TAMMOX IST UMGEZOGEN / AUS TAMMOX WURDE "TAMMOX-II"

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Mittwoch, 15. Februar 2012

Abschaum - IV


Zum Einstieg noch einmal in etwas ausführlicherer Version Michael Schmidt-Salomon über „religiöse Idiotie.“
 In seinem neuen, äußerst empfehlenswerten Buch „Keine Macht den Doofen“ räumt MSS ein,  der Begriff möge verletzend klingen, beschreibe aber andererseits eins der zentralen Probleme treffend:

Solange nämlich Religioten das Sagen auf unserem Planeten haben - und das haben sie leider, Mensch sei’s geklagt, in vielen Teilen der Welt -, sind alle Versuche, das Zusammenleben der Menschen vernünftiger, freier, gerechter zu gestalten, notwendigerweise zum Scheitern verurteilt. (Denken Sie nur an die muslimischen Extremisten in Somalia, die 2011 dringend benötigte internationale Hilfe für die hungernde Bevölkerung nicht zuließen.) Versuchen wir also angesichts der Bedeutung dieses Phänomens eine kurze Definition des religiotischen Syndroms:
Religiotie ist eine selten diagnostizierte (wenn auch häufig auftretende) Form der geistigen Behinderung, die durch intensive Glaubensindoktrination vornehmlich im Kindesalter ausgelöst wird. Sie führt zu deutlich unterdurchschnittlichen kognitiven Leistungen sowie zu unangemessenen emotionalen Reaktionen, sobald es um glaubensrelevante Sachverhalte geht. Bemerkenswert ist, dass sich Religiotie nicht notwendigerweise in einem generell reduzierten IQ niederschlägt: Religioten sind zwar weltanschaulich zu stark behindert, um die offensichtlichen Absurditäten ihres Glaubens zu erkennen, auf technischem oder strategischem Gebiet können sie jedoch (siehe Osama bin Laden) hochintelligent sein. Wie es „Inselbegabungen“ gibt (geistig behinderte oder autistische Menschen mit überwältigenden mathematischen oder künstlerischen Fähigkeiten), so gibt es offensichtlich auch „Inselverarmungen“ (normal oder gar hochintelligente Menschen, die in weltanschaulicher Hinsicht völlig debil sind). Religiotie sollte daher als „partielle Entwicklungsstörung“ verstanden werden – ein Begriff, den der Entwicklungspsychologe Franz Buggle schon vor Jahren vorgeschlagen hat, um die spezifischen Denkhemmungen religiöser Fundamentalisten zu erfassen.

Die weit überwiegende Anzahl der Bischöfe und Priester, die mir in TV und Internet begegnen, sind auf den ersten Blick schon extrem unsympathisch.
 Es ist für mich auch schwer vorstellbar, daß irgendjemand Kanaillen wie Krenn, Groer, Laun, TVE, Overbeck, Meisner, Mixa, Ratzinger, Wölki und Co nicht persönlich abstoßend findet.

Da stimmt das atheistische Weltbild, wenn diese Typen ihre menschenverachtenden Botschaften unter das Volk bringen.

Aber was ist mit Geistlichen, die eigentlich ganz nett wirken und von denen man auch annehmen kann, daß sie einigermaßen intelligent sind?
Selbst ausgewiesene Kirchenkritiker, die ich bewundere - Hans Küng oder Uta Ranke-Heinemann - sind Mitglied der RKK und glauben an Gott. Bischof Gaillot und Eugen Drewermann sind Geistliche der RKK. Und wie landet ein selbstbewußter, hochgebildeter Schwuler wie David Berger zwischen hochgradig homophoben konservativen Klerikern?
Es gab im 20.Jahrhundert sogar zwei Päpste, nämlich Giovanni XXIII und JP-I, die ich ausgesprochen nett finde. 
Und Altbischof Franz Kamphaus ist doch ein absolut altruistischer, ehrenwerter Mann!
Andere hochrangige Katholen, wie Zollitsch oder Lehmann wirken auf ihre jovial-gemütliche Art auch nicht übermäßig abstoßend.
Wieso kommen Berger und Küng nicht zu der schlichten Erkenntnis, daß das ganze Gott-Konzept Humbug ist, um die Menschen abhängig und fügsam zu machen?
Wieso sparen sie sich nicht die Kirchensteuern?

Zur Klärung dieser Frage bin ich MSS außerordentlich dankbar für die Einführung des Begriffs „Inselverarmung“ (normal oder gar hochintelligente Menschen, die in weltanschaulicher Hinsicht völlig debil sind).

Mein Lieblings-Religiot ist aber immer noch Regensburgs Bischof Gerhard Ludwig Müller, der durch und durch und in jeder Hinsicht abstoßend ist. 
Er hat eine unangenehme Visage, hasserfüllte Augen, sorgte persönlich dafür, daß Kinderficker-Priestern neue Kindern zum Ficken vorgesetzt wurden und diffamierte und drangsalierte anschließend auch noch die Opfer!

Nicht ohne Grund habe ich dem Abschaum-Bischof als einzigem bisher eine eigene Posting-Reihe gewidmet, in der ich viele seiner widerlichen Aussagen, Taten und Charakterzüge darstellte.




Während andere Katholen-Fürsten ernsthaft ein bißchen beschämt darüber sind, wie viele Kinder in Heimen, Sakristeien, Beichtstühlen und Schlafsälen von Priestern missbraucht wurden, gehört Müller zu der hardcore-Fraktion à la Kreuznet, die von einer „Hoax“ sprechen, von Jagd auf die Kirche.
Der Regensburger Oberhirte ist aber nicht nur in seinem Bistum und bei seinen Pfarrern regelrecht verhasst - nein sogar seine Brüder im Amte gruseln sich vor dem polternden Zweimeter-Mann der Bösartigkeit.

Gerhard Ludwig Müller ist in vielerlei Hinsicht in Regensburg vollkommen unübersehbar - nicht nur weil er zwei Meter groß ist.
Er ist der vermutlich autokratischste unter den deutschen Bischöfen, der mit Leidenschaft seine Mitarbeiter desavouiert, die er für nicht absolut folg – und fügsam hält.
Die SZ schrieb jüngst über ihn:
Viele Bischöfe verdrehen regelrecht die Augen, wenn die Rede auf den Amtsbruder aus Regensburg kommt.
Harsch und grob beharrt er stets so unnachgiebig auf seiner Autorität, daß nicht nur fast alle seine Untergebenen entsetzt sind, sondern inzwischen auch nicht gerade als liberal bekannte Gestalten wie Kardinal Wetter öffentlich auf eine Distanzierung bestehen.

 Stefan Aigner erinnerte letzte Woche noch einmal daran wie außerordentlich schäbig sich Bischof Müller gegenüber den traumatisierten Opfern priesterlicher Gewalt äußert.

„Wir haben keinen umfassenden Missbrauchskomplex, sondern wir haben verteilt über Jahrzehnte Einzelfälle – die schauen jetzt aus wie ein monolithischer Block.“
Es bemerkenswert, dass gerade Müller so etwas sagt. Was sind „Einzelfälle“? Und wie viele „Einzelfälle“ braucht es, um von einem Komplex sprechen zu dürfen? Es wäre schön, diese Frage anhand genauer Fakten diskutieren zu können.
Doch just in der Diözese Regensburg ist das nicht möglich. Hier geizt man mit Informationen zu diesen „Einzelfällen“. Beispiellos. Keine Diözese ist so verschwiegen.
Nach wie vor gibt es keine konkreten Zahlen zu Tätern und Opfern. Man hört nichts über Entschädigungsanträge oder eventuelle Auszahlungen.
Der „Zwischenbericht“, den Müllers Sprecher Clemens Neck (einigen ausgewählten Journalisten) vor etwa einem Jahr vorgestellt hat, ist eine Frechheit. Ein knapp gehaltenes Dokument voller Allgemeinplätze, ohne jede Offenheit. Ganz anders handelt beispielsweise die Erzdiözese München.
Nicht, dass Priester Kinder und Jugendliche vergewaltigt, geprügelt und gedemütigt haben, ist dessen Kern, sondern das bewusste Verschweigen dieser Straftaten. Das Versetzen der Täter.
In der Diözese Regensburg wurden allein zwischen dem Jahr 2000 und 2007 drei Fälle öffentlich, in denen die Diözese nicht durch übermäßigen Eifer beim Schutz von Kindern aufgefallen ist. 
[…] Hier wurden mehrfach kriminelle Priester erneut auf Kinder und Jugendliche losgelassen. Auch unter Müllers Verantwortung.

Bischof Müller ist der Bodensatz des deutschen Episkopats - gegen ihn wirken sogar Prügel-Mixa und Homohetzer Overbeck wie freundliche Gesellen.

Selbst ein Papst mit lediglich winzigen, rudimentären Resten von Anstand würde so einen Oberhirten wie Müller aus dem Verkehr ziehen und ihn exkommunizieren.
 Allerdings sucht man Anstand sicher vergeblich in der römischen Kurie und so kommt es passend zur Närrischen Zeit in Bayern zu einem vorgezogenen Aprilscherz der Extraklasse:

Bischof Müller scheint tatsächlich beste Chancen zu haben demnächst den zweitwichtigsten Posten in der 1,2 Milliarden Mitglieder zählenden RKK zu bekommen. 
Chef der heiligen Inquisitionsbehörde! 
Den Posten also, der heute euphemistisch „Präfekt der Glaubenskongregation“ genannt wird und den Joseph Ratzinger selbst 25 Jahre innehatte.

Die Regensburger sind hin und her gerissen - einerseits würden sie alles dafür geben Müller loszuwerden, andererseits würde er als Quasi-Vizepapst über eine enorme Macht verfügen.

Der konservative Kirchenmann gilt als Hardliner unter den deutschen Bischöfen. Bei der Kirchenbasis wird er teilweise sehr kritisch gesehen.
„In Rom richtet er womöglich noch mehr Schaden an als in Regensburg“, sagt die Regensburger Vorsitzende der Vereinigung „Wir sind Kirche“, Sigrid Grabmeier. Sie befürchtet, die katholische Kirche werde mit steigendem Einfluss Müllers restriktiver und rückwärtsgewandter werden.
Theologisch liege Müller ganz auf der Linie des Papstes, meint „Wir sind Kirche“-Sprecher Christian Weisner. Es sei aber die Frage, ob dieses sehr traditionelle Kirchenverständnis in die heutige Zeit der katholischen Weltkirche passe und zukunftsfähig sei.

Ist Ratzinger nicht großartig?

Keiner hat bisher vermocht die Katholiken schneller aus der Kirche zu treiben als er. 
Benedikt ist der größte Garant des atheistischen Erfolges.
 Mit der Megabeförderung eines Kinderfickerschützers mit Fußpilz-artigen Sympathiewerten, könnte der Papst weitere Millionen entsetzte Gläubige aus der RKK treiben.

Die Süddeutsche Zeitung rät dem Regensburger Rabulisten allerdings noch nicht die Möbelwagen zu bestellen; es gäbe im Vatikan auch Widerstände gegen die Personalie Müller.
Hautgrund: Der ultrakonservative Rechtsaußen des deutschen Episkopats ist der Kurie noch zu liberal!

Bishop Alvarez said that there are children who want to be abused:

Den Holocaustleugnern um Richard Williamson wird im Vatikan der rote Teppich ausgerollt und falls irgendwelche Opfergruppen um Gehör bitten, ist das auch nur Blabla. 
Papst Benedikt XVI. hatte bei den Osterfeiern 2010 in Rom zu den Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche geschwiegen. 
Der Dekan des Kardinalskollegs, Angelo Sodano, betonte zu Beginn der Ostermesse 2010  das "Volk Gottes" lasse sich nicht vom "Geschwätz des Augenblicks" beeindrucken.

Zwischen solchen Typen wirkt selbst Müller ein bißchen lasch.

In Deutschland mag er der Krawallbischof sein, der sich ständig mit den Reformern von 'Wir sind Kirche' oder mit den katholischen Verbänden streitet, die Medien beschimpft, Konflikte auf die Spitze treibt. In Rom gilt so etwas schlimmstenfalls als lässliche Sünde. […]
Müller [hat] mächtige Gegner in der Kurie: die Konservativen. 
[…] Sie misstrauen seiner Universitätstheologie und seinem Eintreten für das deutsche Kirchensteuersystem. Sie ärgert die Härte, mit der Müller gegen die traditionalistische Piusbruderschaft vorgegangen ist, die in Zaitzkofen in seinem Bistum ein Priesterseminar unterhält. Und so tauchen in den italienischen Medien Berichte auf, die Müller als gefährlichen Linken darstellen.
(Matthias Drobinski 15.02.12)

Bei Kreuznet und in der Römischen Kurie sieht man offenbar alles, was nicht voll auf NPD- und Piusbruderschaftlinie ist, als linksextremistisch an.

Sonntag, 12. Februar 2012

Althergebrachtes


Die heutige Jugend nennt Dämonen, Vampire und Geister in einem Atemzug.
Sie sind vertraut aus Film und Fernsehen. Buffy, Angel, True Blood, Bella & Edward: Draculas bis zum Abwinken.
Die etwas ältere Generation kann das nicht verstehen. 
Was ist das mit diesem Dämonen- und Phantasy-Wahn heutzutage? Können sich diese modernen Drehbuchautoren nicht mal was anderes ausdenken? Ist nicht mal langsam gut mit dem neumodischen Kram?

Nö.

Der Kram ist nämlich nicht neu, sondern uralt.
„Die Lehre der katholischen Kirche zum Bösen ist seit Jahrhunderten unverändert“, erläuterte der Theologieprofessor Barrajón.

Barrajón kennt ihr nicht? Macht nichts, erkläre ich euch:

Pedro Barrajón, Exorzistenausbilder ist Professor für Bioethik, Rektor des Päpstlichen Athenäums Regina Apostolorum, korrespondierendes Mitglied der Päpstlichen Theologischen Akademie und Leiter eines vatikanischen Kurses für angehende Exorzisten.

Gott schuf nicht nur Menschen, Schlangen, den Hirschhornkäfer und die Runkelrübe, sondern auch Geister.
Die Geister unterteilen sich wiederum in Engel, Dämonen und Teufel.

Und um auch das vorweg zu nehmen: Gott schuf das Böse, weil er so gut ist und uns die Wahl lassen wollte.
So ein Altruist!

Barrajón: Er hat alles geschaffen. Nach christlicher Tradition sind Dämonen und Teufel gefallene Engel. Es sind Engel, die gegen Gott revoltiert haben und weiter rebellieren seit Beginn der Schöpfung.

Welt Online: Wie konnte Gott das Böse dann überhaupt je zulassen?

Barrajón: Unserer Freiheit zuliebe! Das Böse ist notwendig an das Geschenk der Freiheit geknüpft. Gott hat den Menschen frei geschaffen. In der Abwägung zwischen der Zulassung des Bösen und der Gabe der Freiheit hat er sich für die Freiheit entschieden. Ohne die Möglichkeit der freien Wahl zum Guten oder Bösen gibt es keine Freiheit.
Das heißt: Gott schätzt die Freiheit höher als all unsere Sünden. Tiere sind nie böse - sie sind aber auch nie frei. Mit der Freiheit hat Gott uns über die Tiere erhoben.

Welt Online: Wie müssen wir uns die reinen Geister vorstellen?

Barrajón: Sie haben Willen. Sie haben Intelligenz. Aber sie haben keine Sinne. Sie haben keinen Körper.

Der Exorzismus ist ebenfalls keine etwas überdramatisierte Horror-Vorstellung aus Splatterfilmen, sondern seit Jahrhunderten Realität. 
Kein Geringerer als Jesus selbst verlangte Dämonen auszutreiben.
Der Exorzismus ist Befreiungsdienst vom Einfluss des Bösen, den Jesus Christus ausgeübt und mit dem Er seine Jünger mit diesen Worten betraut hat: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!“ (Mt 10:8).

 Papst Ratzinger findet es super und hat während seines Pontifikats selbst ein bißchen exorziert.

Das berichtet der Vatikanische Chef-Exorzist Gabriele Amorth in seinem neuen Buch „Der letzte Exorzist“, aus dem ein italienisches Magazin Auszüge veröffentlichte.
Zwei von Dämonen und Teufeln Besessene rasteten während der Generalaudienz 2009 in Rom regelrecht aus.

Den Auszügen zufolge wurden die beiden Männer, die nur mit ihrem Vornamen Giovanni und Marco genannt wurden, immer erregter, während sie bei der Audienz auf die Ankunft des Papstes warteten. Zwei Helferinnen hatten die Männer auf den Petersplatz gebracht, wo sie sich auf den Plätzen für Behinderte einrichteten, berichtete Amorth.
Der Schilderung des katholischen Priesters zufolge, warfen sich die Männer auf den Boden, schlugen die Köpfe auf die Erde und begannen zu brüllen, als Benedikt XVI. sich in seinem Jeep näherte. Als der Papst seinen Arm zum Segen erhob, habe die Männer ein Schlag getroffen, der sie drei Meter zurückgeschleudert habe. Anschließend hätten sie sich beruhigt.

Ein Teufelskerl, dieser Ratzinger-Sepp! Was der alles vermag!

Deutsche wissen eben wie man den rechten Arm wirkungsvoll ausstreckt.

Dämonen loszuwerden ist in der Regel schwieriger und erfordert eine lange Ausbildung.

In der Piusbruderschaft, den von Ratzi umworbenen holocaustleugnerophilen Homophoben gehört die Weihe zum Exorzisten immer noch zu den normalen niederen Weihen auf dem Weg ins Priesteramt.
Folgerichtig hat der Leiter des Priesterseminars der Bruderschaft, Pater Stefan Frey letzten Donnerstag sechs Studenten zu Exorzisten geweiht.

Bei einem Exorzismus sollen nach katholischer Lehre Dämonen und Geister vertrieben oder ferngehalten werden. Die Kirche beruft sich dabei auf Jesus Christus selbst, der laut den Evangelisten auch Dämonen ausgetrieben hat. „Von ihm hat die Kirche Vollmacht und Auftrag, Exorzismen vorzunehmen“, heißt es im Katechismus der katholischen Kirche.

Wer führt Exorzismen aus? Was ist ein Exorzist?

Die Autorität der Sakramentalie und der Charakter des Exorzismus verlangen vom Exorzismusdienst, dass er so ausgeführt wird, wie Jesus seine Jünger belehrt hat: im Geist des Gehorsams und gemäß der Kirchenpraxis. Der Exorzist in der Kirche ist entweder Ortsbischof oder ein von ihm designierter Priester, der eine spezielle Genehmigung für die Exorzismenausführung bekommt.

Verlauf des Exorzismus

Die Sakramentalie des Exorzismus wird gemäß den Anordnungen vom Rituale Romanum gespendet. Die Exorzismen finden an einem abgeschiedenen Platz statt, z.B. in einer Kapelle oder in einem entsprechenden Raum, wo sich gewöhnlich Bilder von Gekreuzigtem Heiland, Unserer Lieben Frau und Engeln befinden. Außer dem Priester-Exorzist können am Exorzismus die Priester und Laien teilnehmen, die die Aufgabe haben, in Intention der besessenen Person zu beten und dem Priester – falls es nötig wird – zu helfen. Sie dürfen aber keine Exorzismusformel aussprechen.

Zum Glück haben die Guten die Jungfrau Maria auf ihrer Seite - denn noch nicht mal Geister oder Dämonen wagen es sie zu beleidigen.

Barrajón: Am Ende sagt der Priester zu dem Dämon: Geh weg! Verschwinde! Meistens antwortet der Dämon dann zuerst: Nein. Ich will nicht. Er rebelliert und revoltiert. Manchmal sagt er: Du hast keine Macht über mich. Du bist ein Nichts für mich. Nach und nach läßt dann sein Widerstand nach. Meistens geschieht dies nach Anrufungen der Gottesmutter, die dafür sehr wichtig ist. Kein Dämon wagt jemals, sie in einem Exorzismus zu beleidigen. Nie.

DIE WELT: Hat er vor Maria mehr Respekt als vor Gott selbst?

Barrajón: Offensichtlich. Sonst werden alle beleidigt: die Priester, alle, die zugegen sind, die Bischöfe, der Papst, sogar Jesus Christus, doch nie die Jungfrau Maria. Es ist ein Mysterium.

Rätsel über Rätsel.....

Da wir nun wissen, wie man das Böse loswird, bleibt noch die Frage woher das Böse überhaupt kommt.

Dazu komme ich noch einmal auf Professor Barrajón zurück, der als absoluter Experte erklären kann woher Geister und Dämonen stammen.

Im Interview mit dem einzigen noch schwerer religiotischen Journalisten als Matthias Matussek, nämlich Springers Vaticanisti Paul Badde, erhellte Barrajón meinen Geist.

Nach christlicher Tradition sind Dämonen und Teufel „Engel, die gegen Gott revoltiert haben und weiter rebellieren seit Beginn der Schöpfung“. Gott habe das Böse „unserer Freiheit zuliebe“ zugelassen, denn „ohne die Möglichkeit der freien Wahl zum Guten oder Bösen gibt es keine Freiheit“. Wurden die Engel geschaffen, dann wurden „folglich auch gefallene Engel“ geschaffen, „folglich auch die Hölle. Es ist keine Selbstschöpfung. Die Hölle ist auch kein Platz, es ist ein Zustand. Es ist der Zustand, in dem die Dämonen zu sich selbst finden: in ihrem Haß gegen Gott“.

Wie bemerkt man, daß ein echter Dämon am Werk ist, der nur von einem Katholischen Priester ausgetrieben werden kann?
Wenn ein Mensch verwirrt wirkt, könnte er ja auch ganz normal verrückt sein, oder eine schlechten Trip geschluckt haben.

Barrajón: Der neue Ritus des Exorzismus faßt die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Das Deutlichste ist für mich als Priester die tiefe Aversion gegen heilige Objekte, wie das Kreuz, der Rosenkranz oder Kreuzzeichen. Auch die Aversion gegen das Wort Gottes, bei deren Lektüre solche Personen ganz nervös werden. Weniger wichtige Kennzeichen sind übernatürliche Fähigkeiten, die diese Personen plötzlich entwickeln können. Daß sie Fremdsprachen sprechen, die sie nie gelernt haben. Daß sie sogar levitieren: daß sie schweben und die Schwerkraft überwinden können. Manchmal werden sie unerklärlich stark und gewalttätig.
(Welt 03.02.12)

Vielleicht sollten sich die konservativ-frommen Elterninitiativen, die für Verbote blasphemischer Werke wie „Harry Potter“ oder „Biss zum Abendbrot“ noch mal vergegenwärtigen, welche Splatterstories Kirche und Bibel lehren.

Dienstag, 7. Februar 2012

Rausschmiß



Was haben Uwe Benneter, Karl-Heinz Hansen, Ibrahim Böhme, Klaus Ernst, Detlev von Larcher und Thilo Sarrazin gemeinsam?

Sie alle sind prominente SPD-Politiker, gegen die ein Parteiausschlussverfahren durchgeführt wurde. Nur Sarrazin konnte sich (sogar zweimal) als Parteimitglied halten; begünstigt durch die Tatsache, daß die SPD-Bevollmächtigte Andrea Nahles war. 
Die Generalsekretärin ist bedauerlicherweise so auf den Kopf gefallen, daß es ihr noch nicht mal gelänge einen NSU-Skinhead auszuschließen, der mit brennenden Molotowcoctails beim Parteigericht erschiene.

In dieser Hinsicht ist Nahles verlässlich:
Welche Aufgabe auch immer man ihr überträgt; sei es die Parteireform, Schaffung eines Online-Auftritts der SPD, Mitgliederwerbung oder gar Attacken gegen die politischen Gegner; sie versemmelt alles. Ihr ist noch nie etwas gelungen.

Wieso fliegt man aus der SPD?

Weil man die Partei schädigt.

Hansen hatte zum Beispiel als Bundestagsabgeordneter Ende der 70er und Anfang der 80er Helmut Schmidts Politik, insbesondere den NATO-Doppelbeschluss kritisiert und sprach sich vorher gegen die berüchtigten Berufsverbote (Motto: „WENIGER Demokratie wagen!“) aus.
Eine schwierige Situation. 
Obwohl ich in der Sache auch eher bei Hansen und weniger bei der damaligen Parteilinie bin, sehe ich ein, daß die Partei sich nicht leisten konnte bei knappen Mehrheitsverhältnissen einen Mann zu halten, der ständig gegen die eigene Regierung schoss.

So sachlich und konstruktiv inhaltliche Kritik sein kann; sie ist gleichzeitig auch eine enorme parteipolitische Munition für die Opposition.
Und was wäre gewonnen, wenn die CDU an die Macht käme?

Klaus Uwe Benneter, aka „Benni Bürgerschreck“, 1974-1977 Juso-Bundesvorsitzender, piesackte die Partei, indem er die darüber orakelte, ob die Jusos überhaupt Teil der SPD sein müßten.
Ihre gesamte Nachwuchsorganisation von der Partei kappen zu wollen, kann man mit wenig Phantasie als „parteischädigend“ ansehen.

Klaus Ernst gründete noch als Parteimitglied der SPD-Bayern die WASG, also de facto eine Konkurrenzpartei. 
Auch seinen Parteiausschluss (2004) halte ich für folgerichtig.

Detlev von Larcher, SPD-Bundestagsmitglied von 1990-2002 und eins der ersten attac-Mitglieder hatte durchaus ehrenvolle Motive. Aber als er 2007 zur Wahl der LINKEn aufrief, schädigte er natürlich seine eigene Partei und flog richtigerweise aus der SPD.

Ganz ähnlich verlief die Abnabelung bei Wolfgang Clement, der allerdings statt nach links nach rechts driftete und noch als SPD-Mitglied 2008 gegen die SPD-Hessen Wahlkampf machte und zur Wahl der FDP aufrief. In einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag warnte er die Leser ausdrücklich vor einer Wahl der SPD.

Ein starkes Stück, wie ich meine, ist das, wenn ein sehr prominentes SPD-Mitglied, ehemaliger MP des größten Bundeslandes und später SPD-Superminister im Kabinett Schröder, ausgerechnet bei SPRINGER zur Wahl der FDP aufruft.
Möglicherweise hat Clement damit Roland Koch die Macht gesichert.

Einen Tag, nachdem ihm das SPD-Schiedsgericht am 24.11.2008 eine scharfe Rüge erteilt hatte, trat Clement, der sich zunächst gegen seinen Austritt gestemmt hatte, selbst aus. 
Unmittelbar vor der Bundestagswahl 2009 kündigte der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfahlen im Bonner General-Anzeiger an, den an seinem Wohnort Bonn als Direktkandidat antretenden Guido Westerwelle zu wählen.

Damit hatte Clement nicht nur bewiesen zu Recht kein SPD-Mitglied mehr zu sein, sondern auch, daß erhebliche Zweifel an seiner geistigen Gesundheit bestanden.
Westerwelle zu wählen, war ja eine brillante Strategie. Hat Deutschland unheimlich gut getan.

Leicht wird aber niemand aus der Partei ausgeschlossen; man kann schon viel Blödsinn reden, ohne behelligt zu werden. Erst wenn man massiv der eigenen Partei schadet, geht es einem an den Kragen.

 § 6     Unvereinbarkeit
Unvereinbar mit der Mitgliedschaft in der SPD ist die gleichzeitige Mitgliedschaft in einer anderen konkurrierenden politischen Partei oder Wählervereinigung, Tätigkeit, Kandidatur oder Unterschriftsleistung für eine andere konkurrierende politische Partei oder Wählervereinigung, Kandidatur gegen die von der zuständigen Parteigliederung bereits beschlossene Nominierung für ein öffentliches Amt oder Mandat.

Vor dem Parteiausschluss gibt es ein recht kompliziertes „Parteiordnungsverfahren“

§ 35   Parteiordnungsverfahren
Gegen ein Mitglied, das gegen
1. die Statuten oder
2. die Grundsätze oder
3. die Ordnung der Partei verstößt,
kann ein Parteiordnungsverfahren durchgeführt werden. Gegen die Grundsätze der SPD verstößt insbesondere, wer das Gebot der innerparteilichen Solidarität außer Acht lässt oder sich einer ehrlosen Handlung schuldig macht. Gegen die Ordnung der Partei verstößt insbesondere, wer beharrlich Beschlüssen des Parteitages oder der Parteiorganisation zuwider handelt.
In dem Parteiordnungsverfahren kann erkannt werden auf:
1. die Erteilung einer Rüge,
2. die zeitweilige Aberkennung des Rechts zur Bekleidung
einzelner oder aller Funktionen (§ 11 Abs. 1) bis zur Dauer
von drei Jahren,
3. das zeitweilige Ruhen einzelner oder aller Rechte aus der
Mitgliedschaft bis zur Dauer von drei Jahren,
4. den Ausschluss aus der Partei.
Auf Ausschluss kann nur erkannt werden, wenn das Mitglied vorsätzlich gegen die Statuten oder erheblich gegen die Grundsätze oder die Ordnung der Partei verstoßen hat und dadurch schwerer Schaden für die Partei entstanden ist. Wer aus der Partei ausgeschlossen wurde, darf nicht länger in Gliederungen und Arbeitsgemeinschaften mitarbeiten.
Der Antrag auf Durchführung eines Parteiordnungsverfahrens kann von jeder Gliederung (§ 8 Abs. 1) und dem Parteivorstand bei der Schiedskommission des Unterbezirks, dem das betroffene Mitglied angehört, gestellt werden.
 (…)

§18: Verhängung von Sofortmaßnahmen
In Fällen, in denen eine schwere Schädigung der Partei eingetreten oder mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist und das Parteiinteresse ein schnelles Eingreifen erfordert, können sowohl der zuständige Bezirksvorstand als auch der Parteivorstand das Ruhen aller oder einzelner Rechte aus der Mitgliedschaft für längstens drei Monate anordnen. Der Beschluss über die Anordnung ist mit einer Begründung zu versehen und dem oder der Betroffenen zuzustellen.

Wenn ich mir die Regelungen für einen Parteiausschluss vergegenwärtige, gibt es eine Person, die dringend einem Parteiordnungsverfahren unterzogen werden muß:

Generalsekretärin Nahles!

Sie opponiert hartnäckig gegen das „Gebot der innerparteilichen Solidarität“ indem sie die laizistischen Mitglieder beschimpft, diskriminiert und in ihren Meinungsäußerungen behindert.

Nahles macht „sich einer ehrlosen Handlung schuldig“, indem sie konsequent den mehrfach in Den Haag wegen der sexuellen Misshandlung an mindestens 100.000 Kindern angeklagten Hauptverantwortlichen Joseph Ratzinger bejubelt und unterstützt.

Nahles, die sich heute in der FAZ auch noch gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gestellt hat, in dem sie die Trennung zwischen Staat und Kirche ablehnt, verstößt damit aber auch gegen den Geist des SPD-Parteiprogrammes.

Bejubelt wird sie für ihre staatsklerikalen Verwirrungen von Radio Vatikan, Holocaustvergleicher Meisners „Domradio“ und Jesus.de.

In der aktuellen Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) verteidigt sie das Verbot eines laizistischen Arbeitskreises innerhalb ihrer Partei.
Wer Religionen und ihre öffentliche Wirkung aus einer Gesellschaft ausklammern wolle, sperre auch deren "friedensstiftendes und integrationsförderndes Potenzial" aus, schreibt Nahles in der FAZ. Nicht der Glaube selbst sei ein Problem für Europa, "sondern die Annahme, dass nur säkulare Gesellschaften demokratische Gesellschaften sein können". So sei für Nahles etwa nicht erkennbar, wie ein strikter Laizismus besser in der Lage sein solle, den Islam zu integrieren.
Mit ihrem Kommentar will Nahles all jenen antworten, die in dem letztjährigen Verbot eines offiziellen laizistischen Arbeitskreises der SPD eine Privilegierung der Kirchen durch die Partei sehen.
 

Ich fasse es nicht!
Das ist schon hardcore-Religiotie. Nahles hat mindestens acht Admiral.

Nahles wendet sich gegen eine „Rückkehr zur alten, antiklerikalen Haltung der SPD“. Eine „Rolle rückwärts in das Zeitalter der Ideologien“ dürfe und werde es nicht geben, erklärt die Generalsekretärin mit Blick auf die parteiinterne Debatte um die religionspolitische Ausrichtung.
[…] Starke Überzeugungen blieben „auch da wirksam, wo man die Augen vor ihnen verschließt. Und wenn ein Teil der Bevölkerung zentralen Werten der Gesellschaft die Zustimmung verweigert, entsteht für den Zusammenhalt der Gesellschaft ein ernsthaftes Problem“, hebt die SPD-Politikerin hervor.

Weiß Nahles eigentlich was ihre heißgeliebte Kirche zur Gleichberechtigung von Frauen, zum Selbstbestimmungsrecht und zur Diskriminierung Homosexueller zu sagen pflegt???


Mit dem SPD-Programm befindet sich der Katechismus der Katholischen Kirchen auf Kollisionskurs!

6. Die gleiche Würde aller Menschen ist Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik.

10. Die Unteilbarkeit und universelle Geltung der Menschenrechte ist für uns nicht verhandelbar. Nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts schafft internationale Sicherheit.

24. Wir wollen, dass Frauen und Männer gleiche Rechte und Chancen haben – nicht nur auf dem Papier, sondern im täglichen Leben. Wir wollen eine gleichberechtigte und gerechte Teilhabe von Frauen und Männern an existenzsichernder Erwerbsarbeit. 

25. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleich, frei und solidarisch miteinander leben können. Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.

38. Wer Vollzeit arbeitet, soll mit dem Lohn auch seinen Lebensunterhalt bestreiten können. Wir kämpfen für Existenz sichernde Mindestlöhne in Deutschland und Europa. Sie müssen tariflich und gesetzlich durchgesetzt werden. Unser Ziel bleibt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, für Frauen und für Männer.

In der Langfassung wird ausdrücklich auf die „Allgemeinen
Erklärung der Menschenrechte“ verwiesen, welche der Vatikan ablehnt.
Das Kinderschutzalter im Vatikan liegt bei 12 Jahren. Sexueller Verkehr mit 13-Jährigen ist also möglich.
Das kann ja wohl nicht im Ernst irgendein SPD-Politiker gutheißen?

  „Frei und gleich an Würde und Rechten“, wie es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt, soll jeder Mensch sein Leben in Gemeinschaft mit anderen selbst bestimmen können. Wir streben eine Gesellschaft der Freien und Gleichen an, in der jeder Mensch seine Persönlichkeit in Freiheit entfalten kann, ohne die Würde und Freiheit anderer zu verletzen. Wir widersetzen uns jeder Form der Diskriminierung.  Die Würde des Menschen ist unabhängig von seiner Leistung und seiner wirtschaftlichen Nützlichkeit. Darum ist die Gesellschaft bei Behinderung, im Alter, am Lebensanfang und am Lebensende zum Schutz der Menschenwürde besonders verpflichtet.

Nahles verstößt aber nicht nur gegen eine Reihe von Grundsätzen der SPD, sondern erwirkt  „schweren Schaden für die Partei“, indem sie immer mehr Parteimitglieder (wie mich zum Beispiel) dazu zwingt die Partei zu verlassen.

Zum Mitschämen, diese Frau!

Ich rege hiermit ein Parteiordnungsverfahren gegen die Generalsekretärin an!

Freitag, 20. Januar 2012

Brainwashing.

Heute war ich beim Augenarzt und steckte im Wartezimmer mit zweien dieser Klischee-Kinder fest, die von Monika Gruber als „Pablo-Herodes“ charakterisiert, die von taz-Redakteurin Anja Maier in „Lassen sie mich durch, ich bin Mutter!“ portraitiert werden.
Unangenehm und nervtötend, diese kleinen halslosen Ungeheuer mit den schrillen Stimmen in Achterdeck-Phonstärke.

Allerdings hatte ich auch Gelegenheit den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung zu erkunden, da beide Blagen von ihren Erzeugerinnen begleitet wurden.

Es handelte sich um den Typ Mutter, der eine professionelle Indolenz gegenüber den eigenen Leibesfrüchten entwickelt hat. Da können die Ableger mit ihren klebrigen Fingern die größten Verwüstungen* anstellen, ohne daß der Aufmerksamkeitshorizont ihrer dauertelefonierenden Mütter erreicht würde.

* (Das Wartezimmer verfügte über ein Tablett mit Getränken in offenen (!) Karaffen und verschiedenen Gläsern aus echtem Glas! - Böser Fehler!)

Mütter der Sorte blondhaarig, streng mit einer großen goldenen Spange zurück gebunden, Louis Vuitton-Tasche, am Ohr festgewachsenes Smartphone, Schlangenlederstiefeletten, Goldrolex, nicht Guten-Tag-sagend, nicht Türen-schließend, nicht-Rücksicht-nehmend, zehn Zentimeter weiß lackierte Fingernägel; Mütter dieser Klasse verziehen ihre Brut auf absehbare Weise.

Kinder kommen in den seltensten Fällen als Arschlöcher auf die Welt, aber das Problem mit ihnen ist, daß sie ungeheuer beeinflussbar sind und ihre Umwelt extrem auf sie abfärbt.

Ich finde es nicht gut, daß einfach so, jeder Kinder machen darf, ohne daß er über die elementarsten Erziehungsqualifikationen verfügt.
Es hat sich doch offensichtlich noch nicht genug herumgesprochen, daß Säuglinge kaputt gehen können, wenn man sie über den Balkon wirft, daß sie beschädigt werden, wenn man sie in Plastiktüten in der Tiefkühltruhe lagert.

So ein Kindergehirn ist noch polypotent und vielfach formbar.

Religiotische Eltern versuchen mit beachtlichem Erfolg ihre Brut ebenfalls zu religiösisieren.
Die Prägung auf Priester kann nach so einer Gehirnwäsche erstaunliche Ausmaße annehmen.

Wir erfahren das soeben wieder in dem Prozeß gegen Pfarrer Andreas L., der aus dem Problem-Bistum Hildesheim der wahrheitsantagonistischen Bischöfe Trelle und Bongartz stammt.
Die Fakten sind schnell erklärt, da sie weder von Täter noch Opfern bestritten werden.

Andreas L. hat zugegeben, sich zwischen 2004 und 2011 in 280 Fällen an drei Jungen vergangen zu haben, zwei von ihnen waren zu Beginn des Missbrauchs neun Jahre alt. In 223 Fällen soll es sich um schweren Missbrauch gehandelt haben. Er verging sich an ihnen am Tag und am Abend - und manchmal auch morgens vor der Messe.
(Julia Jüttner 19.01.2012)

Man könnte als Atheist auf die Idee verfallen, daß die Eltern von zwei der drei Jungen nun nicht mehr so begeistert von der katholischen Kirche wären, daß vor allem die Jungs selbst nach einem sieben Jahre währenden penetrativen Verhältnis zum Pfarrer, also kontinuierlichen Kopulationen mit dem Gottesmann, beginnend im Alter von neun bis zu 16 Jahren, ein klein wenig missgünstig gegenüber der Kirche wären.

Aber weit gefehlt.

Insbesondere die Mutter der beiden ist besonders fromm und beklagt sich noch heute, daß andere in ihrer Gemeinde schlecht über den Pfarrer geredet hätten. Ihr jüngster Sohn möchte wieder Messdiener werden.

Die Nähe ihrer Söhne, besonders des einen, zum Pfarrer, nein, die sei ihr nicht eigenartig vorgekommen, sagt die Frau im Zeugenstand.
[….] Dass Andreas L. zu diesem Zeitpunkt längst ein Kontaktverbot gegen einen weiteren Jungen einhalten muss, davon habe sie gehört, sich aber nicht weiter darum gekümmert. "Ich beteilige mich nicht an Klatsch und Tratsch in der Gemeinde" [….] "Ich habe es nicht so empfunden, dass er über uns Kontakt zu den Kindern wollte", sagt sie bestimmt. Der Pfarrer habe sich mit ihr anfreunden wollen. Und sie sich ganz offensichtlich mit ihm. Vor Gericht scheint es, als fühle sie sich noch immer auf irgendeine Art mit ihm verbunden. Vielleicht ist es das, was Andreas L. den Missbrauch leicht gemacht hat: Die Hochachtung, die ihm als Pfarrer entgegengebracht wurde.
(Julia Jüttner 19.01.2012)

Die Spon-Autorin Jüttner spricht von „homopädophilen Neigungen des Pfarrers“ für deren Befriedigung die „Jungen herhalten mussten.“

Sie benutzt dabei die Begriffe nicht korrekt und verquickt (zur Freude von Kreuznet und Co) die Begriffe Homosexualität und Pädophilie.

Pädophilie ist aber das sexuelle Interesse an vorpubertären Kindern - unabhängig vom Geschlecht. Es gibt homo-, hetero- und bisexuelle Pädophile; letztere sind aber deutlich seltener als die ersten beiden.
Bezieht sich der Sexualtrieb auf vorpubertäre Jungs spricht man von Androphilie; sind Mädchen vor der Geschlechtsreife Objekt der Begierde, handelt es sich um Gynäkophilie.

Tatsächlich sind übergriffige Sexpastoren aber meistens ephebophil - also sexuell an männlichen Pubertierenden und Heranwachsenden interessiert.
Seltener kommt bei Priestern Parthenophilie vor, also sexuelles Interesse an weiblichen Jugendlichen.

Der Begriff pädophil wird sehr häufig falsch verwendet und ist zudem den Opfern gegenüber beleidigend, da das Wort „Philos“, also Liebe, den falschen Eindruck einer positiven, gegenseitigen Angelegenheit erweckt.
Der angebrachtere Oberbegriff lautet also „Pädosexualität“.

Pädosexualität ist in der Regel nicht der ausschließliche Aspekt der Sexualität eines Mannes.

In mehreren phallometrischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass ein hoher Prozentsatz erwachsener Männer durch präpubertäre Stimuli sexuell erregt wurde. So kam Wolfgang Berner in entsprechenden Studien auf einen Anteil von 25 %.
Im Unterschied zu Pädophilen jedoch interessieren sie sich sexuell in erster Linie für Erwachsene. Ebenso sind Pädophile teils auch durch Erwachsene stimulierbar, interessieren sich aber in erster Linie für Kinder.

(Wolfgang Berner: Pedophilic Sexual Orientation: A Fuzzy Expression. Archivies of Sexual Behavior, 31)

Männliche Homosexualität ist also etwas ganz anderes als Androphilie (vulgo: Pädophilie) und auch etwas anderes als Ephebophilie - allerdings schließen sich diese Veranlagungen nicht gegenseitig aus.

Das gilt genau entsprechend bei Heterosexualität, die etwas anderes als Gynäkophilie und etwas anderes als Parthenophilie ist. Einige Heterosexuelle haben aber zusätzlich auch gynäkophile und/oder parenthophile Neigungen.

Die Häufung ephebophiler Sexualkontakte unter katholischen Priestern hat mehrere Ursachen.

Erstens werden durch die Politik des Vatikans grundsätzlich erheblich mehr homosexuell Fühlende Priester.
Zweitens haben schwule Priester ein grundsätzlich unnatürliches Verhältnis zu ihren Trieben (Zölibat, grundsätzliche Verteufelung von Sex und Homosexualität im besonderen), sie haben also nie gelernt mit ihren Gefühlen umzugehen und befinden sich entwicklungspsychologisch selbst auf dem Stand eines Pubertierenden, neigen also bei ephebophilen Kontakten aus ihrer Sicht zu „Gleichaltrigen“.
Drittens macht ihr Job Gelegenheit. Ihnen werden oft fremde Kinder anvertraut und durch ihre Stellung als Respektsperson können sie sich durch Drohungen vor dem Bekanntwerden ephebophiler Taten schützen.

Diese Zusammenhänge kann man wissen und sollte sie insbesondere als Katholik mit Kindern wissen.
Ich möchte nicht Religion verbieten.

Aber im speziellen Fall der katholischen Kirche, dessen Führer sich so sehr bemühten die Pädophilen unter ihnen vor Strafe zu schützen und ihnen immer wieder neue Kinder zuzuführen, wäre es mehr als angebracht eine Indizierung „FSK 18“ zu fordern.

Gegen den Führer der Katholischen Sekte, Papst Benedikt XVI, liegen beim internationalen Gerichtshof in Den Haag Klagen vor.



Einige Beobachter haben die Zahl der Opfer sexueller Gewalt durch Priester und den Klerus im Laufe der letzten drei Jahrzehnte auf nahezu 100.000 geschätzt; diese Zahl wird sich mit aller Wahrscheinlichkeit noch erhöhen, wenn sich mehr Überlebende melden und die zivilen Behörden ihre Untersuchungen in Lateinamerika, Afrika und Asien aufnehmen.
Die Tatsache, dass der Vatikan seit Langem auf der Grundlage seiner Richtlinien und Verfahren sexuelle Gewalt durch Priester auf eine Art und Weise behandelt, die quasi sicherstellt, dass diese Gewalt weitergehen kann, ist genauso schockierend und in höchstem Maße besorgniserregend wie das Ausmaß und die Schwere dieser Vergehen. Hochrangige Amtsträger im Vatikan, einschließlich Papst Benedikt XVI, hatten entweder Kenntnis von diesen Informationen, die belegten, dass
Untergebene diese Straftaten begingen oder im Begriff waren, sie zu begehen, oder sie haben diese Informationen in einigen Fällen wissentlich ignoriert und somit den übergreifenden Priestern ohne Warnung für die potentiellen Opfer Zugang zu Kindern und verwundbaren Erwachsenen ermöglicht oder sogar erleichtert.
(Aus der SNAP-Klageschrift)

Joseph Ratzinger’s Patronage of the Sexual Crimes of the Clergy Finally, there is the strong suspicion that Dr. Joseph Ratzinger, as Prefect of the Congregation for the Doctrine of the Faith of his church and as pope, has up to the present day systematically covered up the sexual abuse of children and youth and protected the perpetrators, thereby aiding and abetting further sexual violence toward young people in the meaning of Art. 7(1)(g) ICCSt. Meanwhile, it is known that during the last decades, thousands of Catholic priests have sexually abused and raped tens of thousands of children and youth. The following account is limited to the sexual crimes committed in the countries most affected and some examples of the cover-up by the church. It is mainly based on the compilation by Geoffrey Robertson QC, THE CASE OF THE POPE, 2010 (enclosed) and the reports of German and English media.
(Criminal Charges Against Dr. Joseph Ratzinger, Pope of the Roman Catholic Church on grounds of Crimes against Humanity According to Art. 7 ICC Statute: To the Prosecutor The International Criminal Court. Dr. Luis Moreno Ocampo, Maanweg, 174, NL-2516 AB Den Haag.)

Jedem über 18-Jährigen stünde es nach meinem Vorschlag frei in katholische Kirchen zu gehen und allein mit den Priestern zu sein.
Jeder möge dann als Messdiener so viel und ausführlich mit den Geistlichen kopulieren, wie er mag.
Was Erwachsene freiwillig miteinander tun, geht niemanden etwas an.

Einige Tätigkeiten sind aus gutem Grund für Kinder verboten.
Waffen, Glücksspiel, Alkohol, Sex, Autofahren, Wählen, Heiraten, etc.
Es obliegt den Eltern sie davon abzuhalten.

Unglücklicherweise versagen aber viele Eltern dabei ihre Kinder von den Krallen der Katholischen Kirche fernzuhalten.

Ein erschreckendes Beispiel für die Unverantwortlichkeit ist ein Bericht eines Schülers aus der neunten Klasse, der vorgestern im Hamburger Abendblatt veröffentlicht wurde.
Robert Skoruppa heißt der arme Junge, dem seine gewissenlosen Eltern erlaubten mit einem Priester zur Papstmesse nach Berlin zu fahren.
Unfassbar.
Es wäre wenig verwunderlich, wenn der kleine Robert zur Einschulung Zigarren bekommen hätte und an seinem zehnten Geburtstag eine Kiste seines Lieblings-Whiskys von Papa gereicht bekommen hätte.
Das Brainwashing hat groteske Züge angenommen.

Der Kleine fasst das erlebte Grauen in eigene Worte:

Die Sitzplätze waren so unterteilt, dass vorne der Altar war, wo der Papst, die Bischöfe und einige Priester saßen, auf dem Spielrasen in der Mitte befanden sich Kanzlerin Merkel und Bundespräsident Wulff.
[…] Vor der heiligen Messe kam der Papst dann mit dem Papamobil an. Sofort sind alle Menschen aufgestanden, um ihn zu begrüßen und ein Foto zu schießen.
In diesen Augenblicken sah es von Weitem so aus, als würden Millionen von funkelnden Sternen das ganze Stadion erhellen.
[…] Bei der Kommunionausteilung bat mich ein Pfarrer, seinen großen Regenschirm zu halten. Der Schirm war für die Menschen, die die heilige Kommunion empfangen wollten, ein Zeichen, zu dem sie hinkommen konnten. Der Pfarrer war so nett, dass er mir den Schirm sogar als Andenken schenkte.
[…] Nach der heiligen Messe haben wir uns dann alle am Bus vor dem Stadion versammelt und fuhren glücklich und überwältigt nach Hause.
Dieser Tag hat mir wirklich sehr gefallen und ich werde so etwas vielleicht nicht noch mal erleben. Es war ein Tag voller wunderbarer Eindrücke.
(HH Abla 18.01.12)

Ich denke hier kann nur noch eine lange, intensive Psychotherapie helfen, um das Erlebte zu verarbeiten.

Dienstag, 10. Januar 2012

Der Christ des Tages Teil LVI

Gemeinhin gilt Pio nono, der Antisemit auf dem Stuhle Petri, als der am längsten amtierende Papst.
Der adelige Pius IX. (*1792 † 1878) war seit 1846 Papst und brachte es auf das Rekordpontifikat von 31 Jahren und 8 Monaten.
Platz Zwei der Megapontifikate belegt bekanntlich Karol Woytila mit 26 Jahren und 5 Monaten.
In Wahrheit ist der selige Pole aber schon von seinem Nachfolger übertroffen worden, denn der am 25. November 1981 zum Präfekten der Glaubenskongregation ernannte Kardinal war de facto der Herrscher der Kurie, während JP-II als so eine Art Vatikanischer Christian Wulff auf Reisen ging.
Bei allen innerkirchlichen Angelegenheiten zog aber der Bayer mit der schwulen Aura die Fäden. Als Dekan des Kardinalskollegiums war der spätere Benedikt XVI auch offiziell der Boss der Kurie; sozusagen die Angela hinter dem maladen Reispräsidenten.
Insbesondere sind Bischofsernennungen und Kardinalserhebungen seit 30 Jahren kaum denkbar, ohne daß sie über Ratzingers Schreibtisch gehen und von ihm abgesegnet wurden.
Was er als Präfekt dem Polen auf dem formalen Chefsessel nicht zeigte, sah dieser auch nicht.

Seine eigene Rapidwahl beim Konklave vom 19.April 2005 war daher alles andere als überraschend - verdankten doch nahezu alle Wahlberechtigten ihm ihre Jobs.

Die Freuden, die uns die Müllers, Meisners, Mixas, Overbecks, Woelkis sowie ihre verstockten konservativen Bischofskollegen weltweit bereiten, verdanken wir alle Ratzinger.

Zu einer ultrakonservativen Festung baute er in über drei Dekaden sein Lieblingsland Spanien aus.
Das iberische Episkopat gilt als das Fundamentalistischste überhaupt.
Als vorbildlich gilt dort bis heute die faschistische Franco-Diktatur, als Kleriker Hand in Hand mit den spanischen Nazis Myriaden Regimegegner töteten und El Caudillo ("der Führer") rund eine Million Spanier politisch verfolgen ließ.
Die katholische Kirche fand es super und nachdem Ratzinger Papst wurde sprach er im Oktober 2007 in der größten Massenseligsprechung der Geschichte gleich 498 Franquisten selig.

Dieser stramm rechte Katholensumpf brachte auch den in diesem Blog gut bekannten Bernardo Álvarez Afonso, den Bischof von Teneriffa hervor.
Er findet, daß im Falle einer pädophilen Vergewaltigung begangen von einem Priester, das Opfer die Schuld hat:

In einem Interview hatte der Kirchenfürst Homosexualität und Päderastie gleichgestellt und behauptet, dass Minderjährige nicht immer schuldlos an sexuellem Missbrauch seien:

"ES GIBT13-JÄHRIGE KNABEN, DIE DAS SOGAR WÜNSCHEN
WENN DU NICHT AUFPASST, PROVOZIEREN SIE DICH."

Nachdem die spanischen Bischöfe inzwischen erfolgreich die sozialistische Regierung Zapatero vertrieben haben, spüren sie noch mehr Oberwasser und verlangen vom frisch gekürten stramm konservativen Premier Rajoy die liberalisierten Homo-Rechte und Abtreibungsregelungen schleunigst zurück zu nehmen.

Der Christ des Tages Nr. 56 schiebt sich dabei mit selbst für katholische Verhältnisse abartigen Thesen hervor.

Christ des Tages Nummer LVI ist Francisco Javier Martínez Fernández, der Erzbischof von Granada.

Der 64-Jährige Asture wurde schon mit 24 Jahren zum Priester geweiht und studierte anschließend an der „Pontifical University of Comillas”, in Sankt Georgen, Frankfurt a. M., der “French Biblical School of Jerusalem” und schließlich an der Semitic Philology at the Catholic University of America in Washington, DC.
Weitere Stationen:
1985 Weihbischof in Madrid, 1996 Bischof von Córdoba und seit 2003 Erzbischof von Granada.

In der Macho-Gesellschaft Spaniens kommen jedes Jahr rund 70 Frauen durch violencia de género (geschlechtsspezifischen Gewalt) ums Leben; sie werden zu Tode geprügelt oder vergewaltigt.
Die Zapatero-Regierung versuchte erstmals dagegen an zu wirken, indem sie spezielle Schutzgesetze erließ. Ein Horror für den Erzbischof.

Dieses traditionell-reaktionäre Weltbild manifestierte sich in den großen Demonstrationen gegen die Homoehe ebenso wie in den Kampagnen gegen das Recht auf Abtreibung. Dass es nur ein kleiner Schritt sein kann von den Kampagnen gegen Abtreibungen hin zur direkten körperlichen oder sexualisierten Gewalt, zeigte beispielhaft der Erzbischof von Granada, Javier Martínez, im Dezember vergangenen Jahres. Eine Frau, die abtreibe, gebe Männern »die totale Freiheit, ohne Einschränkungen, ihren Körper zu missbrauchen«, hatte er während der Sonntagsmesse erklärt. Die zuständige Bischofsvertretung sah keinen Grund, sich für die Äußerungen zu entschuldigen. Ganz im Gegenteil: Wenn eine Frau fähig sei, ihr eigenes Kind zu töten, dann habe der Mann »die totale Freiheit, ohne Einschränkungen, den Körper der Frau zu missbrauchen«, lautete die offizielle Mitteilung. Tajahuerce fordert, auch solche Aussagen bereits als einen Aspekt von Gewalt gegen Frauen zu begreifen: »Natürlich sind die Morde das gravierendste Problem«, aber die machistischen Strukturen in der Gesellschaft und die geschlechtsspezifische Diskriminierung gehörten auch dazu.
(Thorsten Mense 11.11.10)

Die Auffassung, man hätte jedes Recht eine Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch hinter sich hat, anschließend zu vergewaltigen, vertritt der nette Bischof seit Jahren immer wieder.
Dem Vatikan scheint es Recht zu sein.

Die Argumentation ist immer gleich. Zum Beispiel in einer Martínez-Messe vom 23.12.2009:

Weiter vergleicht der südspanische Bischof in seiner Homilie vom letzten Sonntag diese Reform mit der Hitler-Diktatur.
Und führt weiter, dass die Verbrechen die Hitler in den Konzentrationslagern begingen ließ nicht so widerwärtig waren wie die Ausführung der Gesetzreform. Martinez gab auch zu verstehen, dass wenn die Frau abtreibt und damit ein schutzloses Kind tötet, hat der Man damit das absolute Recht den Körper seiner Frau zu missbrauchen.
Martinez hält die Abtreibung für einen “stillen Völkermord” und glaubt, dass die Verabschiedung des Gesetzes zum Schwangerschaftsabbruch einen evolutionären Rückschritt der Menschheit bedeutet.
Martinez wiederholt, dass “das Töten eines schutzlosen Kindes durch die eigene Mutter wie ein Freibrief für den Mann zum Missbrauch derselben und Ihres Körpers darstellt , schon weil sie ja am Ende die Tragödie zu schlucken hat”.
Das Informationsbüro der südspanischen Bischöfe erklärt danach, dass der Satz von Martinez den Missbrauch der Frau an dem Kind und ihrem eigenen Körper deutlich machen wolle, dass die Frau sich selbst und das Kind also wie ein Objekt behandelt und also in der Folge sich selbst das Recht aberkennt sich gegen den Missbrauch eines Mannes zu weigern, der ihren Körper wie ein Objekt behandle, im selben Modus wie sie das ja mit sich und dem ungeborenen Kind tut, wenn sie eine Schwangerschaft abbricht.
Die Bischöfe wiederholen, dass ”wenn die Mutter dazu in der Lage ist, sich das Recht nimmt, ihr eigenes Kind zu töten habe der Mann genau dasselbe Recht über ihren Körper frei zu verfügen und mit ihm zu tun was er wolle”.
(desfachatez 05.01.2010)

Der Christ des Tages 56 ist von seiner Analogie so begeistert, daß er sie in seiner aktuellsten Weihnachtspredigt auch nicht aussparte.

Der Erzbischof von Granada, Javier Martinez, hat in seiner Weihnachtspredigt gesagt, dass Frauen vergewaltigt werden dürften, wenn sie abgetrieben haben. Der Autor Manuel António Pina ist in der Tageszeitung Jornal de Notícias außer sich: "Die spanische Kirche lässt sich in puncto Intoleranz von niemandem reinreden. … Nachdem der kirchennahe [Premier] Mariano Rajoy seine Absicht verkündet hatte, 'die Verderbnis des weltlichen Abtreibungsgesetzes' auszurotten, die während der Regierung von Zapatero genehmigt wurde, bekam ich eine Weihnachtspredigt des Erzbischofs von Granada in die Hände, in der er sagte, dass 'eine Frau, die abtreibt, einem Mann ohne Einschränkungen die absolute Lizenz zum Missbrauch ihres Körpers gibt, denn sie hat Schuld auf sich geladen, als ob sie ein Recht dazu habe'
(Jornal de Notícias - Portugal | Mittwoch, 4. Januar 2012)

Der Kirchenfürst ist ein Moralexperte ganz Ratzingers Geschmack.

Montag, 9. Januar 2012

Wenn alte Männer (sich) hassen.

Jetzt bin ich aber echt langsam genervt!

Ich fühle mich ernsthaft homosexuell belästigt. Dauernd muß man sich mit dem Thema rumärgern. Dabei interessiert es mich gar nicht besonders - so wie mich generell nicht interessiert, was die Leute in ihren Schlafzimmern treiben.

Neulich hat mal ein Kathole in einer Talkshow empört von einem „Dammbruch“ (eine in dem Zusammenhang etwas verunglückte Metapher) gesprochen, den die „Homo-Ehe“ darstelle. Was komme dann als Nächstes? Die Ehe zu dritt? Dann könne man wohl auch bald seinen Schäferhund heiraten oder seinen Bruder!

Lassen wir mal den Schäferhund weg, weil ich meine, eine Ehe darf nur freiwillig eingegangen werden (und wer weiß schon genau was ein Schäferhund insgeheim denkt), aber ansonsten: Why not?
Ich kann prinzipiell kein moralisches Problem dabei erkennen, wenn drei, vier oder sieben Leute miteinander verheiratet wären.

Mit dem Statement möchte ich eigentlich die Diskussion abschließen.

Aber diese homomanischen Kleriker können es ja einfach nicht lassen. Dauernd hauen die wieder solche Klopper raus, die man einfach nicht unkommentiert lassen kann.
Jetzt war es wieder mal der Pontifex Maximus, den man unglücklicherweise nicht ignorieren kann, weil er für 1,2 Milliarden Katholiken spricht.

"Papst Benedikt XVI. hat vor dem Untergang der Menschheit gewarnt, sollten Regierungen Schwule und Lesben gesetzlich gleichstellen.
Schwule und Lesben könnten die Welt in den Abgrund reißen, warnte der Papst."


ABSOLUT ÜBERZEUGEND, Herr Ratz!

Da bin ich noch a posteriori stolz auf unsere wackeren Parlamentarier, die Ihren Weisheiten stehend applaudierten!

Das ist das Schlimme daran.
Spräche der Chefkathole in seinem bunten Kleid und den roten Schühchen nur zu seinen Schäfchen, die sich das freiwillig anhörten, hätte ich keinerlei Probleme mit solchen Äußerungen.

Aber solche Leute werden von Steuergeldern bezahlt, maßen sich an für die gesamte Menschheit zu sprechen und werden zu allem Übel auch noch so hofiert, daß kein Rundfunkrat, keine Schwangerenberatung, keine Talkshows und auch keine Ethikkommission ohne sie auskommt.

Kurioserweise hat man dabei durchaus mal leicht kritische Anmerkungen zur Qualifikation Kardinal Marx‘ für Angela Merkels Atom-Ethikkommission gelesen. Was wisse denn ein Theologe über Atomphysik?
Berechtigte Frage.
Aber eigentlich liegt doch die Frage, was eigentlich alte zölibatäre Männer, die nichts mit Frauen zu tun haben wollen und immer mal wieder mit Päderasten-Skandalen auffallen, eigentlich als Sexualmoralisten qualifiziert, viel näher.

Papst und Katholische Kirche mischen sich aber mehr und mehr massiv in die Gesetzgebung ein, um ihre homophoben Vorstellungen FÜR ALLE durchzudrücken.

Und nun also der nächste Ausfall des Hetzers aus Rom.
Heute legte er beim traditionellen nachweihnachtlichen Empfang vor Diplomaten im Vatikan noch mal eine ordentliche Schippe Hass nach; ich zitiere Radio Vatikan:

Die Ehe, schärft der Papst den Diplomaten aus 178 Ländern ein, ist eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Das sei nicht bloß gesellschaftliche Konvention, sondern „die Grundzelle der ganzen Gesellschaft“. Deshalb bedroht eine Politik, die die Familie gefährdet, letztlich „die Zukunft der Menschheit selbst“.
(RV.va 09.01.12)

Außer einem klaren Ziel wie dem, die Jugendlichen zu einer vollen Kenntnis der Realität und damit der Wahrheit zu führen, braucht die Erziehung auch Räume. Unter diesen steht die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete Familie an erster Stelle. Es handelt sich dabei nicht um eine bloße gesellschaftliche Konvention, sondern um die Grundzelle der ganzen Gesellschaft. Folglich bedroht eine Politik, welche die Familie gefährdet, die Würde des Menschen und die Zukunft der Menschheit selbst. Der familiäre Rahmen ist grundlegend auf dem Erziehungsweg und für die Entwicklung der Individuen und der Staaten; demnach ist eine Politik notwendig, die den Wert der Familie betont und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Dialog unterstützt. […]
Generell bin ich, vor allem mit Blick auf die westliche Welt, davon überzeugt, dass Gesetzesmaßnahmen, welche die Abtreibung aus persönlichen Motiven der Nützlichkeit oder aus zweifelhaften medizinischen Gründen nicht nur erlauben, sondern zuweilen sogar fördern, der Erziehung der Jugendlichen und damit der Zukunft der Menschheit entgegenstehen. [??]
(Papst Benedikt XVI am 09.01.12)

Gefährlich sind weniger die Schwulen. Gefährlich ist dieser Papst.

