TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

Um die beklagte Seitenaufbaugeschwindigkeit zu verbessern, bin ich auf einen zweiten Blog umgezogen. Und zwar hierhin. Ich bin dankbar für ein Feedback!

Freitag, 10. August 2007

Deutsche Interessen

Meine Lieblings-Google-Funktion sind die Google-news.

Neben den eigentlich Nachrichten, die man dort im Spiegel der Presse erfährt, bekommt man gleich auch noch einen Überblick darüber wie wichtig der „Veröffentlichten Meinung“ das Thema gerade ist.

Spannende Sache – ich klicke das also mal an und erhalte einen Blick auf den Bohei, den die teutonische Presse macht.
31 neue Meldung zum Thema, daß die UNO die Truppen im Irak aufstocken will und auch der arme Müntefering, der von den CDU-Sozialromantikern dazu getrieben wurde, eine Erhöhung der Hartz-IV-Sätze zu erwägen, ist immerhin 127 Meldungen wert.
Aber was lässt den Pressewald so richtig rauschen?
Kommen wir jetzt also zum wichtigsten Thema:

Gülcans Traumhochzeit (!) – dazu gibt es heute 193 neue Artikel, obwohl dieser neue Tiefpunkt des deutschen Geistes schon einige Tage vorbei ist.

Diese maximale Nervensäge wurde von dem schleimigen Intelligenzallergiker Kamps also lakrimogen unter die Haube gebracht.

Papa Kamps, dessen Geschäftspraktiken eigentlich meine Zehennägel hochbiegen, ist a posteriori doch in meiner Achtung gestiegen, indem er seinem tumben Millionärssöhnchen nicht das Plazet gab und der Pro7-Horrorshow fernblieb. Respekt.

Eins ist immerhin nun schon mehrfach bewiesen worden – zu jedem Topf passt ein Deckel und wenn er noch so abstoßend und brechreizauslösend ist:
Dem hässlichen Huhn Sarah Connor sprang ja auch gleich Zimmertemperatur-IQ’ler Marc Irgendwas zur Seite.
Natürlich ist es sehr schade für den menschlichen Genpool, daß sich diese inktuosen Inkarnationen der Peinlichkeiten dann auch noch vermehren. Armes Deutschland.
Ich finde, daß zukünftige Hochzeits-Apokalypsen, die im Tumb-TV übertragen werden, als Pilotsendung auch von der Sterilisation beider Kombattanten berichten sollten. Immerhin ist ja ganz offensichtlich auch schon eine Gehirn-Ektomie bei allen Beteiligten vorgenommen worden.

Das gilt scheinbar auch für die rund 2,5 Mio koprophagen Zuschauer, die diesen Dünnschiß konsumiert haben.

Es lebe die Quote

Donnerstag, 9. August 2007

LINKS Ist beautiful

Heute erschien in der ZEIT eine große Analyse über das „rechts-links“-Denken der Deutschen.

Das Ergebnis – knapp zusammengerafft – ist recht eindeutig.

Nach der als zu neoliberal kritisierten Politik Gerhard Schröders und der Wischiwaschi-Programmatik der Merkel, die eigentlich nur inktuos dahon plappert, ist offenbar die ganze Gesellschaft Deutschlands deutlich nach links gerückt.

Nicht nur, daß es trotz des populistisch-demoskopischen Angie-Höhenflugs eine linke rechnerische Mehrheit im Parlament gibt – nein, die Positionen, die man klassischerweise als „links“ bezeichnet, haben auch in den bürgerlichen Parteien breite Mehrheiten.

Ein paar kleine Erkenntnisse:

„68 Prozent der FDP-Wähler befürworten die Einführung eines Mindestlohns. Zwei Drittel der Unionsanhänger wünschen sich, dass der Staat mehr für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren tun soll.“

„Selbst bei den Liberalen wollen 71 Prozent lieber schon mit 65 in Rente gehen. 71 Prozent der Unionswähler sagen, Unternehmen wie Bahn, Telekom und Energieversorger sollten lieber in Staats- als in Privatbesitz sein“

„72 Prozent aller Befragten finden, die Regierung tue zu wenig für die soziale Gerechtigkeit. Auch 60 Prozent der Unions- und 76 Prozent der SPD-Anhänger denken so, und zwar unabhängig von ihrer sozialen Lage.“

Was die Rolle des Staates in der frühkindlichen Betreuung betrifft, liegt das vermeintlich bürgerliche Lager voll im linken Mainstream. Zwei Drittel der Unionswähler sehen den Staat in der Pflicht. Und sogar 82 Prozent der FDP-Wähler – mehr als bei der Linkspartei! – wollen die Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren ausgebaut sehen.

Deutschland hat einen Linksdrall: 86 Prozent der Deutschen ordnen sich in der Mitte und links davon ein. Als rechts wollen nur 11 Prozent gelten. Bei den Unionsanhängern hat die bekennende Linke (25 Prozent) die bekennende Rechte (22 Prozent) überflügelt.

Hmmm, es scheint so, als ob sich TCI-Lobbyist Friedrich Merz gerade noch rechtzeitig vom Acker gemacht hat und die sozial weichgespülten Gummirücken-Unionisten wie Jürgen Rüttgers gewonnen haben. Der „Kinder statt Inder“-Lispler hatte immerhin mit einem Wahlkampf gegen die sozialen Härten von Hartz IV den Befürworter des sozialen Sparkurses (Steinbrück) aus dem Amt gefegt und damit die Initialzündung für Schröders Abwahl gelegt

Offenbar werden wir so eine konsequent neoliberal sanierdende Regierungstruppe wie Rot/Grün nicht so schnell wieder bekommen.

Mittwoch, 8. August 2007

Hysterischer Paroxysmus

Heute mal eine kleine Aufklärung über Frauenkrankheiten!

Die Hysterie gilt als die älteste aller beobachteten psychischen Störungen. Sowohl in Plato und Hippokrates in Griechenland, wie auch alte ägyptische Papyri, beschrieben schon bestimmte Charaktereigenschaften als hysterisch, typischerweise: Ichbezogenheit, Geltungsbedürfnis, Kritiksucht, etc... - so wie verrückte Frauen eben sind – aber sie können nichts dafür, weil sie anatomisch prädestiniert sind.

