TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

Um die beklagte Seitenaufbaugeschwindigkeit zu verbessern, bin ich auf einen zweiten Blog umgezogen. Und zwar hierhin. Ich bin dankbar für ein Feedback!

Montag, 17. November 2008

Roma locuta causa finita

Kurt Krenn, 72, Altdiözesanbischof, war schon vor bevor er im März 1987 Bischof wurde so dermaßen umstritten, daß er über die Grenzen Österreichs gern gesehener Talk-Gast war.
Als Stammgast wurde die selbst nicht gerade besonders heterosexuell wirkende Inkarnation der sechsten Todsünde (Völlerei, lat. gula) als Großsprecher der Homophobie bekannt.
1991 versuchten die Menschen des Bistums St. Pölten alles, um ihn als ihren neuen Oberhirten zu verhindern.
Der bestgehasste Katholik der Alpenrepublik hatte es sich mit jedem verscherzt
- außer einem:
Johannes Paul II.
So wurde er als Bischof an allen Schäfchen vorbei installiert.
Protest zwecklos.

Roma locuta causa finita.

Gula-Kurt hatte nunmehr Narrenfreiheit; mit dem Stellvertreter Gottes auf seiner Seite konnte er nach Herzenslust gegen Andersdenkende, andere Religionen, Schwule, Frauen und den Staat poltern.
1999 erschien Norbert Stanzels Buch: Die Geissel Gottes. Bischof Kurt Krenn und die Kirchenkrise. Molden, Wien
2001 bekam Krenn das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.

Freundlich war er nur zu den beiden Chefs des Priesterseminars St. Pölten.
Regens Ulrich Küchl und Vize-Regens Wolfgang Rothe rekrutierten Priesterschüler en masse.
Eine echte Erfolgsgeschichte in Zeiten des Priestermangels.

Blöd nur, daß u.a. das Politmagazin „Profil“ 2004 aufdeckte, was genau das Priesterseminar St. Pölten so attraktiv machte:
40.000 schwule Pornobilder und etliche Kindersexdateien waren auf den Computern des Seminars gespeichert.
Küchl und Rothe spielten die Szenen mit ihren Studenten nach, photographierten sich sogar eifrig in „intimen Situationen“.
Bischof Krenn war zum ersten mal in über 60 Jahren nicht mehr wortgewaltig, sondern die Milde selbst:
Für ihn waren die Vorgänge im Seminar "Buben-Streiche".
Schwule Sexorgien in katholischen Priesterseminaren schienen nach verschiedenen Insiderinformationen an der Tagesordnung zu sein - aber man lächelte, schwiegt und genoss stumm.
Das Ausdiskutieren von 40.000 Schwulenpornobildern auf bischöflichen Browsern war hingegen PR-mäßig nicht so wirklich der Hit.
Woytila senkte schließlich nach 17 Jahren den Daumen über den Skandal-Bischof und schickte einen päpstlichen Visitator.
Der Neue, ebenfalls ein KK-Doppeleinsilber, Opus-Dei-Mann Klaus Küng musste im August 2004 "schmerzhaft" feststellen, dass sich im Seminar "aktive homophile Beziehungen gebildet" hätten.

ÜBERRASCHUNG!!!!

KK I blieb uneinsichtig, weigerte sich Konsequenzen zu ziehen, so ernannte der Papst KK II zum Nachfolger und schloß das Homo-Orgien-Seminar.

Das war das AUS für Kurt Krenn.

Das war das AUS für Regens Küchl.

Subregens Rothe bekam Berufsverbot.

Das hätte eigentlich auch das AUS für Subregens Rothe sein müssen, der sich besonders damit hervor getan hatte, sich bei Zungenküssen und Petting-ähnlichen Situationen mit seinen Schülern ablichten zu lassen.
Regens Rothe hat allerdings Kontakte.
Sein Doktorvater und intimer Förderer ist Georg Gänswein, der wiederum als privater Sekretär des Papstes Benedikt XVI der zweitmächtigste Mann der Katholischen Kirche ist.
Benedikt, vormals Kardinal in München, organisierte in seiner alten Diözese einen neuen Arbeitsplatz für Rothe und hob das Berufsverbot auf.
Günstigerweise wurde auf wundersame Art auch nicht der Vorgesetzte Rothe, sondern nur der 27-Jährige Priesteramtsanwärter Piotr Zarlinski rechtskräftig wegen des Besitzes kinderpornographischen Materials zu einer halbjährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

Und Rothe?

Nun dazu stellt die SZ heute fest:
Seit 1. November ist er vom Münchner Erzbischof als Seelsorger zur Mithilfe in der Pfarrei St. Michael angewiesen. Im Pfarrgottesdienst hatte sich der Neue am 7. November vorgestellt - er habe in Bayern studiert und sei in St. Pölten geweiht worden. Welche Tätigkeit er dort ausgeübt hatte, hat er dann aber doch lieber verschwiegen. Die Caritas, der das Altenheim untersteht, wurde über das Vorleben des "Kurat Dr. Rothe", wie das Namenschild an seiner Tür mitteilt, nicht informiert.