Die im Original auf Französisch gehaltene Rede forderte natürlich Widerspruch heraus.
Zum Beispiel:

Nun, das mag Benedikts Sicht auf die Welt sein. Ich kenne kaum Familien, die durch die Homosexualität eines Sohnes, einer Tochter, eines Kindes, eines Enkels in den Grundfesten erschüttert wurde. Höchstens durch Ablehnung und Festhalten an überalterten Vorstellungen, man könne „so etwas“ heilen. Daran zerbrechen übrigens noch immer viele junge Homosexuelle, die Selbstmordrate ist um ein Vielfaches höher als bei gleichaltrigen Heterosexuellen. Wenn der Papst so etwas sagt, dann gibt es junge, homosexuelle Menschen auf der ganzen Welt, die verängstigt sind, ja die sich fortan selbst hassen für das, was sie sind. Einer, der die Hand gegen sich selbst erhebt, weil der Papst solche Worte sagt – man mag den Gedanken nicht zu Ende denken. Doch was der Papst sagt, gefährdet andere. Gerade junge Menschen.
Der Papst müsste eigentlich auch besser wissen, dass Institutionen, die für andere da sind, die sich um eine bessere Gesellschaft bemühen, oftmals ohne Homosexuelle, die sich nicht um ihren Fortbestand, sondern um die Gemeinschaft kümmern, gar nicht mehr existieren könnten. Warum er das wissen müsste? Nun, es gibt den begründeten Verdacht, dass seine eigene eine solche ist.
(Christian Eckl 09.01.12)

Ich denke hier kommen wir zum psychologischen Kern des päpstlichen Widerstandes gegen die zunehmende Anerkennung von Homosexuellen-Rechten.
Akzeptierte, ganz normale Schwule gefährden den Fortbestand der Katholischen Kirche.
So hat vor einiger Zeit der Nollendorfblog argumentiert. (Leider offline im Moment)
Aus meinem Gedächtnis zusammengekratzt:

Die RKK fühlt sich bedroht, weil das über Jahrhunderte praktizierte Rekrutieren junger Männer für den Priesterberuf nicht mehr funktioniert, wenn Homosexualität so „normal“ ist und geduldet wird, daß jeder schwule Junge vom Dorf machen kann, was er will.
Früher „mussten“ sie eben Pfarrer werden, um nicht aufzufallen.
Der Zwang fällt jetzt mehr und mehr weg und die Konsequenz sehen wir ja auch an der rapide sinkenden Zahl der Priesterseminarkandidaten.

Für die RKK als größte transnationale Schwulenorganisation der Welt ein echtes Problem.

Vereinfacht gesagt: Wenn die Tunten heutzutage Bürgermeister oder Außenminister werden, bleiben weniger für den Vatikan übrig.
Und da braucht es so einige.

In diese Richtung argumentiert auch Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann im Gespräch mit dem „weißen Pferd“.

Ranke-Heinemann:
Durch die Begünstigung der homosexuell Veranlagten verwechselt mancher junge Mann - in aller Unschuld - seine homosexuelle Veranlagung mit göttlicher Berufung. In keinem Beruf ist der Anteil der Homosexuellen so hoch wie im katholischen Klerus - und da wiederum: je höher in der Hierarchie, desto größer der Prozentsatz. 60 % des Vatikans sind homosexuell.

Redaktion:
Wieso werden die Homosexuellen begünstigt?


Ranke-Heinemann:
Das oberste Gebot der Priestererziehung lautet, besonders seit der Mönch Luther eine Nonne geheiratet und eine riesige Priesterheiratswelle ausgelöst hatte: »Kein Skandal mit Frauen.« Je höher man in der Kirchenhierarchie steigt, desto mehr wird man handverlesen. Da werden nur Leute genommen, bei denen man in diesem Punkt sicher ist. Bischöfe müssen eigens schwören: keine Frauenpriester, keine Priesterfrauen, keine Verhütung. Daran sieht man übrigens, zu welchem Zölibats-Credo das Christentum zusammengeschrumpft ist ...

Redaktion:
Warum will die Kirche den Zölibat nicht aufgeben?

Ranke-Heinemann:
Die Homosexuellen im Vatikan würden mit Abschaffung des Zölibats ihr ideales Biotop verlieren, darum halten sie mit Zähnen und Klauen an ihm fest. Wenn nämlich jetzt plötzlich die First Lady des Papstes den Kardinälen die Schau stehlen würde, dann käme dieses frauenlose, monosexuelle Terrarium durcheinander. Bisher ist es doch so: Alle Hirten sind Männer, alle Frauen sind Schafe. Dieses klare Oben und Unten wäre gefährdet.

Ratzinger steckt also in der Patsche, denn nur eine homophobe Gesellschaft liefert ihm genügend Nachwuchs.
Würde sich die Kirche selbst homofreundlicher geben, wie es die armen Verwirrten von der HUK wünschen, hülfe das auch nichts, denn eine offiziell schwule Geistlichkeit würde die Klemmschwestern abschrecken, die dann ihre Deckung verlören.

Es bleibt dem Papst also nur übrig weiterhin gegen viele Menschen zu hetzen.

In dem Zusammenhang möchte ich auf eine Facebook-Diskussion in der frommen Gruppe „SUPERSTAR FRANZ-PETER TEBARTZ-VAN ELST“ verweisen.

Ein echter Fan des Limburger Bischofs bat die Administratoren inständig seinen Oberhirten endlich zufrieden zu lassen.

Ich zitiere zwei Kernsätze seines Schreibens:

„….aber bitte lassen Sie doch einfach den Bischof in Ruhe. Er (ER...) vertritt lediglich den katholischen Glauben in einer Zeit, in der das vielen nicht (mehr) geläufig scheint.“

„aber bitte lassen Sie den Bischof in Ruhe. Er (ER....) tut niemand etwas zuleide und würde es auch nicht tun, wenn er (ER -...) "die Macht dazu" hätte.“
(FB 08.01.12)

Tja, genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Ich möchte ja gerne die Meisners und Müllers und Mixas und Overbecks und Wagners und Launs und Huoanders und Krenns und Woelkis und Tebartz-van-Elsts in Ruhe lassen.
Ich möchte auch gerne den Papst in Ruhe lassen. Spaß macht mir der 84-Jährige im Nachthemd schon lange nicht mehr.

Aber, wer über einen Funken Solidarität verfügt, kann eben nicht still daneben sitzen, wenn die homophoben Herren ihre Attacken gegen Minderheiten und Schwache loslassen.

Ich bin ein großer Verfechter des „leben und leben lassen“. Ich bin der letzte Mensch, der andere ihren Glauben nicht praktizieren lassen würde.

Und wenn es denn so wäre, daß Tebartz-van-Elst sich auch daran hielte, wäre ich der erste, der ihm applaudierte.

Leider ist TVE aber diesbezüglich ein echtes Negativbeispiel.
Was damit beginnt, daß wir als atheistische Steuerzahler sein Gehalt bezahlen.
TVE gibt das Geld mit vollen Händen aus, läßt sich einen Prunkbischofssitz erbauen, schafft sich eine BMW-Limousine an, etc pp.
Er ist damit ein echter Heuchler, der sich so lange er über Ungläubige herzieht, aber deren Geld nimmt, auch gefallen lassen muß, daß man ihn kritisiert.
Wie es auch anders geht, hat ja sein direkter Vorgänger, Bischof Kamphaus gezeigt, den auch ich sehr schätze.
TVE ist selbst derjenige, der Öl ins Feuer gießt, indem er beispielsweise den Wetzlarer Bezirksdekan Peter Kollas abberief, nur weil der zwei Homosexuelle gesegnet hatte. TVEs Homophobie, die im Übrigen klar grundgesetzwidrig ist, hat er immer wieder dokumentiert. Er ist damit derjenige, der Millionen Deutsche massiv und fortwährend beleidigt und diffamiert.
Nun darauf zu dringen, man solle den armen TVE doch „in Ruhe lassen“ ist unredlich. Wir leben hier immer noch in einer Demokratie. Da darf auch TVE andere Menschen düpieren und kränken, wie er es laufend tut.
Aber in einer Demokratie haben die Angegriffenen auch das Recht sich zu wehren.

TVE verhält sich auch in seiner hervorgehobenen Rolle als Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz so, daß er Millionen vor den Kopf stößt: Unbarmherzig und grausam:

„Ehe und Familie seien ein "unverwechselbarer Lebensentwurf, zu dem es keine Alternative gibt".
(TVE via KNA am 7.10.11)

Wenn Herr TVE „in Ruhe gelassen werden“ will, empfehle ich ihm dringend nicht mehr die Majorität der hier lebenden Menschen zu beleidigen und zu attackieren.

„Der katholische Familienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst kritisiert die von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) geplante stärkere Bezuschussung von künstlicher Befruchtung scharf. In der Zeitung "Die Welt" wandte er sich auch gegen die sogenannte Homo-Ehe. Zugleich sprach er sich für ein Betreuungsgeld aus. Ziel der Politik müsse eine Stärkung von Ehe und Familie sein, sagte der Limburger Bischof. Er widersprach der Auffassung, dass Familie dort sei, wo Kinder seien.“
(Kirchensite 07.12.11)

Er trampelt auf der Würde von Kindern herum, deren Eltern sich nicht nach den antiquierten Regeln der größten transnationalen Schwulenorganisation (=RKK) richten - als ob sich ein Kind aussuchen könnte, wo es geboren wird.

TVE ist damit zutiefst amoralisch.
Er kann diese Ansichten gerne unter Ausschluß der Öffentlichkeit vertreten, aber wenn er coram publico solche Gemeinheiten verkündet, kann ich nur hoffen, daß er dafür NICHT „in Ruhe gelassen wird“.

Ich bestreite, daß TVE „ein guter Mensch“ ist.
Ich bestreite, daß Joseph Ratzinger ein guter Mensch ist.