Konzeptionell ging man davon aus, dass die Gebärmutter, wenn sie nicht regelmäßig mit Samen gefüttert werde, im Körper suchend umherschweife und sich dann am Gehirn festbeiße. Dies führe dann zum typischen "hysterischen" Verhalten. Hysterie (von griechisch hystera: Gebärmutter, verwandt mit lat. Uterus „vom Uterus ausgehend“,) und so galten die typischen hysterischen Beschwerden, wie allgemeine Unleidlichkeit, Schlafstörung und Ohnmachtsanfälle, als Folge eines Staus von Körpersäften im weiblichen Geschlechtstrakt.
Der Heilkundige Arnaldus von Villanova etwa beschrieb im 13. Jahrhundert die günstige Wirkung innerer Massage bei „Witwen und Nonnen“. Der damals berühmte Chirurg Ambroise Paré empfahl im 16. Jahrhundert den Einsatz des „Fingers einer Hebamme“. Abraham Zacuto legte im 17. Jahrhundert „gottesfürchtigen Ärzten“ die delikate Handarbeit nahe, wenn von der Hysterie befallenen Frauen ob ihrer Krankheit der Tod drohe.
Tja, das war schon außerordentlich suboptimal im präbeateuhsischen Zeitalter auszutilten, ohne sich im www mal schnell einen Vibrator besorgen zu können.
Aber schon erstaunlich früh wurden allerlei Masturbationshilfen ersonnen, produziert und sehr erfolgreich vertrieben.
Dies erforschte die Historikerin Rachel Maines dankenswerterweise nachdem sie auf Anzeigen stieß, die mit Schlagzeilen wie „Vibration ist Leben“ seltsam geformte Geräte zur Förderung von „Lebenskraft und Schönheit“ anpriesen. Auch in der Sammlung eines Museums stieß sie auf „Skelettmuskulatur- Entspannungsapparate“, die erstaunliche Ähnlichkeit mit modernen Freudenspendern aufwiesen. Erstaunlicherweise schien die medizinisch indizierte Fummelei keineswegs Argwohn oder Eifersucht der Ehegatten hervorzurufen; deren Logik zufolge war zentrales Ziel des Geschlechtsaktes der männliche Orgasmus. Etwas, das für keusche Frauen noch nicht einmal gedacht wurde. Was Frauen unter ärztlicher Zuwendung erlebten, galt folglich nicht als sexueller Lustgewinn, sondern als „hysterischer Paroxysmus“, eine „Krise“, wie sie auch bei fiebrigen Erkrankungen der Genesung vorausgeht.

Mediziner betrachteten diese Sexpraktik offenbar schon im 17. Jahrhundert als nicht besonders antörnend und so machten Heilkundige ihre Abneigung gegen die diffizile, langwierige und für sie anstrengende Therapie aktenkundig. Freudig begrüßte die medizinische Zunft mechanische Hilfen. 1869 ließ sich der amerikanische Arzt George Taylor den dampfbetriebenen „Manipulator“ patentieren, dessen vibrierender Kopf in der Mitte einer Massageliege installiert war – ein Gerät, das wegen seiner Grüße und der nötigen Infrastruktur allerdings nur für Kliniken geeignet war.
(Hat eigentlich Asklepios heutzutage noch so was im Angebot? Zahlt die Kasse dafür?)
Es folgten jede Menge Weiterentwicklung, wie zum Beispiel dampfbetriebene Vaginalrüttler, Einen wahren Boom erlebte die Vibrationstherapie, als wenig später Geräte auf den Markt kamen, die mit normalem Haushaltsstrom gespeist werden konnten. Beeindruckende verchromte Apparate mit wuchtigen Holzgriffen hielten Einzug in Arztpraxen. Deckenmontierte Geräte mit flexiblen Wellen gemahnten an Kraftschrauber, wie sie heute in Autowerkstätten im Einsatz sind. Dank solcher Hilfsmittel konnten Ärzte die hysterische Krise statt in stundenlanger Handarbeit in nur zehn Minuten hervorrufen und den Umsatz ihrer Praxen beträchtlich steigern.

Ob Neuroleptika, die heutzutage statt dessen verschrieben werden, so viel besser sind?

Dienstag, 7. August 2007

Abolitionismus

Die irren Piusbrüder auf kotz.net sind ja nur eine von vielen idiosynkratischen Scheinmoralikern, die sich gerne aus der Bibel bedienen, um mit geschwollener Empörung ihre Hassattacken zu reiten. Immer mit der Attitüde „Wir sind besser als Ihr“, weil man ja Gott, die Bibel genauso wie Ethik und Moral auf seiner Seite habe.
Das unerträglich larmoyante Hochhalten von Bibelsprüchen zum Beleg einer willkürlichen Moral, ist dabei an Heuchelei nicht zu überbieten.
Bis weit hinein in demokratische Parteien, wie der CDU wird aus diesem alttestamentarischen Sumpf nach Argumentationen geklaubt. Homosexuelle Adoptionen seien beispielweise nun wirklich indiskutabel, weil Gott das nicht gewollt haben.

Andere Dinge, die genauso vehement und unversöhnlich mit Bibel-Argumentationen untermauert wurden – wie Rassentrennung oder das Verbot von Frauenwahlrecht, werden heute allerdings nicht mehr ganz so offensiv vertreten.

Da möchte ich doch gleich noch mal an etwas erinnern, daß von christlicher Seite über Jahrhunderte massiv als „Gottes Wille“ verteidigt wurde und das vielfach in der Bibel zu verifizieren ist:

Sklaverei!

Tolle, natürliche und Gott-gewollte Sache – wie sagte schon Gottes Sohn?

Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
(Jesus, MT 10,24)

5aIhr Sklaven, seid gehorsam euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Herrn Christus; 6nicht mit Dienst allein vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern als Knechte Christi, die den Willen Gottes tun von Herzen. 7Tut euren Dienst mit gutem Willen als dem Herrn und nicht den Menschen; 8denn ihr wißt: Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen, er sei Sklave oder Freier. b
(Brief an die Epheser, 6)

Die Sklaverei ist ein Gottesgeschenk.
(Kirchenlehrer Ambrosius)

Die Sklaven sollen zur Ehre Gottes noch eifriger Sklavendienste tun, damit sie herrlichere Freiheit von Gott erlangen.
(Bischof Ignatius)

(44) Die Sklaven und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den Völkern, die rings um euch wohnen; von ihnen könnt ihr Sklaven und Sklavinnen erwerben. (45) Auch Kinder von den Halbbürgern, die bei euch leben, auch ihrer Sippen, die mit euch leben, von den Kindern, die sie in eurem Land gezeugt haben, könnt ihr Sklaven erwerben. Sie sollten euer Eigentum sein. (46) Und ihr dürft sie euren Söhnen vererben, damit diese sie als dauerndes Eigentum besitzen, ihr sollt sie als Sklaven haben.
(DAS BUCH LEVITIKUS)

(25) Brot, Schläge und Arbeit für den Sklaven! (26) Gib deinem Sklaven Arbeit, sonst sucht er das Nichtstun. Trägt er den Kopf hoch, wird er dir untreu. (27) Joch und Strick beugen den Nacken, dem schlechten Sklaven gehören Block und Folter. (28) Gib deinem Sklaven Arbeit, damit er sich nicht auflehnt; denn einem Müßigem fällt viel Schlechtigkeit ein. (30) Befiehl in zur Arbeit, wie es ihm gebührt; gehorcht er nicht, leg ihn in schwere Ketten!
(DAS BUCH JESUS SIRACH
)

Die Bibel rechtfertigt das Foltern und Misshandeln von Sklaven!!

