TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

Um die beklagte Seitenaufbaugeschwindigkeit zu verbessern, bin ich auf einen zweiten Blog umgezogen. Und zwar hierhin. Ich bin dankbar für ein Feedback!

Freitag, 21. Oktober 2011

Die Hölle ist zugefroren!

Ausgerechnet auf der Heimseite des braunen Kardinals Meisner muß ich heute einen Text lesen, dem ich zustimme!

Zwar ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, aber seit Monaten scheitert die Fortsetzung eines EU-Hilfsprogramms für Bedürftige am Widerstand aus Berlin und aus fünf anderen EU-Hauptstädten. Auch das EU-Agrarministertreffen am Donnerstag in Luxemburg brachte keine Einigung. Heftige Kritik am Freitag war die Folge. Um das Programm zu beschließen, bräuchte es eine qualifizierte Mehrheit bei den Ministern. Deutschland - gemeinsam mit Großbritannien, Schweden, den Niederlanden, Tschechien und Dänemark - lehnt das Hilfsprogramm aber ab. Die sechs Staaten verfügen bei der EU gemeinsam über genug Stimmen, um die nötige Mehrheit zu verhindern - auch wenn die 21 anderen EU-Staaten ebenso dafür sind wie das Europaparlament.
„Egoismus“ warf Frankreichs Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire nach Angaben des französischen Rundunksenders „Europe1“ vom Freitag deshalb den sechs widerständigen EU-Staaten vor. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos sprach von einem der schwärzesten Tage seines politischen Lebens.
(Christoph Lennert / kna, via Domradio 21.10.2011)

In der Tat.
Da zeigt sich mal wieder die praktische Ausprägung der Regierung, die in Ermangelung von Erfolgen ständig auf ihr „christliches Menschenbild“ und die „christlichen Leitlinien“ pocht, die wie ein Mann stand, als Papst Benedikt XVI im Bundestag vom göttlichen Naturrecht dozierte.

Es ist vielleicht doch etwas an der konservativ-gepflegten Legende von den christlich-jüdischen Wurzeln unserer Regierung.

Denn im Islam werden Zinsen und Wucher verdammt.

Europäische Banker sehen das offenbar anders.

Ein Grund dafür, daß die Kanzlerin so vehement auf die „Christliche Leitkultur“ pocht, dürfte der Islamische Umgang mit Geld und Banken und Vermögen sein.
Bei Muslimen gelten Zinsen als Geld ohne Leistung – und damit als Wucher; welcher im Koran verachtet wird.

Das wäre nämlich nichts für Joseph Ackermann!

Die muslimische Welt sieht in der Finanzkrise die Stärke ihres Finanzwesens bestätigt. „Die islamischen Banken handeln nicht auf Pump, sondern mit tatsächlichen Guthaben – das bewahrt sie vor den Problemen, mit denen die Banken in Amerika und Europa gerade Bekanntschaft machen“, sagte der Chef der Qatar International Islamic Bank, Abdel Bassat El Schibi.
[…] Das islamische Finanzwesen unterscheidet sich in zwei wesentlichen Punkten vom Kapitalismus. Zum einen unterliegt es einem Zinsverbot, das im Koran verankert ist; bei Muslimen gelten Zinsen als Geld ohne Leistung und damit als Wucher. Zum anderen sind bei den verschiedensten islamischen Produkten Risiken und Gewinne zwischen der Bank und dem Kunden geteilt. In der ganzen Welt gibt es derzeit mehr als 300 islamische Finanzeinrichtungen in 75 Ländern.
(Die Welt 16.10.2008)

Und dann erst die „Zakat“; das dritte Gebot des Islams; also eine der fünf Säulen des Islams.
Es gebietet Mildtätigkeit und verpflichtet den Vermögenden erkleckliche Teile seines Geldes an Bedürftige zu geben - und dies auch noch ohne damit zu protzen!
Dabei handelt es sich nicht um ein paar Münzen, die man in den Klingelbeutel tut, oder nicht.