Roma locuta causa finita.

Kommentare:

Mein Name ist Franz Alois MICHAEL Tfirst (Michael ist mein Rufname) hat gesagt…

Und hier ist ein Fall eines kath. PÄDOHOMO-Geistlichen, der in einer Altenstation Seelsorge machen durfte…..

Kardinal Schönborn sagte über den bereits gerichtlich verurteilen nur, nachdem bekannt wurde, dass er auch bei alten Menschen auf den Genitalien herumdockterte: „Das kann doch passieren…“:

http://www.gegensexuellegewalt.at/2008/08/offener-brief-an-barbara-stockl/


Tod eines Priesterseminaristen in St. Pölten

Ewald Steinkeller, spätberufener Priesterseminarist aus St. Pölten starb 2003 eines mysteriösen Todes. Durch den Eintritt von Steinkellner in das Priesterseminar wurden die Schweinerein, die dort abliefen, öffentlich. Wurde er dafür umgebracht?

Näheres:

http://michaeltfirst.blogspot.com/

Übrigens hätten bei der Datenmenge von 40.000 Bildern/Filme alle 100 Priesterseminaristen angezeigt werden müssen, denn es geht immerhin um 40.000 sex. Kinder-Missbrauchsopfer, die in realen Folter- und Ermordungsszenen zu sehen waren! Haben kirchenhörige Behörden mitgeholfen, dass das gesamte Beweismaterial unbrauchbar wurde und nicht nur Bischof Krenn? Nun bekommt der ehemalige Subregens des St. Pöltner Priesterseminars, Wolfgang Rothe, eine neue seelsorgliche Aufgabe, der Opus-Dei Bischof, Dr. Klaus Küng, hat das befürwortet.

MfG
Michael Tfirst (aus Wien)

P.S. Zu meiner Homepage: In der Sammelklage (Gruppenklage) gegen die röm. kath. Kirche werden wir (sex. Missbrauchsopfer von Kirchenleuten) vom Start weg so an die 70 Kläger sein. Die Zahl wird sicher bei medialer Berichterstattung ordentlich wachsen. Das kleine Irland mit 17.000 sexuellen Missbrauchsopfern von kath. Kirchenleuten, zahlt zurzeit an die 1,5 Milliarden Euro Schmerzensgeld an Opfer aus.

P.P.S. Aber unabhängig von der Sammelklage nimmt die Klage wegen Vertuschung gegen Kardinal Schönborn auch seinen Weg (siehe meine Homepage):

http://michaeltfirst.blogspot.com/2008/11/kardinal-schnborn-wegen-vertuschung.html

TAMMOX hat gesagt…

Nun ja, das ist ja nun so gar nichts Neues in der RKK. Gegenüber Pädophilie und generell sexuellen Angriffen von Priestern auf andere Menschen, ist man außerordentlich tolerant.
Es geht dann gerne soweit, daß Kardinäle und Bischöfe die Schuld für ephebophile Attacken sogar den OPFERN geben.

Siehe:
http://tammox.blogspot.com/2008/01/die-spanier-sind-ja-auch-scheie.html


Aber was soll auch dabei rauskommen, wenn man die moralische Bewertung von Sexualität ein paar alten zölibatären, frauenfeindlichen Männern überlässt, die in bunten Kleidchen rumlaufen und brennende Handtäschchen schwenken?

Groer, den ich in meinem Blog auch schon mehrfach erwähnte, ist insofern ein besonders widerlicher Fall, weil es ja offensichtlich nicht gerade besonders geheim war, daß er Jungs befummelte.

Die RKK ließ ihn aber dennoch gewähren.
Ihre Triebtäter in Soutane zu schützen, ist ihnen bis heute allemal wichtiger als sich mit den Opfern zu solidarisieren.



Ich kann Sie in Ihrem Anliegen nur unterstützen und drücke die Daumen.
Allerdings halte ich das nicht für aussichtsreich.
Im Umgang mit der RKK gibt es nur eine Abhilfe: AUSTRETEN und ignorieren.


Man erlebt es derzeit mal wieder auf Kreuznet in einer ganzen Kaskade von Threads über „HW Rothe“.

http://www.kreuz.net/article.8186.html

http://www.kreuz.net/article.8187.html
etc


Die sonst so Hyper-Sittenstrengen buckeln devot und tumb vor Krenn, Küchl und Co.
Da wird Kindersex mit einer erstaunlichen Leichtigkeit behandelt - alles wären nur Verleumdungen antikirchlicher Kreise. Basta.

Die Katholische Kirche ist nicht zu retten - sie muß überwunden werden.

Aber eine Anmerkung noch:

VORSICHT mit dem Wort „homopädo…“
Homosexualität und Pädophilie haben nun wirklich GAR NICHTS miteinander zu tun.


Bitte nichts vermischen.