(6) Alle, die das Joch der Sklaverei zu tragen haben, sollen ihren Herren alle Ehre erweisen, damit der Name Gottes und die Lehre nicht in Verruf kommen.
DER ERSTE TIMOTHEUSBRIEF
WORT AN DIE SKLAVEN:
(6,1-2)

(9) Die Sklaven sollen ihrem Herrn gehorchen, ihnen in allem gefällig sein, nicht widersprechen, nichts veruntreuen; sie sollen zuverlässig und treu sein, damit sie in allem die Lehre Gottes, unseren Retters, Ehre machen.
DER TITUSBRIEF,
ANWEISUNGEN AN DIE EINZELNEN STÄNDE (2,1-10)

Montag, 6. August 2007

Karl-Friedrich Lentze aus Berlin

Karl-Friedrich Lentze ist mein Held.

Heute besteht mein Posting aus fast keinen eigenen Worten; ich zitiere einfach eine Kurzmeldung aus dem Hamburger Abendblatt - da erübrigt sich ein Kommentar fast.

Wenn die Mücke den Kopf befällt

Mit einem Eingabeverfahren der besonderen Art muss sich jetzt der Hamburger Senat befassen. In einem Schreiben an den Petitionsausschuss hat der Berliner Karl-Friedrich Lentze "die Ausschaltung der alljährlich wiederkehrenden Mückenplage" gefordert - übrigens bei allen 16 Landesregierungen.

Seine Begründung: "Schon eine einzige Mücke kann zu, zumindest kurzzeitigen, schweren psychischen Beeinträchtigungen führen, als Folge einer schlaflos verbrachten Nacht." Falls die Jagd erfolglos geblieben sei, quäle die Mücke zudem noch tagelang durch einen "unerträglichen Juckreiz", ausgehend von "entstellenden Hautentzündungen, welche zudem das Selbstwertgefühl gewaltig nach unten ziehen können". Dies würde dann zu "einem Rückzug in die soziale Isolation" führen, so Lentze.

Durch Fehlschläge mit "Waffen" aller Art, wie zum Beispiel einem Handtuch oder der Fliegenklatsche, würden zudem materielle Schäden verursacht, wie "zerstörtes, unersetzliches Familienporzellan". Für Lentze unausweichliche Folge einer solchen nächtlichen Jagd: "Ein stark eingeschränktes Engagement solchermaßen malträtierter Arbeitnehmer am nächsten Tag." Die Volkswirtschaft erleide dadurch Jahr für Jahr immense Einbußen aufgrund der "ungehemmten Aktivitäten dieser kleinen, grazilen, aber äußerst aggressiven Zweiflügler." Der Staat bekämpfe zu Recht vorhersehbar Naturkatastrophen wie Hochwasser. Es sei aber "höchste Zeit, dass Sie auf geeignete Maßnahmen zwecks Eliminierung der Mücken hinwirken", so Lentze.

rek erschienen am 31. Juli 2007


GANZ GENAU!


Herr von Beust unternehmen Sie gefälligst was!
Ich werde hier nämlich auch seit Stunden auf das übelste molestiert und das ist ungerecht, weil ich bereits alle meine Fenster mit Fliegengittern versehen habe. Ich kann auch meinen Balkon nicht mehr betreten!
Inzwischen sind da so fiese extrakleine Mückenbiester, die offenbar durch die Maschen schlüpfen und mir nervig um die Birne kreisen. Einer dieser Mikroflieger ist mir soeben ins AUGE geflogen!!
GEHT ES NOCH?!?!?!
Ich bin empört und entsetzt und geschockt.

Wenn der Senat nichts unternimmt, wende ich mich an die Polizei, Amesty International und die UNO.
Und an Ratzinger - wozu hat man schließlich einen deutschen Papst?

Also Benni - dann erklär' doch mal wozu der liebe Gott die Mücke geschaffen hat?

Sonntag, 5. August 2007

PARAPHILIE

Wer kann schon von Sex genug kriegen – was sind die Lebewesen dieses Planeten auch für sexuell einfallsreiche Figuren!
Homosexualität ist ja mittlerweile von fast allen Tieren bekannt – Giraffen, Affen, Wale, Möwen oder Hunde neigen zum Beispiel sehr häufig zum Tuckentum.

Neulich las ich, das Deck-Böcke von Schäfern mit viel Mühe von anderen männlichen Schafen ferngehalten werden, weil diese nach ein paar gaysex-Erlebnissen dauerhaft umgeprägt werden und dann gar keine Schafsdamen mehr bespringen mögen. Man kann sich aber mal mit einem Ziegenbock helfen; artfremdgehen gefällt dem gemeinen Schaf und mit ein wenig Glück funktioniert das als sexuelles Orientierungs-RESET.
Das ist zwar misslich für die Züchter, aber nachdem sich ausgerechnet im Bibel-Zoo von Jerusalem schwule Geier eingefunden haben, wundert einen das ja nicht mehr.
Durchaus die ein oder andere Augenbraue zücken kann man aber bei der Lektüre von

MICHAEL MIERSCH: „Das bizarre Sexualleben der Tiere“ (Eichborn Lexikon 1999).

Vielleicht taugt da einiges als Beispiel für den betttechnisch frustrierten Homo sapiens, sozusagen als sexualtherapeutische Bionik.

Beispiel 1:

Männliche Anglerfische sind viel kleiner als ihre Angebeteten und müssen sich schon dauerhaft binden, damit die Zukünftige nicht entkommt. Daher docken sie beim ersten Weibchen, das sie treffen dauerhaft an und wachsen als Sexualparasit einfach fest! Sie hören auf zu fressen und verbinden sich mit dem weiblichen Blutkreislauf. Auf diese Weise mit Nährstoffen versorgt, verkümmern sie immer mehr, bis nur noch die Hoden übrig sind, die quasi als zusätzliches Außenorgan am Weibe hängen.

Beispiel 2:

Viele Tiermänner können auch einfach öfter, so macht es ein Schimpanse bis zu 60 mal am Tag, ein Löwe gut 40 mal, ein Zobel kommt auf 30 mal in 18 Stunden – ähnlich wie Rind und Schafsbock. Ist aber noch luschig gegen Moorhühner (100 mal in 12 Stunden) oder erst Wanderratten (bis 500 mal in sechs Stunden)

Beispiel 3:

Manche Viecher gehen auch mit mehr Leidenschaft und Einsatz zur Sache. So wunderten sich australische Forscher lange Zeit, daß sie nach Anfang September nie mehr männliche Beutelmäuse fangen konnten. Die Erklärung ist, daß sich diese zur Paarungszeit in echte Hormonbomben verwandeln und sich innerhalb weniger Wochen zu Tode poppen. Ununterbrochen bis sie der Streß dahin rafft. Kein Beutelmäuschen hat bei seiner Geburt also jemals einen Vater gehabt!

Beispiel 4:

Frettchen machen sich offenbar eine Menge Gedanken über Sex, so schwillt im März zur Paarungszeit nicht nur der Hoden an, sondern unter Testosteroneinfluß wachsen auch die Marderhirne von 6,4 g (Dezembertief) auf 7,4 g (Höhepunkt der Paarungszeit). Schlau fickt gut! Kanarienvogelhirne schwellen genauso zur Paarungszeit.