Es ist eine ausdrückliche Pflicht.

Ein Ausspruch des Gesandten Muhammad (s*) lehrt uns: „Allah hat den Reichen in ihrem Reichtum den Betrag, der den Bedarf der Armen deckt, auferlegt. Die Armen leiden weder Hunger noch Nacktheit, außer als Folge des Handelns der Reichen. Allah wird sie genau prüfen und sie schwer bestrafen“ (at-Tabarani).
(Muslimehelfen.org)

Bei dem Geschrei, das hierzulande herrscht, wenn auch nur das Wort „Vermögenssteuer“ erwähnt wird, werden die 100 Milliardäre Deutschlands aber froh sein, daß Merkel sie vor Islamischen Sitten beschützt - dann würden sie nämlich jedes Jahr rund 7,5% ihres Vermögens an „Arme, Bedürftige, Verschuldete, Gefangene, Reisende, etc“ spenden müssen.
Und dies bei einem marginalen Jahresfreibetrag von 1895 Euro!

Nein mit diesen Muslimischen Irrlehren hat die überzeugte Christin Ilse Aigner nichts am Hut!
Sie knallt der EU eisern ihr „NEIN“ zur Lebensmittelhilfe entgegen.
Daß weltweit an die 100.000 Menschen PRO TAG an den Folgen des Hungers sterben - darunter etwa 25.000 Kinder - ist der Landwirtschaftsministerin offensichtlich völlig egal, denn sie ist es, die das Agrarsubventionssystem, welches ursächlich für den Hunger in der Welt ist, exekutiert.

Deutschland bleibt in den Augen vieler EU-Länder der große Egoist im Kampf um Lebensmittelhilfen für Arme in Europa. Trotz emotionaler Appelle verweigerte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Donnerstag in Luxemburg weiter die Zustimmung für das EU-Nahrungsmittelprogramm.
[…] Seit Ende der 1980er Jahre verteilt die EU überschüssige Lebensmittel aus der Landwirtschaft an die Armen Europas. Über Hilfsorganisationen bekommen daraus rund 18 Millionen Menschen Essen, etwa Kinder mittelloser Familien, ältere Menschen oder Obdachlose.
(dpa 20.10.2011)

Dazu kann man wieder einmal nur sagen: Vielen Dank lieber Gott dafür, daß Du uns nach den Atheisten Schröder und Fischer nun eine durch und durch christliche Bundesregierung beschert hast.

Vielleicht freut es Dich ja auch, daß Frau Aigner Dir im Rekordtempo neue Seelen zutreibt.

Eine UNO-Inspektion Nordkoreas erwartet eine erneute Hungerkatastrophe, der sechs Millionen Menschen zum Opfer fallen könnten.

Fünf Tage war die Nothilfekoordinatorin der Uno in Nordkorea - ihr Urteil fällt drastisch aus: "Dieses Land kann sich selbst nicht ausreichend mit Nahrung versorgen", sagte Valerie Amos am Freitag nach ihrer Rückkehr. Im weitgehend isolierten Nordkorea seien sechs Millionen Menschen von Hunger bedroht, die Not sei groß. Die Tagesrationen über das öffentliche Verteilungssystem hätten von 400 auf nur noch 200 Gramm pro Person halbiert werden müssen. Besonders schlimm betroffen sind Amos zufolge die Kinder im Land. Wegen der chronischen Ernährungskrise sei jedes dritte Kind unter fünf Jahren kleinwüchsig. Die körperlichen und psychologischen Auswirkungen des Hungers seien sichtbar, sagte Amos. In einem Krankenhaus sei ihr berichtet worden, dass sich die Zahl der Kinder, die mit Mangelkrankheiten eingeliefert worden seien, zuletzt mehr als verdoppelt habe.
(SPON 21.10.11)

Auch diesbezüglich sieht die zänkische K.O.alition des Grauens in Berlin keinerlei Handlungsanlass.

Keine Kommentare: