind immer das schwächste Glied und werden von den überforderten Eltern aus purer not ausgesetzt.

Interessant dabei der Einfluß der katholischen Kirche.
Im Schwesternmaria-Kernland Philippinen, dem katholischsten Land Asiens sieht man das besonders gut. Jedes Jahr wächst die Bevölkerung um eine MILLION Kinder an, da es so gut wie unmöglich ist Verhütung zu betreiben. Weder ist das Wissen über die Methoden in der ärmsten Bevölkerung vorhanden, noch könnte man an die Mittel kommen.
Die Katholiken sind omnipräsent und verdammen Pille, Kondome, Abtreibungen - alles! Ein Kondom ist laut katholischer Lehre dabei genau so eine Todsünde, wie der Mord an einem Kind.

Der WELTSPIEGEL von gestern berichtete was der Regionalpolitiker Jospeh Juico beklagt:

„Wenn Sie in die Slums gehen, dann sehen Sie dort Hunderte, und Aberhunderte von Kindern auf den Strassen rumlaufen. Die Eltern sind nicht in der Lage, sich so um sie zu kümmern, wie es angemessen wäre. Die Menschen dort dursten geradezu nach Wissen, sie wollen es und brauchen es. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, zu einer angemessen Familienplanung.
Doch vielen Städten fehlt das Geld dafür, und vom Staat kommt kaum Unterstützung. Denn die Regierung wirbt für natürliche Verhütungsmethoden – auf Druck der katholischen Kirche. Abtreiber und Arbeiter Satans wurde Joseph Juico von Priestern genannt, die Kondome für Teufelszeug halten.
Im katholischsten Land Asiens kann die Kirche Politikerkarrieren beenden – so groß ist der Einfluss auf die strenggläubige Bevölkerung. Ein Gesetz, künstliche Verhütungsmethoden massiv zu fördern, findet daher keine Mehrheit im Parlament. Die Kirche lehnt es ab und hat schon gewarnt, sich die Namen der Unterstützer für die nächsten Wahlen zu merken.

Die katholische Weltkirche hat eben Erfahrungen mit Methoden wie Pranger und erpresst sich so ihren Willen.
Zuungunsten der Frauen, zuungunsten der verhungernden Kinder.

Die Geschichte lehrt, daß Abtreibungen nicht mit gesetzlichem Druck zu verhindern sind - als Schwangerschaftsabbrüche bei den Nazis mit der Todesstrafe geahndet wurden, gingen schwangere Frauen natürlich trotzdem zu „Engelmacherinnen“.
Tatsächlich werden Schwangerschaftsabbrüche nur dort weniger, wo man die Frauen nicht erpresst, ihnen Gefängnis androht und sie systematisch unwissend hält.
Logisch - wer in Panik darüber handelt, wie er überhaupt so einen Abbruch hinbekommen könnte, kann sich auch kaum die Zeit dazu nehmen darüber länger nachzudenken.

Der Eindruck drängt sich auf, daß es der RKK weniger und das Wohl von Frauen und Kindern geht, als darum auf Teufel komm raus ihre sogenannte "Moral" durchzusetzen. Daß Myriaden deswegen sterben müssen - siehe auch Anti-Kondomkampagnen in den Haupt-HIV-Ländern - wird das nur zu gerne in Kauf genommen.

Die Philippinen sind auch hier ein extrem abschreckendes Beispiel katholischer Politik.
Da Frauen drangsaliert und kriminalisiert werden, bleiben ihnen nur noch unhygienische und lebensgefährliche Methoden übrig.
500.000 Schwangerschaftsabbrüche, die meisten in den Hinterhöfen der Elendsviertel, werden illegal und ohne medizinische Betreuung dennoch pro Jahr durchgeführt.
Weltspiegel:

An diesem verdreckten Fluss sind wir verabredet mit einer Frau, die Abtreibungen bei anderen durchführt für zehn bis 20 Euro. Wer sich dabei erwischen lässt – wird bestraft wie ein Mörder. Sie verabreicht zunächst Pillen und massiert, wenn das nicht wirkt, nimmt sie einen Katheder:
„Den schiebe ich so in den Unterleib,“ sagt sie, „da bleibt er 24 Stunden. Wenn der Fötus nicht rauskommt, muss ich ziehen, das tut der Frau sehr weh.“ Die Babies würden ihr leid tun, aber sie mache es auch, um den Frauen zu helfen, darunter verzweifelte Schülerinnen und Prostituierte. „Ich fühle mich oft schlecht dabei, vor allem, wenn die Frauen sagen, sie seien erst im zweiten Monat, und es stellt sich heraus, dass sie schon weiter sind, etwa im dritten. Manchmal ist der Fötus schon ziemlich komplett.“ Nene stirbt wenige Tage nach dem Interview an einer Infektion: Sie war wieder schwanger gewesen – erfahren wir später - und hatte an sich selbst eine Abtreibung vorgenommen.

Es ist doch schon ein starkes Stück - um es gelinde auszudrücken - die Kirche der Schwesternmaria, die bei mir, dem Atheisten, nach Geld verlangt, ist selbst die URSACHE für die dramatischen Umstände, die sie beklagt:

1.) Fehlende Geburtenkontrolle mit der daraus resultierenden Verelendung der Kinder
2.) Das Sterben Tausender Frauen, die irgendwie in dreckigen Hinterhöfen bei unsachgemäß durchgeführten Abbruchversuchen an Infektionen wegsterben.

Die Kirche fördert also massiv den Tod von vielen Kindern und Frauen.
Es gäbe einen Ausweg:
Man müßte nur die Philippinen von dem desaströsen und eleminatorischem Einfluß der katholischen Kirche befreien.
Statt dessen verschärfen Schwester Michaela und Co die millionenfache Not noch massiv, indem sie die philippinischen Kinder erneut katholisch indoktrinieren und wollen VON MIR dafür auch noch unterstützt werden.

Die Kirchen sollten sich den ganzen Tag für das Unheil schämen, das sie anrichten und nicht auch noch damit angeben!

Kommentare:

Po8 hat gesagt…

Vielen Dank für die Komplettierung der Betteleigeschichte. Man kann auf diesen groben und v.a. lebensgefährlichen Unfug der katholischen "Moral" nicht oft und laut genug hinweisen.

Wie hier zum Beispiel...

Tammo Oxhoft hat gesagt…

Das betrifft leider auch fast die ganze Geschichte der RKK: Ob man nun gläubig ist, oder nicht - es ist höchst gefährlich und schädlich, was der Einfluss der Katholiken anrichtet.
Das geht schon bei dem respektlosen und fatalen Anspruch: „Macht Euch die Erde untertan“ los.


Danke für das Video - ist laaaaaaaaaaaaaange her, daß ich den Film mal im Kino gesehen habe.