Beispiel 5:

Einige Tierväter helfen ihren Frauen freundlicherweise beim Stillen“ malaiische Fledermäuseriche, oder auch Ziegenböcke können Milch geben. Massiert man Ziegenböcken die Zitzen, wächst ihnen ein bis zu fußballgroßes funktionsfähiges Euter, ohne die männliche Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen

Samstag, 4. August 2007

DER OBERMORON....

Kaum zu glauben, aber das Weiße Haus schafft es immer wieder mich zu verblüffen.
Urteile wie „worst president ever“ oder „dumb as rocks“ sind zwar inzwischen auch in der amerikanischen Presse üblich und so sollte man sich eigentlich nicht mehr über grenzenlose Idiotie und maximale Lügen von Angela Merkels Washingtoner Freund wundern, aber jetzt ist es doch mal wieder soweit.

Weltweit besteht inzwischen weitgehend Einigkeit, daß der Irakkrieg ein totales Desaster ist – „schlimmer als Vietnam“ sagte just Henry Kissinger, der nun nicht gerade als Taube der Weltpolitik gilt.

Überraschend kam dieses maximale Scheitern nicht – im Gegenteil, es war allgemein prophezeit, nur Angela Merkel und Friedberg Pflüger unterstützten GW Bush voll und ganz.
Bis heute ist Merkel auch nicht öffentlich davon abgerückt.

Neu ist im Moment, daß auch die Äußerlichkeiten bröckeln – so ist die Irakische Regierung; ein machtloses Phantomkonstrukt von Bushs Gnaden; gerade dabei komplett zu kollabieren.

Der Spiegel online:

„Nach dem Auszug der sechs sunnitischen Minister aus der Regierung beriet al-Maliki in einer Videokonferenz mit US-Präsident George W. Bush über die Situation. Bush rief den irakischen Ministerpräsidenten auf, die rivalisierenden Parteien zu einen und Reformen fortzusetzen. Al-Maliki habe zugestimmt, dass jetzt politisch gehandelt werden müsse, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Snow.“
Ach wie schön, daß Bush so weise ist; wahrlich eine brillante Idee im Jahr 4 der GigaGAK:

Nun seid mal friedlich und einigt euch!

Daß auch niemand vorher auf die Idee gekommen ist!

Nach irakischen Regierungsdaten wurden auch nur 1653 Zivilisten im Juli getötet! Ist ja geradezu idyllisch.

Die Kölnische Rundschau dazu: „Die Abgeordneten brachen unverrichteter Dinge in die Ferien auf. Das Volk und vor allem die Amerikaner warten immer noch, dass Iraks Politiker ein Ende der mörderischen Gewalt im Zweistromland schaffen. Allmählich verliert die gequälte Bevölkerung alle Hoffnung, dass die von ihnen häufig unter Einsatz ihres Lebens gewählten Politiker dem Land den heißersehnten Frieden bescheren können.... In jedem Fall aber hat der Regierungschef im Volk bereits jede Glaubwürdigkeit verloren. Die Hoffnung, den lange versprochenen Prozess der nationalen Versöhnung endlich in die Wege zu leiten, scheint vollends zerstoben.“

Und nun kommt’s: Weil auch BushCheneyRice deut, daß da bald alles zusammen bricht, haben sie das grandiose Vorhaben gestartet, die umliegenden US-freundlichen Länder massiv mit amerikanischen Waffen aufzurüsten. 60 Mrd. $ sollen ausgegeben werden.
Saudi Arabien soll Lenkwaffen, Raketen und Kriegsschiffe für 20 Milliarden bekommen, Ägypten wird Kriegsspielzeug für 13 Milliarden geliefert.

Das mit den besseren Ideen, Dominoeffekt der Demokratisierung und den westlichen Werten, die sich im Nahen Osten laut Amerika ausbreiten sollten, war wohl doch eher für’n Arsch und nun kommt statt dessen wieder das militärische Aufrüsten – nach der alten Logik:

Waffen = Abschreckung = Frieden.

Das Aufrüsten Afghanistans und Saddams durch die USA in den 70ern und 80ern hat ja auch schon so wunderbar geklappt!
Es geht dabei mal wieder gegen Syrien und den Iran – die sind immer noch „bähbäh“ und wenn man rundherum ein aberwitziges Arsenal amerikanischer Waffen aufbaut, löst sich das Problem nach neocon-Sicht in Luft auf.

So wie beim Iran-Irak-Krieg 1980-1988.

Prima auch, daß Deutschland unter CDU-Regierung der Logik nacheifert.

„Trotz aller gesetzgeberischen und politischen Vorkehrungen stiegen die deutschen Waffenexporte in den vergangenen Jahren stetig - zuletzt sogar rasant - an. Wie das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI errechnete, steigerte Deutschland den Export konventioneller Waffen von 1,5 Milliarden Dollar im Jahre 2005 auf - sage und schreibe - 3,8 Milliarden im Jahre 2006. Damit avancierte Deutschland zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt. Gleich hinter den USA und Russland.“

Merkel sei Dank wird nun die Welt also auch von Deutschland aus viel friedlicher.
Besonders friedliebend und altruistisch dabei Heckler und Koch.

Dazu die ZEIT:

In Volker Kauder, in dessen Wahlkreis Heckler und Koch liegt, hat die Firma bislang immer einen gewichtigen Fürsprecher gehabt. Einen Zusammenhang zwischen hohen Parteispenden an die CDU in Baden-Württemberg und Kauders Hilfe hat Heckler und Koch immer bestritten. Kauder schreibt auf seiner Website: »Ich unterstütze die heimische Industrie besonders in allen Fragen, in denen der Bund gefragt ist. Bei der Abwicklung von Exportaufträgen helfe ich gerne.«

Ach wie nett....schönes Wochenende.


Freitag, 3. August 2007

SEX – II

Wie ich schon bei meinem Eintrag vom 25.06. erklärte, sollte ich möglichst immer „Sex sells“ im Kopf haben. Gracia verschließt sich dem immer noch und denkt nun daran mit einem Pferd in eine Billige Minibutze auf’s Land zu ziehen, statt sich mit Rowling-artigen Honoraren Penthäuser in den Innenstädten der Weltmetropolen zuzulegen.

Ich würde aber lieber das Luxuspenthouse an der Alster nehmen.

Denn ich KANN nicht aufs Land! Da ist es voller Pollen und als Hypochonder ist das auch schon mal doppelminus ungut sich soweit von allen Krankenhäusern einzunisten.

Wenn mich der Schlag trifft (und das ist nur noch eine Frage der Zeit, weil ich eben schon wieder bei den kreuznetlerischen Arschgeigen war; inzwischen wurden mir Schläge angedroht.....), will ich nicht auf den örtlichen Veterinär angewiesen sein, der mir entweder den Arm ins Rektum schiebt, mich mit 50 cm lange Spritzen piekst, oder mich gleich erschießt!

Nein, ich bin dagegen.
Güllegeruch, morgengrauenhaftes Gefieder-Geschrei oder gar grobes Grunzen sind nichts für mich.

Daher noch mal der Versuch eine kleine sexuelle Variante in diesen Blog einzufügen:

Ich beziehe mich dabei auf eine nunmehr genauer erforschte Spielart, nämlich die SEXOMNIEN!

(Untertitel: Wieso ich so gerne Single bin!)

Schlafforscher der Unis Stanford und Minneapolis haben dazu nämlich jetzt eine Klassifikation erstellt (sleep, Bd. 30 S. 683, Juni 2007)

Sexomnien sind eigentlich „Parasomnien mit sexuellen Auffälligkeiten“, also sexuelle Aktivitäten, die man im Tiefschlaf tut und die der Betroffene anschließend nicht erinnert.

Beispielsweise riss sich eine 26-jährige Frau des nächtens ständig die Kleider vom Leib und masturbierte laut grölend. Wenn ihr Mann sie dabei weckte, war sie vollkommen irritiert und wusste von nichts. Untersucht wurde auch ein 38-jähriger, der seit vielen Jahren jede Nacht zwischen 3.00 und 5.00 Uhr seine Frau auszog und mit glasigen Augen und abwesender Gestik mit ihr schlief – ohne sich je daran zu erinnern.

Die Erlebnisse können aber auch so intensiv im Traum vor sich gehen, daß sich eine Frau beispielsweise an eine Stelle für Missbrauchsopfer wandte. Im Schlaflabor stellte sich dann heraus, daß sie jede Nacht extrem reale Träume davon hatte vergewaltigt zu werden.

Obwohl einige der „Betroffenen“ ihr nächtlichen Tiefschlaferlebnisse als „sehr angenehm“ empfinden, lassen sich die meisten dennoch lieber im Schlaflabor und mit Psychopharmaka dagegen behandeln...

Donnerstag, 2. August 2007

Die Vorteile Münchens....

...mögen nicht immer sofort ins Auge fallen, handelt es sich doch um die Stadt, in der Stammel-Ede residiert und in der es zudem überhaupt eine ganze Menge Bayern hat! (Da muß wohl irgendwo ein Nest sein...)

Aber dort sitzt auch der von mir hochgeschätzte BFG:
Der Bund für Geistesfreiheit ist die Interessenvertretung der Kirchenfreien Menschen mit freigeistiger, agnostischer, humanistischer oder atheistischer Anschauung.

Ein Verein, den man gar nicht genug unterstützen kann – und dabei kostet der Jahresbeitrag nur läppische € 30!.

Nicht nur die Ecclesiophoben unter uns werden sich dort gerne engagieren, denn der BFG bietet allen Menschen, die Zeitalter nach der Aufklärung angekommen sind eine Heimat.

Menschen, die nicht phronemophob sind, die also keine Angst haben selbst zu denken. Dies ist ja etwas, das die heutige Amtskirche immer noch arglistig bekämpft.

Wissen doch auch nach 2000 Jahren Zölibat immer noch die vertrockneten Kirchenfürsten mit den ungebrauchten Genitalien angeblich als einzige genau, was wir im Bett zu tun und zu lassen haben!

So mischt sich Kardinal Meisner mit seinen menschenverachtenden nudophoben Ansichten bis heute noch begeistert in jedes Schlafzimmer. Das tun zwar weltweit alle Kardinäle, aber nur in Deutschland bezahlt sie dafür der atheistische Steuerzahler und nur in Deutschland ist der Staat so devot, um den Domtucken in den roten Kleidchen auch noch die Mitgliedsbeiträge einzusammeln, sie wie selbstverständlich in, der Militärseelsorge einzusetzen, die Theologenausbildung zu bezahlen, den Religionsunterricht zu finanzieren, sich an das Hitler-Konkordat von 1933 zu halten, die Klassenzimmer mit Kruzifixen zu dekorieren und die Kirchen, die gerne mal gegen geltendes tarifrecht oder gegen Antidiskriminierungsregeln verstoßen als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ auch noch von der Steuer zu befreien.

VERDAMMT NOCH MAL – Staat und Kirche sind hierzulande eigentlich getrennt und ich will den ganzen morschen, moralinsauren, molestierenden Machtanspruch nicht mehr länger mitfinanzieren.

Also auf zur BFG! Im Grundsatzprogramm finden sich herrliche Sätze, wie z.B.:

Humanist(inn)en tragen dazu bei, die Vielfalt der menschlichen Lebensformen als Bereicherung zu erfahren. Deshalb wenden sie sich gegen jede Diskriminierung auf Grund von ethnischer Abstammung, Geschlechtszugehörigkeit, nationaler oder sozialer Herkunft sowie auf Grund religiösweltanschaulicher Bindungen oder homosexueller Orientierung. Diese Vielfalt und die Toleranz ist Ausdruck von Freiheit in einer Gesellschaft

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet den Staat - trotz des Hinweises auf die "Verantwortung vor Gott" in der Präambel - zu religiös-weltanschaulicher Neutralität. Es schließt theoretisch die Privilegierung bestimmter Bekenntnisse aus. Die gesellschaftliche Wirklichkeit sieht anders aus. Durch die Übernahme von Ausnahmeklauseln aus vordemokratischen Zeiten in die Verfassung und Sondervereinbarungen mit dem Staat haben sich die Kirchen in Deutschland Privilegien gesichert, die weltweit einmalig sind. Daher tritt der Bund für Geistesfreiheit für folgende Forderungen zur Verwirklichung einer echten Trennung von Staat und Kirche ein

Sterben und Tod sind Teilaspekte des Lebens, die weder zu verdrängen noch zu idealisieren sind. Wir treten ein für das Selbstbestimmungsrecht des Individuums auch in der letzten Lebensphase, das das Recht auf den eigenen Tod einschließt.

Eine WOHLTAT!!!

Mittwoch, 1. August 2007

Mord, Vergewaltigung und Onanie!

Da ich gestern schon dabei war Vorurteile gerade zurücken, hier gleich der nächste Schlag:
Große Tümmler, die wahrscheinlich beliebtesten Meeresbewohner überhaupt, verlieren immer mehr ihren guten Ruf, den sie einer anatomischen Laune zu verdanken haben. Nämlich dem Smiley-Gesicht mit den nach oben gezogenen Mundwinkeln.

Das erkennt der tumbe Durchschnittsmensch gleich als „Lächeln“ während dem „böse“ Hai bedauerlicherweise vom lieben Gott übelst mitgespielt wurde: Die tief nach unten gezogenen Mundwinkel interpretiert der Homo Sapiens als gemein und daher gibt es weltweit kaum jemanden, der es irgendwie störend findet, daß jährlich viele Millionen Haie bestialisch getötet werden – vielfach werden sie zum Spaß geangelt, getötet, oder es werden ihm – der Mensch ist in seinen Foltermethoden erfindungsreich – die Flossen lebendig abgeschnitten und man wirft ihn zum qualvollen Verenden zurück ins Meer.

„Über 200 Millionen Haie sterben jährlich durch Menschenhand. 100 der 570 bekannten Arten gelten bereits als hochgradig bedroht, der berüchtigte Weiße Hai inzwischen sogar als biologisch ausgestorben. Eine Untersuchung der Universität von Halifax zeigt Rückgänge bestimmter Haiarten im Nordatlantik von 90 Prozent in den letzten sechs Jahren.“

Tut was dagegen! Z.B. beim Sharkproject.

Während aber die Tierschützer bei einem einzigen erstickten Delfin im Thunfischnetz Amok laufen und weltweit einen Nizza-Salat-Boykott durchdrücken konnten, weint den Haien niemand eine Träne nach. (Was ist eigentlich mit den Thunfischen???? Daß die getötet werden, stört wohl auch niemanden...)

Ein kleines Tümmler-update an dieser Stelle:

Delphine sind eine der ganz wenigen Tiere, die zum Spaß töten. Sie überfallen beispielsweise Schweinswale, killen sie und fressen diese aber nicht.

Männliche Delphine töten Babys, um deren Mütter schneller wieder begatten zu können. Die Begattungen sind dabei eher Gruppenvergewaltigungen, bei denen mehrere männliche Tiere Weibchen jagen, einzwängen und dann den GV erzwingen.

Der Geschlechtsdrang ist so groß, daß sie ihre 45 cm langen Penisse bei Abwesenheit von Weibchen in so ziemlich alles reinstecken was erreichbar ist. In den Delphinparks Floridas kam es sowohl zu sexuellen Attacken auf Menschen ( in dem Fall: KEIN MITLEID! Was sperren diese auch so ein Meerestier in ein winziges Becken!), als auch auf Abflussrohre und ähnliches!

Dienstag, 31. Juli 2007

Kleine Engelkunde


Im heiligen Jahre 2000 hat JayPi-Tu noch mal genau geregelt was es mit den flatternden Himmelswesen so auf sich hat. (Alle folgenden Informationen sind den Worten JPII’s entnommen, dokumentiert im Spiegel Nr 51 von 1999)
Da ich einer katholischen Familie entstamme wehre ich mich natürlich gegen die allgemeine Verweltlichung die lieben kleinen androgynen Flügel-Teenager.
Gehört sich doch nicht, daß man verkitschte Darstellungen dieser direkten Diener Gottes auf jede zweite Werbung druckt.
Ich fühle einen inneren Drang da mal ordentlich und systematisch aufzuklären:

- Gottes Heinzelmännchen sind nicht etwa adipös, sondern vielmehr sogar „leiblos“, was eine n schon mal beherzter zur Sahneschnitte greifen lassen mag

- Um aber gelegentlich auch mal zu würgen, foltern, kämpfen, mit lodernden Flammen zu werfen oder auch nur schlicht zu töten – eben das was der gemeine Engel hobbymäßig so tut nach Feierabend - können die lieben Kleinen sich auch mal „sichtbar machen“. Wie weiß man nicht so genau – ich stelle mir das so vor wie damals bei der Blendadent-Werbung und dem Zahnbelag, den man auch nur mit der roten Fernsehgeheimpille sehen konnte – Möglicherweise gibt es im Himmel ja genügend Zahnplaqueprobleme.

- Besonders rabiat ist Michael, sozusagen der Chef der „Hells Angels“. Papst Pius XII erhob 1950 unfehlbarerweise den Himmelsgendarm zum Patron aller christlichen Polizisten der Welt. Für die Soldaten ist der Erzengel Michael ohnehin zuständig - hat er doch ganz allein in einer finsteren Nacht 185 000 Assyrer hingemetzelt. Und siehe, so steht es im Zweiten Buch der Könige, morgens frühe lagen da „alles eitel tote Leichname“. Wie alle Engel ist auch Michael unsterblich, wirft keinen Schatten, braucht keinen Schlaf und hinterlässt niemals Fußspuren. Na wenn das nicht zu einem Einsatz bei den Heiligendammdemonstrationen qualifiziert!

- Die himmlische Gesellschaft ist keineswegs klassenlos. Sie kennt eine althergebrachte Hierarchie mit neun Rangklassen. Wie beim Raumschiff Enterprise mit den Knöpfen am Schlafanzugkragen, kann man den Dienstgrad der Engel an der Anzahl der Flügel erkennen. Der Prophet Jesaja hat überliefert, wie die Seraphim die aerodynamischen Probleme ihrer Sechsflügligkeit lösen: „Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie.“ (Zu dem Problem, warum spirituelle Wesen, eigentlich ja unabhängig von Raum und Zeit, überhaupt Flügel brauchen, geben weder der Papst noch seine Angelologen Auskunft.)

- Eine Sorte, die Cherubim, sind quasi die Taxifahrer des Himmels. Ungefähr mittelkastig – vier Flügel, aber auch vier Hände. Das konnte Prophet Hesekiel zweifelsfrei beobachten. Das erweist sich vor allem dann als praktisch, wenn sie mit Gottvater unterwegs sind. Denn die Cherubim, wie ihr Schöpfer wohnhaft im siebten Himmel, halten den Herrn mit ihren vielen Händen beim Start gut fest, und ab geht die Post, „schwebend auf den Fittichen des Windes“, wie es im Alten Testament heißt

- Karol Wojtyla beschreibt diese Hirten als Wesen mit „Vernunft und freiem Willen begabt wie der Mensch, aber in höherem Grad als er“. Etlichen hat das aber nicht geholfen. Sie haben sich, so bedauernd der Nachfolger Christi im Vatikan, „Herrscherrechte angemaßt“ und die „Ordnung alles Geschaffenen umzukehren“ versucht. Shit! Das konnte nicht gut gehen und wird von Gott auch nicht verziehen: Gefallene Engel verstieß er in die „finsteren Höhlen der Unterwelt“ und hält sie dort, wie Petrus weiß, „eingeschlossen bis zum Gericht“, dem Jüngsten.

Das ist also alles schon etwas kompliziert mit den Himmelsboten. Man soll sie durchaus als Schutzengel anbeten können, aber wenn man dann immer wieder auf Abwege geleitet wird, will auch wieder keiner Schuld sein. Die Kirche veränderte dazu schon ein paar mal die Position. Im vierten Jahrhundert verbot die Synode von Loadicea kurzerhand das Anbeten der Engel, aber das renitente Volk hielt sich scheinbar schon damals nicht an alle vatikanischen Ratschläge – so ähnlich wie heute mit den Kondomen. Schließlich knickte aber Rom ein: Die Synode von 745 warf den Erzengel Uriel kurzerhand aus dem Himmel; er stand unter Verdacht, ein Dämon zu sein. So was aber auch! Kein Benehmen. Immerhin kann man seit dem wieder gefahrloser alles Leiblose, das fliegt bebeten.

Hoffentlich finden wir dabei unseren richtigen Engel – nach katholischer Lehre hat nämlich JEDER Mensch – egal ob Katholik oder Buddhist - einen eigenen Schutzengel. Das sind also schon mal gute 6 Mrd. Der heilige Thomas von Aquin (1226 bis 1274) weiß zudem, daß auch jedes Tier einen eigenen Schutzengel hat – damit wird es natürlich etwas voll im Himmel – was’n Glück, daß die Jungs leiblos sind!
Ach ja: Damit hier keiner auf dumme Gedanken kommt: Wer im Himmel wohnt, ob als Engel von Anbeginn oder als Mensch, dessen Seele in die Ewigkeit aufgestiegen ist, der wird und bleibt ledig. Niemand, so hat Jesus seinem Apostel Matthäus verraten, wird nach der Auferstehung „freien noch sich freien lassen“. Schon deshalb, weil alle Engel geschlechtslos sind, jedenfalls nach Karol Wojtylas Erkenntnissen.
Also im Gegensatz zu dem Lotterleben, das islamische Märtyrer im Himmel erwartet, wird es für Christen doch reichlich lendenlahm zugehen.

Montag, 30. Juli 2007

Türkengang

Nun besitze ich seit 20 Jahren Autos und da ich mich wirklich nicht die Bohne dafür interessiere, wie die jeweiligen Karren zusammen geschraubt sind, in welche Öffnungen man welche Flüssigkeiten nachfüllt, oder gar wie viel Druck auf den Reifen zu sein hat, wird es bei irgendwelchen Defekten immer schlimmer als bei Zahnschmerzen. Unter Dentisten sind viele Algolagniniker, aber es gibt immerhin auch Vereinzelte, die vertrauenswürdig sind.

Bei Automechanikern ist das schon fast ausgeschlossen und in 20 Jahren bin ich bisher eigentlich nur verarscht worden. Das ungeschriebene Grundgesetz einer KFZ-Seele scheint zu sein, daß man stets dafür sorgen sollte, daß die Kunden maximal verärgert werden und ja nicht wieder kommen.

Hatten die Autohersteller eigentlich schon jemals Absatzprobleme? Vermutlich nicht, denn nach meinem Eindruck wurde stets alles unternommen, um Neukunden abzuschrecken, bzw wenigstens nach dem Autokauf dafür zu sorgen, daß man nie wieder kommt.

Aber was ich in der letzten Woche erlebt habe, ist ungefähr so verblüffend, wie GWB beim Analverkehr mit Osama zu überraschen:
Eine türkische Werkstatt, wo die Leute alle freundlich sind, ihre Versprechen halten und zudem noch allerlei Extratätigkeiten ausführen ohne Geld zu verlangen.

Dazu wurde mir angeboten mich nach Hause zu bringen....GONG GONG! Auf die Idee ist noch kein Mensch in einer deutschen Werkstatt gekommen – obwohl man ja offensichtlich kein Auto mehr hat, wenn man sein Eigenes dort stehen lässt.

Zudem wurden mir Getränke und ein Sitzplatz angeboten und als ich heute im Regen kam, blieb mir kaum Zeit den Motor auszumachen – schon kam ein freundlicher Mitarbeiter mit einem Regenschirm rausgeschossen, um mich die drei Meter bis ins Werkstatttor trocken zu geleiten!
Eins ist klar – und zwar wohin ich mich bei meinem nächsten Autoproblem wende.

Da habe ich gleich mal nachgesehen, wie das eigentlich generell so aussieht in Deutschland:
„Das Zentrum für Türkeistudien hat in einer neuen Untersuchung herausgefunden, dass über 60000 türkische Unternehmen in Deutschland existieren. Insgesamt werden weit über 300000 Menschen beschäftigt. Die Anzahl der Unternehmen hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. ......Zudem war Deutschland auch im Jahr 2006 wieder der wichtigste Handelspartner der Türkei. ......Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern betrug Ende 2006 ca. 23,5 Mrd. Euro. Die ersten Monate des Jahres 2007 verzeichnen eine weitere Steigerung.“

Tja, gut, daß so viele von den Jungs hier sitzen.

Wegen der Rente sowieso – immerhin trocknen dem gemeinen Teutonen ja die Testikel mehr und mehr aus und zum Arbeiten sind breite Schichten ohnehin nicht mehr geschaffen.
Das Projekt „deutsche Hartz IV’ler zum Spargelstechen“ ist ja nach einer anfänglichen Phase des mit aufgeblasenen Backen diesbezügliche Absichten via Sabine Christiansen zu verbreiten, stillschweigend eingeschläfert worden.
Will eben niemand. Die HartzIV’ler nicht, weil zufälligerweise leider alle gerade just in dem Moment einen prophylaktischen Hexenschuß erleiden, wenn dieses Ansinnen an sie durchgesetzt werden soll, weil die Arbeitsämter inktuös im Verwaltungsaufwand ersticken, um so etwas durchzusetzen und vor allem weil die Bauern einen deutschen Knoblauchpflücker oder Eisbergsalateinwickler buchstäblich noch nicht mal geschenkt nehmen wollen.

Eine dieser netten theoretischen Überlegungen, die praktisch leider nicht klappen, wenn auch Berliner Ämter schon Bück-Kurse für Sozialhilfekarrieren offerierten.
Wie sagte schon einst der tumbste Bundeskanzler aller Zeiten:
„Die Wirklichkeit ist eben anders als die Realität!“
Aber mal ehrlich – wozu der Aufwand? Das alles auszuhecken kostet ein Vielfaches von dem, das man an Hartz-Geldern sparen würde.
Also gebt doch den deutschen Couchkartoffeln lieber noch einen 200 €-Aufschlag und hofft, daß sie dann friedlich mit ihrem Hansa-Bierdosen vor Vera am Mittag dahindämmern, anstatt daß sie noch nörgelnd die Ernten zertrampeln. Und falls sie weiter aufmüpfig werden sollten, schlage ich noch eine monatliche Viagra-Packung vor – dann kommen die gar nicht mehr aus ihren Höhlen.

(Allerdings sollte man diese Viagrapillen unbedingt mit Kontrazeptiva versetzen....., sicher ist sicher!)

Sonntag, 29. Juli 2007

Lahmer Eintrag

Am Sonntag wird mein Körper in den standby-mode gesetzt und so werde ich hoffentlich ungestört 24 Stunden in vollkommener Starre verbringen können.

Ich werde mich auch nicht ärgern.

Nein, alles wird gut – auch wenn die verdammte Fortuna mich beim Lotto wieder ausgelachte und mir einen ordentlichen Tritt in die Weichteile verpasste.

Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs. 1111 Kicker- Weisheiten, hochsterilisiert von Arnd Zeigler.

Ich bin mir zwar nicht sicher, was der Layouter für Drogen genommen hat, aber vielleicht reichte das Lesen der Aussagen unserer nationalen Ballhelden des Rasens auch schon aus, um geistig deutlich zu retardieren.
Noch ein paar Sprüchlein aus diesem Buch, bevor meine Großhirnrinde allmählich plattgewalzt wird:

Mehmet Scholl: „Mich nerven Trainingslager: Weil ich am liebsten bei meiner Frau bin. Doch inzwischen bin ich genauso oft mit Helmer auf der Bude – aber immer mit dem Hintern zur Wand“

„Ich hatte sowieso nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das eine mal, als sie mit auf das Hochzeitsphoto wollte“

„Was mich in den letzten Tagen am meisten beschäftigt hat, ist meine Frisur – und die ist scheiße!“

Stefan Effenberg: „Die Situation ist aussichtslos aber nicht kritisch“

Matthias Sammer: „Wir brauchen Spieler, die auf dem Platz die Rute rausholen“

Olli Kahn: „Die Holländer sind vorne vom feinsten bestückt“

Thorsten Fink (über Bayerns Aufholjagd): „Wir wollen uns nacheinander einen nach dem anderen da oben runterholen“

KH Rummenigge: „Uli Hoeneß und Lothar Matthäus haben wieder normalen Verkehr miteinander“

Samstag, 28. Juli 2007

multimorbide Normalität

Mannomann, da will man gemütlich noch einen launigen Kommentar in den Blog setzen, kommt aber gegen die Absurdität der Wirklichkeit ohnehin nicht an.

Es gibt zwei Möglichkeiten für dieses Wochenende:
Entweder sich selbst mit einem Holzhammer auf den Kopf schlagen, bis es summt, oder man kann sich durch die Nachricht
en des Tages klicken – mit dem gleichen Effekt.

Amerika liefert für zusätzliche $ 60 Mrd Waffen in den Mittleren und Nahen Osten, damit es da friedlicher wird.
Während schon zwischen den eigenen Leuten –
zwischen Premier Maliki und US-General Petraeus im Irak mehr Streit als zwischen Kain und Abel ist.
Aber sehen wir das nicht so eng – sagte doch schon Augustinus (Kirchenlehrer): "Was hat man denn gegen den Krieg? Etwa daß Menschen, die doch einmal sterben müssen, dabei umkommen?"
Aber auch Luther wusste dazu weises beizutragen: „Man darf beim Soldatsein nicht darauf sehen, wie man tötet, brennt, schlägt, gefangennimmt, usw. Das tun die ungeübten, einfältigen Kinder- augen, die [auch] dem Arzt nicht weiter zusehen, als wie er die Hand abnimmt oder das Bein absägt, aber nicht sehen oder bemerken, daß es um die Rettung des ganzen Körpers geht. Ebenso muß man auch dem Amt des Soldaten oder des Schwertes mit männlichen Augen zusehen, warum es so tötet und grausam ist. Dann wird es selber beweisen, daß es ein durch und durch göttliches Amt ist und für die Welt nötig und nützlich wie Essen und Trinken.“

Merkel und Beck haben die bahnbrechende Idee für den Frieden in Afghanistan noch mehr deutsche Soldaten in den Sumpf zu beordern.
Wobei allerdings Flachpfeife
Verteidigungsminister Franz Josef Jung noch nicht mal genügend Schutzwesten zur Verfügung stellen kann - na gut; das kommt wohl auch völlig überraschend für ihn, daß die gebraucht werden könnten. Wer ahnt denn auch, daß so ein durchschnittlicher teutonischer Soldat in Kunduz andere Kleindungsbedürfnisse als bei einem Ballermann-Urlaub auf Malle??

Oder sehr lustig auch folgende Meldung:
Noch bis zwölf Stunden vor dem Start zur Raumstation ISS haben Nasa-Astronauten "erhebliche Mengen Alkohol" konsumiert - diese Vorwürfe hat jetzt die US-Raumfahrtbehörde bestätigt. In dem Nasa-Bericht finden sich noch weitere "Besorgnis erregende Asp
ekte".

Huuuiiiiiiii

Naja, macht ja nichts – falls die professionellen Alkoholiker ihre Jobs verlieren sollten, können sie ja immer noch bei Vattenfall als Reaktorfahrer anheuern.

Freitag, 27. Juli 2007

Meckern hilft nicht

Da muß ich mir doch immer wieder hämische Kommentare anhören über den demoskopischen Höhenflug der Merkel, die gerade als Pastellbonbon durch Bayreuth walkürt. Diesmal im Gegensatz zu letzten Jahr sogar vorab entfleckt – devot und katzbuckelnd wie man es von der Kanzlerzäpfchen-Presse gewöhnt ist
Der Hosenazug hat sich nun also einen kühlen Alptraum einer übergewichtigen und farbenblinden gerontologischen türkischen Brautjungfer gehüllt und präsidiert zur Freude aller Allroundlaien Deutschlands.

War gerade irgendwas zu regieren? Irak? Reformen? Afghanistan? EU?
Na ja,macht ja nichts, die CDU ist in der komfortablen Lage überhaupt die Regierungsgeschäfte schon mal bis 2009 ad acta legen zu können und gerade als Inkarnation der Zauderkünstler das Volk zu begeistern.

Denn es gibt ja die notorischen Erfolgsvermeider von der SPD, die sich nur mit Lafontaine streiten – ohne sich aber inhaltlich auf ihn einzulassen.

Eine No-win-Situation, in der die Sozis nur verlieren können:
Der böse Ex-Chef mit Napoleon-Allüren, Rachephantasien und dazu auch noch Rednertalent braucht nur die Finger in die Wunden zu legen:

Beispiel aus der Presse von heute:

Manager streichen 19 Prozent mehr ein als vor einem Jahr
Dickes Gehaltsplus für Deutschlands Spitzen-Manager: Die Vorstandsvorsitzenden der 30 Dax-Konzerne haben ihr Jahresgehalt durchschnittlich um 19 Prozent auf 4,6 Millionen Euro erhöht. Top-Verdiener ist Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit 13,2 Millionen Euro.

Während dessen steigen die Durchscnittsgehälter fast gar nicht und die Konzerne mit den sprudelnden Überschüssen feuern die Mitarbeiter was das Zeug hät.

Allianz: -5.700, Telekom: - 32.000, Airbus: - 3.700, Nokia-Siemens: -2.290, Bayer: - 1.500 Arbeitsplätze weg.
Kanzleramt und Wirtschaftsministerium ist das reichlich egal – wer sollte auch etwas dagegen unternehmen, sitzen doch die von der Lobby bezahlten Kapital-Speichellecker direkt in den Bundesministerien, tun dort ihre volksfeindliche Lobbyarbeit, während Merkel Opern guckt.

Mehr als 100 Beschäftigte von Unternehmen und Verbänden sitzen in Bundesministerien und arbeiten dort im Zweifelsfall an Projekten, die ihrem Arbeitgeber helfen. Das zeigt die neue Liste einer Anti-Lobby-Organisation - erstmals wird klar, wie umfangreich das Problem ist.

Also wenn das nicht Steilvorlagen für eine "LINKE" sind! Günstig für Oscar und Gregor - brauchen sie sich doch niemals einer Diskussion stellen, weil sie ja das allgemeine "Bähbäh"-Stigma der unseriösen Populisten haben.
Also keine Auseinandersetzung mit ihren Aussagen und schon gar nicht mit Gegenargumenten auffallen.
Das (SPD-)Volk läuft Ihnen zu, dem pfälzischem Vollbart flutschen die Anhänger schneller davon, als Speedy Conzales und wer kann sich ausruhen?
Die CDU - sie muß sich nicht mit lästigen sozialen Fragen und Reformen abärgern und der Koalitionspartner zerlegt sich selber.

Die Welt ist ungerecht.